
°Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: “Der Tod ist verschlungen in Sieg!” °
1. Korinther 15,54
Der Tod ist sowohl ein Ausgang als auch ein Eingang für einen geheiligten Menschen.
Der Tod ist sein ewiger Ausgang. . .
… für alle seine Sünden,
… für alle seine Sorgen,
… für all seine Schande,
… für alle seine Leiden,
… für alle seine Bedrängnisse,
… zu allen seinen Versuchungen,
… zu allen seinen Bedrückungen,
… zu all seinen Verwirrungen,
… und all seinen Verdruss.
.
Der Tod ist ein ewiger Eingang in . . .
… die reinen, vollen und
beständigen Genüsse Gottes,
… die lieblichsten Freuden,
… die reinsten Wohltaten,
… die höchsten Herrlichkeiten,
… den gößten Trost,
und die erfüllendsten Zufriedenheiten.
Der Tod ist das Begräbnis aller Sünden und Leiden eines geheiligten Menschen
und die Vollendung all seiner Freuden, Gnaden und geistlichen Vorzüge.
Der Tod ist nicht der Tod des Menschen, sondern der Tod seiner Sünde.
Der Tod ist die Erlösung des Christen von aller Not und allem Elend.
Der Tod kam durch die Sünde herein
– und die Sünde geht durch
den Tod hinaus.
Der Tod heilt alle Krankheiten:
– den schmerzenden Verstand und das ungläubige Herz;
– den kranken Körper und die verunreinigte Seele.
Der Tod wird den Heiligen von allen natürlichen
und geistlichen Gebrechen heilen.
Der Tod ist Gottes sanfter Lotse,
der uns in den Himmel führt!
Der Tod ist für einen geheiligten Menschen
nichts anderes als der Wechsel von
… seiner Gnade, in Herrlichkeit;
… seines Glaubens in´s Schauen;
… seine Hoffnung in ihre Erfüllung;
… und seiner Liebe in ewige Verzückung!
.
Oh, wer träte nicht durch den Tod…
– zum Himmel,
– zum ewigen Leben,
– zur Unsterblichkeit
– und Herrlichkeit!
.
Der Tod ist für einen Christen…
… ein willkommener Gast,
… ein lieber Freund,
… ein Freudenbote!
„Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn” Philipper 1,21
„Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre“ Philipper 1,23
Thomas Brooks
