Fall Collien Fernandes: Eine Schmierenkomödie, um die Bürgerrechte weiter einzuschränken. 

Virtuelle Vergewaltigung – erste Meldung Samstag in der Tagesschau (8 Minuten!). Die Staatsanwaltschaft hatte zwar das Verfahren eingestellt – was soll es. Tägliche Gruppen- /Vergewaltigungen durch Asylanten keine Nachricht wert, geschweige denn Verurteilungen nach Prozessen. Da ist die Netzkontrolle doch wichtiger, oder?  Und wieder einmal wird ein persönliches Charakter- und Beziehungsproblem zum gesellschaftlichen Problem hochstilisiert. Die “Woke”-Währung: In einer Welt, in der moralische Überlegenheit eine digitale Währung ist, greifen Prominente (und Medien) gerne zu solchen Themen, um Relevanz zu erzeugen. Wenn die Geschichte dann in sich zusammenfällt, bleibt nur verbrannte Erde – und die Gewissheit, dass der nächste “Fall” nur ein paar Klicks entfernt ist. Es ist ein Theaterstück, bei dem das Publikum die Hauptrollen bereits auswendig kennt, sich aber trotzdem jedes Mal aufs Neue über das schlechte Drehbuch wundert. Wenn FakeNews und Halbwahrheiten hauptsächlich vom Staat und dessen Ausführungsgehilfen/Zuträgern/Handlangern verbreitet und dazu benutzt werden, Überwachung und Grundrechtseinschränkungen durchzusetzen oder Kritik niederzuhalten, dann ist es um den freiheitlich demokratischen Rechtsstaat schlecht bestellt.

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