Elvis Presley verkörpert wie kein zweiter die westliche Kulturrevolution des 20. Jahrhunderts – und auch alle ihre Widersprüche: arm und reich, schwarz und weiß, Kunst und Kommerz, Schönheit und Zerfall. Alle diese Dinge erleben wir bei ihm. Er ist in seinem Lebensschicksal ein erschreckendes Beispiel für Menschen in der modernen Welt – in unserer Welt.
Die musikalische Revolution, der schnelle Erfolg, der sexuelle Skandal, die innige Verbindung zu den Millionen Fans, die künstlerischen Rückschläge, die körperliche Dekadenz, die Tabletten, Alkoholsucht, Langeweile, Todessehnsucht, göttliche Verehrung – all das macht Elvis zum größten Popstar aller Zeiten.
Sein Leben endete tragisch und jung. Er starb am 16. August 1977. Seine geschäftstüchtigen Leichenfledderer machen ihn zur meistverdienenden Leiche der Erde. Denkende Mitbewohner unseres Planeten halten ein und erinnern sich an folgende Aussage der Bibel:
„[…] Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und an seiner Seele Schaden leidet?“ (Matthäus 16,26)
Wie hat schon ein weiser Mann gebetet: „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir weise werden.“ (Psalm 90,12)
