Gott lacht über seine Hasser und über die Spötter der Welt.

Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten:  „Laßt uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!“ Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.
Stimmt!
Als Noah die Arche erbaute, erntete er Spott, Gelächter und Unglauben. Unter dem Hohn der Mitmenschen baute Noah weiter, bis Gottes Auftrag ausgeführt war. Dann ging er in die Arche und wird mit seiner Familie gerettet. Die Spötter sterben. Wir lesen nichts davon, dass Gott sich über den Tod der Gottlosen gefreut hat. Im Gegenteil! In Hesekiel 18:23 heißt es:
Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen,
spricht Gott der HERR,und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen
und am Leben bleibt?
Aber dass Gottes Hand den Sieg behält, ist ein deutlicher Hohn gegenüber den Rebellen.
Vor 100 Jahren verließ das damals größte Schiff der Welt den Hafen von Southampton in England. „Unsinkbar!“ war das allgemeine Urteil. Ein Besatzungsmitglied ging soweit zu behaupten: „Selbst Gott könnte dieses Schiff nicht versenken!“ Auf den Rumpf des Riesenschiffes soll jemand geschrieben haben: „Kein Gott!“
Oberhalb der Tauchlinie auf der einen Seite des Schiffes hatte man versucht, die Worte: „Weder Gott noch der Papst“ zu überpinseln, auf der anderen Seite den Satz: „Weder die Erde noch der Himmel können dich verschlingen!“Wie heute alle wissen, überlebte die Titanic nicht mal ihre erste große Fahrt. Wieder lesen wir nicht, dass Gott sich am Tod der Menschen erfreut hat. Im Gegenteil! In 2 Samuel14:14 erklärt:
Aber Gott will nicht das Leben wegnehmen,
sondern er hat die Absicht,dass der Verstoßene nicht auch von ihm weg verstoßen bleibt.
Dass Gott den Sieg behält, ist genug Hohn gegenüber dem menschlichen Spott.
Psalm 2 macht uns deutlich, dass es Gott ist, der zuletzt lacht. Der Herr ist Sieger. Aller Hohn Ihm gegenüber mag Seine Kinder schrecken. Aller Spott mag Seinen Jüngern den Mund verschließen. Der Schöpfer selbst lacht über die sinnlose Opposition seiner Geschöpfe, die sich manchmal noch recht klug dabei vorkommen. Er behält gut gelaunt den Sieg – und lädt jeden freundlich ein, doch mit – anstatt gegen ihn zu leben.

Nicht nur in Psalm 2, auch in Psalm 37:13 heißt es:

Der Herr lacht über ihn, denn er sieht, dass sein Tag kommt.
Auch in diesem Vers geht es – wie gestern – um solche, die sich für schlauer halten als Gott; die Zukunftsprognosen abgeben können, ohne die Zukunft zu kennen. Gott lacht über die Spötter, denn Er allein kennt die Zukunft und das Ende.
Der französische Spötter Voltaire behauptete vor seinem Tod, dass das Christentum in 100 Jahren nur noch im Museum existieren würde. Voltaire hasste Gott und sparte nicht mit Spott und Hohn. 50 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1778 kaufte die Genfer Bibelgesellschaft Voltaires Haus und benutzte dort Voltaires Druckerpresse um Millionen von Bibel herzustellen. Voltaire sagte am Ende seines Lebens: Ich wünschte, ich wäre nie geboren.“
Im Himmel ist keine Freude an der Hoffnungslosigkeit Voltaires oder irgendeines andern Menschen. Im Gegenteil! In Lukas 15:10 heißt es:
So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes
über einen Sünder, der Buße tut.
Die Tatsache, dass Voltaire nicht hätte falscher liegen können, ist allerdings ein Hohn für seinen Gotteshass.
Der deutsche Dichter Heinrich Heine war sich sicher, die christliche Religion abfertigen zu können: „Kampf der Philosophen gegen die Religion – zerstören die heidnische, aber eine neue, die christliche, steigt hervor, auch diese ist bald abgefertigt …“
Gott im Himmel gab ihm schmunzelnd genügend Zeit für seine Versuche, bis Heine 1856 starb. In Amerika war gerade die zweite große Erweckung vorüber. Sie hatte innerhalb von 40 Jahren ungezählte Scharen zum Glauben an Jesus geführt. Während Heines Leben aufs Ende zu ging, begann die dritte Erweckung, die einige Jahrzehnte dauerte. Und eine vierte Erweckung mit weltweiten Ausmaßen dürfte die Jesus Bewegung der 60ger Jahre des 19. Jahrhunderts gewesen sein. Niemand fertigt Gott ab oder die, die an ihn glauben. Gott ist unzerstörbar. Er behält das letzte Wort. Er ist der Anfang und das Ende!
Etliche Quellen sprechen davon, dass Heinrich Heine am Ende seines Lebens seine Einstellung zu Philosophie und Glauben geändert und den Glauben an Gott angenommen hat.
Wie viele Spottlieder Heine wohl geschrieben hat? Bevor er starb, schrieb er folgende Zeilen:
„Der Kirche ist und ihrem Glauben
Manch Spottlied frevelhaft erschallt.
Es sollte Zucht und Ordnung rauben durch weicher Töne Truggewalt.
Die freie Rotte triumphieret!
Ich hab ihr manchen zugeführet. O Herr, ich schlag die Augen nieder,
Vergib, vergib mir meine Lieder!“
Ich glaube, so wie Gott im Himmel gelacht hat über Heines vergebliche Versuche, IHN abzufertigen und aus der Welt zu kriegen, so hat ER dann freundlich gelächelt über die Umkehr Heines und die Hinkehr zu Gott.

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