Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (Ein Indianer)

Dass der Amazonaswald brennt ist schlimm. Es wird uns allen mehr und mehr bewusst, dass Urwälder keine freie Ressource sind. Letztlich haben die Brandrodungen wirtschaftliche Gründe, vor allem für die armen Menschen Brasiliens. Wie wäre es wenn Brasilien von den Europäern einen Preis für die Nichtausnutzung des Regenwaldes bekommen würden? Immerhin haben die Europäer ihre eigenen Urwälder schon vor langer Zeit abgeholzt und damit ihre geschichtliche Entwicklung fortritt, egal ob für Schiffbau in der Antike oder Landwirtschaft in der Folge. Dann haben wir noch den der Kolonien abgeholzt und jetzt geht die übliche Panik ab hier. In Chile und Mexiko sind es Avocados, mit denen man den lokalen Bauern das Wasser klaut.
In Südostasien werden die Regenwälder vernichtet und an ihrer Stelle werden Palmölplantagen aus dem Boden gestampft. In Brasilien wir der Amozonas-Wald zerstört um Soja als Viehfutter anzupflanzen. Wie wir vor kurzem hier belehrt wurden, führt der globale Handel zur Verminderung der Armut und steigert den Wohlstand weltweit.

Also all dies dient einem guten Zweck. Dahinter steckt wirklich eine lobenwerte Absicht: das Wohlergehen der Menschen.

Dabei sind es wir, die aus den Industrie und Schwellenländer, die Umweltgifte in den rauesten Mengen produzieren. Wir fuhren vorzugsweise in 70er und 80er Jahren mit dem Auto zum Kaffeetrinken an den Gardasee. Heute fliegt man dafür nach Barcelona, London, Paris oder sonstwo hin für schlappe € 9,95.
Und die sog. 3. Welt schaut zu!
Die ganze Welt ist mitschuldig. Soja, Palmöl, Rindfleisch. Und das immer in größeren Mengen. Dafür braucht es Platz, der Regenwald muss weichen. Jetzt heucheln unsere Politiker Betroffenheit, dabei sind sie selbst auch dafür verantwortlich. Der Freihandel verschärft alles noch. Hauptsache, unsere Güter kommen zollfrei nach Südamerika. Geschäft ist Geschäft. Das jetzt aufgekochte Regenwaldproblem ist nur eines von hunderten ungelöster weiterer Probleme. Der Westen und die übrige Welt sind heute nicht einfach gefordert, sondern überfordert und im Sinkflug.

Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen. Aber du, Gottesmensch, fliehe das! 1.Tim 6,10

Kommentare

  1. T.

    Meines Wissens nach wird nicht jeder gleich für seinen Dienst belohnt (Mt 25,14-30), also kann es auch Unterschiede im 1000jährigen Reich geben. Auch in Israel im Alten Bund bestand die Möglichkeit zu verarmen (Mo 25,35), warum sollte es im 1000jährigen Reich nicht ähnlich sein. Wir sehen ja auch, dass etliche noch kurz vor dem Ende des 1000jährigen Reichs sich noch von Satan zur Rebellion aufstacheln lassen (Offb 20,7-8) und wer mit 100 Jahren stirbt, als verflucht gilt (Jes 65,20)…

    “Ob es im 1000jährigen Reich noch Superreiche und Arme gibt. Meinst du die Frage wirklich ernst.” Meines Wissens nach ist Gott kein Kommunist. Die Rede ist ja vom 1000jährigen Reich, wo der Fluch zwar weitgehend aufgehoben ist, aber eben noch nicht ganz. Natürlich wird es höchstwahrscheinlich so nicht mehr sein, dass manche Billionen haben und manche nichts, trotzdem könnte es Unterschiede geben.

    So bleiben viele Fragen offen: Gibt es noch Technik auf dem Stand von heute oder höher? Wie löst der Herr Jesus das Problem der Ressourcen? Wie löst er das Problem der Umweltverschmutzung? Welches Rechtssystem gilt im 1000jährigen Reich? Welche Strafen werden angewandt? Usw. usw. Diese Fragen sind eben doch nicht so leicht zu beantworten, wie man anfangs meinen könnte.

  2. T.

    “Der Mensch is guat, bloß d´ Leut san schlecht…” (Bayrische Weltg´schicht)

    Nicht mehr lange, dann kommt Jesus Christus zurück und dann wird er uns zeigen, wie er sich “Nachhaltigkeit” und “gerechte Verteilung” vorstellt. Ganz gespannt bin ich selber, wie er mit Afrika umgehen wird, wie er die Probleme, die durch die modernen Kommunikationsmedien entstanden sind, lösen wird. Ob es im 1000jährigen Reich überhaupt Superreiche und Arme gibt. Wie die Landwirtschaft revolutioniert wird, wie die Menschen so lange leben usw. Alles wird gut! Bis dahin müssen wir uns halt noch gedulden.

      • T.

        Meines Wissens nach wird nicht jeder gleich für seinen Dienst belohnt (Mt 25,14-30), also kann es auch Unterschiede im 1000jährigen Reich geben. Auch in Israel im Alten Bund bestand die Möglichkeit zu verarmen (Mo 25,35), warum sollte es im 1000jährigen Reich nicht ähnlich sein. Wir sehen ja auch, dass etliche noch kurz vor dem Ende des 1000jährigen Reichs sich noch von Satan zur Rebellion aufstacheln lassen (Offb 20,7-8) und wer mit 100 Jahren stirbt, als verflucht gilt (Jes 65,20)…

        “Ob es im 1000jährigen Reich noch Superreiche und Arme gibt. Meinst du die Frage wirklich ernst.” Meines Wissens nach ist Gott kein Kommunist. Die Rede ist ja vom 1000jährigen Reich, wo der Fluch zwar weitgehend aufgehoben ist, aber eben noch nicht ganz. Natürlich wird es höchstwahrscheinlich so nicht mehr sein, dass manche Billionen haben und manche nichts, trotzdem könnte es Unterschiede geben.

        So bleiben viele Fragen offen: Gibt es noch Technik auf dem Stand von heute oder höher? Wie löst der Herr Jesus das Problem der Ressourcen? Wie löst er das Problem der Umweltverschmutzung? Welches Rechtssystem gilt im 1000jährigen Reich? Welche Strafen werden angewandt? Usw. usw. Diese Fragen sind eben doch nicht so leicht zu beantworten, wie man anfangs meinen könnte.

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