Gottes Liebe ist hinter uns her – wir laufen weg.

1981 berichtete ein Radiosender in den USA über ein gestohlenes Auto in Kalifornien. Die Polizei verfolgte den Dieb und suchte intensive nach Fahrzeug und dem Fahrer – bis hin zu Ankündigungen über lokale Radiosender. Sie taten ALLES, um den Dieb zu finden. Warum?
Auf dem Beifahrersitz des gestohlenen Autos stand eine Schachtel mit Keksen. Der Besitzer des Autos hatte vorgehabt, die Kekse als Rattenköder zu verwenden und hatte sie mit Gift präpariert – was dem Dieb natürlich unbekannt war.
Jetzt waren Polizei und Autobesitzer mehr daran interessiert, den Dieb zu kriegen, um sein Leben zu retten, als um das gestohlene Auto zu finden. Der Dieb wusste natürlich nichts von alledem und fühlte sich verfolgt und gejagt.
Wie oft laufen wir weg vor Gott, weil wir meinen, Er wolle uns was. Vielleicht haben wir uns tatsächlich schuldig gemacht – haben gefühlt den Kontakt verloren und wollen durch keinen schmerzhaften Prozess der Umkehr (wie der verlorene Sohn). Vielleicht laufen wir auch bewusst vor Gott weg – bewusst in die falsche Richtung (wie Jona). Aber vielleicht sind wir uns auch keiner Schuld bewusst, weil keine zu bekennende Schuld vorliegt (wie Hiob). So oder so fühlen wir uns verfolgt und von Gott gejagt. Und da wir nicht hinter die Kulissen blicken können, haben wir keine Antworten. “Warum, Gott? Was willst Du von mir?“ ist die Frage, die bleibt.
Tatsächlich ist Gott kein Polizist, der Dich jagt um Dich zu kriegen. Gott ist viel mehr daran interessiert, Dir zu helfen, Dich zu retten und vor Schlimmerem zu bewahren. https://ccfg-neunkirchen.blogspot.com/

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