Es ist nicht lächerlich an Wunder zu glauben. Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.

„Es ist lächerlich, nicht an Wunder zu glauben. Die Welt an sich ist ein Wunder über das wir herzlich wenig wissen.
Wir glauben, alles wissenschaftlich erklären zu können. Doch je mehr wir herausfinden, umso stärker wird uns bewusst, was wir alles nicht wissen. Als Ende des 19. Jahrhunderts Max Planck sein Studium begann, galt in der Physik alles als erforscht, es ging nur noch darum „einige unbedeutende Lücken zu schließen“. Planck legte dann die Grundlagen der Quantentheorie, die bis dahin größte Revolution überhaupt in der Physik. Und dann kam Einstein und machte abermals Tabula rasa.
Es liegt im Wesen der Wissenschaft, immer nur zu vorläufigen Ergebnissen zu gelangen. Gesichert ist nur das Wissen, wie wenig wir wissen. Dank moderner Physik „wissen“ wir zum Beispiel inzwischen, dass 96 Prozent aller Materie im Universum dunkle Materie ist. Anders gesagt: Unsere Erkenntnisse erstrecken sich gerade mal auf vier Prozent der „Welt“. Wie will da jemand ernsthaft behaupten, er glaube nur, was beweisbar ist?
Der moderne Mensch hält Glauben für lächerlich. Dabei sind wir von morgens bis abends auf Glauben angewiesen. Der nicht für seine Religiösität verdächtige Aufklärer David Hume (1711-1776) meinte ja sogar, dass er glauben müsse, „um morgens auch nur ein Ei zu essen“.
Kurz: Wir müssen ständig glauben, weil wir eben keine Ahnung haben, ob und wie die Dinge um uns herum funktionieren, dennoch halten wir „Glauben“ als aufgeklärte Menschen für eine Zumutung.“ (Bild.de)

Weiter: www.soulsaver.de/wissenschaft/wunder-der-bibel/

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