Gott benutzt kaputte Dinge, auch kaputte Menschen. Wie wunderbar.

Als meine Kinder klein waren, brachten sie mir immer ihre kaputten Spielsachen. Was ich nicht reparieren konnte, wurde normalerweise weggeworfen, denn das macht man nun einmal mit kaputten Dingen. Aber Gott wirft Kaputtes nicht weg; er möchte es benutzen. Der Evangelist Vance Havner (1901–1986) sagte einmal: »Gott benutzt kaputte Dinge.

Er braucht ›kaputte‹ Erde, um eine Ernte hervorzubringen, ›kaputte‹ Wolken, um Regen zu geben, ›kaputtes‹ Getreide, um Brot herzustellen, ›kaputtes‹ Brot, um Kraft zu geben. Es war das zerbrochene Alabastergefäß, das Parfüm hervorbrachte. Es war der bitterlich weinende Petrus, der zu größerer Kraft zurückkehrte als je zuvor.«

Denken wir an all die Begebenheiten in der Heiligen Schrift, wo Gott Dinge zerbrach, um andere zu segnen. Erst als Jakobs natürliche Kraft gebrochen war, als seine Hüfte im Ringkampf verrenkt wurde, kam er an den Punkt, an dem Gott ihn auf mächtige Weise segnen konnte. Erst als Gideons 300 Soldaten die Krüge in ihren Händen zerbrachen, was die Gebrochenheit in ihrem Leben symbolisierte, konnte das verborgene Licht der Fackeln leuchten und den Feind besiegen.

Erst als Maria ihr schönes Alabasterfläschchen mit Parfüm zerbrach und damit seinen Nutzen und Wert zerstörte, erfüllte der wunderbare Duft das Haus, und Jesus wurde geehrt.

Erst als Jesus die fünf Brote nahm und brach, wurden sie so vermehrt, dass 5000 Menschen satt wurden. Das Wunder geschah gerade dadurch, dass die Brote gebrochen wurden.

Gott benutzt kaputte Dinge. Er kann uns am meisten gebrauchen, wenn wir in seinen Händen formbar sind und dem Meistertöpfer erlauben, das Gefäß so umzuformen und umzugestalten, wie es ihm gut erscheint (Jer 18,4).

Tim Hadley, Sr.

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