Er wurde nur 27 Jahre alt – und 27 Jahre ist sein Tod nun bereits her: Kurt Cobain, der Sänger und Gitarrist der Band Nirvana.

Am 5. April 1994 sitzt ein Mann in Seattle im Gang seines Hauses. Er legt ein Remington Gewehr an seinen Kopf und drückt ab. So weit der Polizeibericht über den Nirvana-Sänger Kurt Cobain vor 27 Jahren. Er war einer der letzten Rockstars, deren zerstörtes Leben keine Show, sondern bittere Realität gewesen ist. An seinem frühen Tod ist das deutlich zu erkennen. Auch einige seiner Zitate bestätigen das:

„Ich werde ungern persönlich. Es soll nicht jeder wissen, was ich fühle und denke. Wenn einer nicht durch meine Musik darauf gebracht wird, was für ein Mensch ich bin, dann hat er eben Pech gehabt.“

„Ich wäre nicht überrascht, wenn man mich zu dem wählen würde, der mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Blutbad beim High-School-Ball anrichtet.“

„Die Teilnahmslosigkeit meiner Generation – die ist ekelhaft. Mich ekelt aber auch meine eigene Apathie an, wie ich kein Rückgrat habe, weil ich nicht permanent gegen Rassismus, Sexismus und all die anderen Ismen antrete, über die sich die Gegenkultur seit Jahren beklagt.“

„Wir soffen jede Menge und zerstörten mehr Equipment als notwendig. Wir beschlossen, richtig widerlich zu sein und es den Interviewern schwer zu machen. Wir nahmen nichts ernst. Wir hatten das Gefühl, die Sache noch im Keim ersticken zu müssen. Wir wollten allen anderen das Leben vermiesen.“

„Ich bin eine Art Vorbild. Es gibt Neunjährige, die auf unsere Band abfahren und wenn die denken, dass ich Drogen nehme und darauf stehe, dann werden sie das auch tun.“

„Ich hoffe ich sterbe, bevor ich mich in Pete Townsend verwandle. Es würde lächerlich aussehen, wenn ich das, was ich jetzt tue, auch noch mit 40 machen würde. Deswegen möchte ich meine Karriere zerstören, bevor es zu spät ist.“

„Mein Leben war eigentlich gar nicht so aufregend. Es gibt so vieles, was ich gerne noch gemacht hätte, statt herumzusitzen und sich darüber zu beschweren, dass ich so ein langweiliges Leben habe.“

Kurt Cobain bringt die Hoffnungslosigkeit unserer Generation auf den Punkt. Mit neun Jahren erlebte er die Scheidung seiner Eltern. Das Erlebnis war für ihn die Hölle. Er sagte später, dass er lieber eine Tochter ohne Vater als ein Scheidungskind zeugen wollte.

Ihn widerte die oberflächliche Gesellschaft an, in der er lebte. Doch er merkte auch, dass er keine Kraft hatte ein besseres Leben zu führen. Deshalb beschloss er die Sinnlosigkeit durch Alkohol, Drogen und Exzesse ohne Ende auszuleben, bis hin zum Selbstmord.

Auch wenn es nicht immer so extrem ausartet wie Kurt Cobain, leben doch viele auf eine ähnliche Art, nach dem Motto: „Das Leben macht keinen Sinn, alles ist schlecht, an den Tatsachen kann man nichts ändern. Also, wozu das ganze? Lasst uns Parties feiern und unser elendes Dasein vergessen!“ Dieses elende Gefühl mag man vielleicht eine Zeit lang übertönen, doch irgendwann kommt es zurück.

Jesus verspricht dir ein neues, wertvolles Leben, das auch nicht nur Sonnenschein ist, das aber Sinn bekommt, dadurch, dass es einen Bezug zu Gott hat, dem Schöpfer aller Dinge, der die Menschen so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn für sie geopfert hat.

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