Was den Nazis und Kommunisten nicht gelungen ist, sehen wir in diesen Tagen. Ostern fällt aus (wenn man so will). Corona macht auch dem Letzten klar: Die Christen in Deutschland sind nicht mehr Licht, Salz, Korrektiv, sondern willige Diener des weltlichen Staates.
Die Christen in Deutschland macht im Ganzen einen laschen, ängstlichen und ungläubigen Eindruck. Ihnen fehlt jegliche Strahlkraft, sie geben keinen Halt in der Not und erfüllen mittlerweile beides nicht mehr. Kein Wunder, dass wir uns auf dieser Welle von einer Endzeitstimmung in die nächste schaukeln lassen und dass wir dieses apokalyptische Szenario kampflos hinnehmen.
Nein. Ostern fällt für Christen nicht aus.
Ostern war und ist. Immer.
Denn Gott ist größer als die ängstlichen Namenschristen und weltlichen Institutionen.
Ostern hängt nicht an toten Zeremonien und Feiern.
Das erste Ostern fand in genau so einer absoluten glaubensfeindlichen Umgebung statt, wie heute.
Die jüdischen Geistlichen sahen sich mehr dem Gesetz als lebendig gelebtem Glauben verpflichtet, wie heute. Sie überantwortet Christus der römischen Staatsmacht, wie heute Kirchen sich dem staatlichen Gehabe unterwerfen.
Viele Pastoren fühlen sich ihrer Institution näher, als Christus und den Menschen.
Die Kirche Christi ist mehr als alle Riten Tradition und Hierarchie. Sie lebt, wo ER wirkt, wo der Heilige Geist weht.
Das hängt weder in Gebäuden, noch an bezahlten und hörigen Berufsgeistlichen.
Davon steht NICHTS in der Bibel, dass dem so ist.
Dort steht das Christuswort:
Wo zwei, oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Die Zeit der eingeschränkten Sozialkontakte und der Aussetzung von Veranstaltungen, auch Gottesdienste, wirft uns zurück auf uns selbst und unsere Lieben.
Ich nehme an, dass jeder Christ eine Bibel hat. und ein Gesangbuch.
Diese Schriften, das Wort Gottes und diese Glaubenszeugnisse sind auch online zugänglich.
Das kann und soll unser Halt und unser Trost sein!
Möge der Heilige Geist, uns leiten und unseren Geist und unsere Herzen offen machen, zu begreifen und zu erfassen, was wir in unseren Glauben an Jesus haben.
