
El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat öffentlich bekräftigt, dass Menschen die Bibel lesen dürfen. Anlass war die Frage eines Kindes, ob Schüler die Heilige Schrift in der Schule lesen dürfen.
Bukele antwortete: „Natürlich könnt ihr das Wort Gottes lesen.“ Er fügte hinzu, dass Menschen die Bibel nicht nur in Schulen, sondern auch in Gefängnissen lesen dürfen sollten.
Außerdem betonte er die Bedeutung der Gefängnisseelsorge. Gottes Wort habe die Kraft, Leben zu verändern. Zugleich äußerte er seine Sorge darüber, dass Pastoren und christliche Leiter bei ihrem Dienst unter Häftlingen manchmal unnötige Hindernisse überwinden müssten. Bukele erklärte, Gefängnisse seien Orte, an denen viele Menschen Hoffnung, Vergebung und die Chance auf einen Neuanfang besonders dringend benötigten.
Darüber hinaus kritisierte er Einschränkungen öffentlicher Predigten. Es sei nicht nachvollziehbar, die öffentliche Verkündigung des Evangeliums zu begrenzen, während viele andere Formen öffentlicher Meinungsäußerung erlaubt seien.
Für Christen ist die Bibel weit mehr als ein historisches Buch. Sie ist das lebendige Wort Gottes, das seine Wahrheit, seine Liebe und seinen Heilsplan durch Jesus Christus offenbart. Ob zu Hause, in einer Kirche, in der Schule oder im Gefängnis gelesen – die Heilige Schrift schenkt bis heute unzähligen Menschen Hoffnung, Orientierung und Ermutigung.
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ – Psalm 119,105
