Lastenrad! Aber wenn der Fahrer des Lastenrades einen Rucksack trägt, wird es unerträglich …
“Während andere Nationen Mode zelebrieren, huldigt Deutschland dem Praktischen. Der Rucksack, einst Bergsteiger-Utensil, ist zum Spiegel der deutschen Seele avanciert…. Weit verbreitet im Rucksackland Deutschland ist der Alleskönner-Rucksack. Meist von Jack Wolfskin, Deuters, Vaude. Er hat Riemen, viele Riemen, Schnallgurte und Klettverschlüsse. Er erfüllt die Bondage-Fantasie des Familienvaters, der im Studium in den Anden unterwegs war und jetzt Bio-Milch im Alnatura kauft. Jeden Samstag verstaut er die Glasflaschen in einem der praktischen Innenfächer, bevor er die Gurte am angedickten Oberkörper zusammenschnallt und an den Laschen vorn zusammenzieht. Wegen des Rückens, klar. Und um einen kurzen Moment nach Luft schnappen zu müssen. Wie damals in den Anden. Auch Kinder werden an die deutsche Leitkultur herangeführt. Sie bekommen jeden Morgen ein Drittel ihres Körpergewichts auf den Rücken geschnallt und hoffen, auf dem Schulweg nicht nach hinten überzukippen. Sie verwandeln sich jeden Morgen in einen Käfer, wie Gregor Samsa. Wenn sie sich im ICE umdrehen, auf der ewigen Suche nach ihrem Sitzplatz, drücken sie unschuldigen Passagieren ihren Tourenrucksack samt SIGG-Flasche ins Gesicht. Bumms. Deutsche sind gegen Waffen, aber schnallen sich Leki-Wanderstöcke an ihren STRATOS 44 und steigen in überfüllte Züge.
Deutsche Rucksackträger gehen gebeugt durch die Straßen wie der Titan Atlas in der griechischen Mythologie. Verhärmte Kreuzberger LPG-Grüne stopfen in ihre Fjällräven-Rucksäcke literweise Bio-Wein, Parmesan und Urkorn-Pasta, um das Gewicht des Planeten zu spüren. Angepasste Großstadt-Yuppies tragen aus Fischernetzen und LKW-Planen recycelte Rucksäcke, um dem Planeten etwas zurückzugeben. Dabei wäre wirklich allen geholfen, einfach weniger Rucksäcke ertragen zu müssen. Italiener und Franzosen bekommen das schließlich auch hin.” Welt.de
Die Frau und der Rucksack
Nenuco fuhr mit seinem Wagen auf einer Straße durch einen Wald in Afrika. Da sah er eine alte Frau, die einen großen Korb mit Brennholz auf ihrem Rücken transportierte. Da er ihr helfen wollte, hielt er an und bot der Frau an mitzufahren. Dankbar stieg sie auf den offenen Kofferraum des Geländewagens – so fuhren sie weiter.
Als Nenuco in den Rückspiegel schaute, stellt er fest, dass die Frau auf dem Hinterteil des Wagens stand und sich gewissenhaft am Wagenrand festhielt. Aber dabei trug sie noch immer diesen schweren Korb auf ihrem Rücken! Daher hielt er an und sagte der alten Frau, dass sie den Korb absetzen und sich hinsetzen könne. Es sei nicht nötig, den Korb weiter auf dem Rücken zu transportieren.
Lassen Sie nur – die restliche Last trage ich schon allein!
„Ach, lassen Sie nur, mein Junge“, war ihre Antwort, „aber ich möchte Ihnen keine zu große Last sein. Sie sind so nett gewesen, mir weiterzuhelfen. Daher möchte ich auch meinen Teil übernehmen und den Korb tragen, damit Sie das nicht auch noch übernehmen müssen. Es soll doch nicht zu viel für Sie sein!“
Unwissenheit oder Unglaube?
Wir mögen über diese Naivität und das Missverständnis der alten Frau schmunzeln. Aber machen wir nicht oft dasselbe? Wir haben eine Last, die zu schwer für uns ist. Wir gehen mit ihr zum Herrn, der uns hilft. Aber wir laden die Last, die wir zu tragen haben, nicht vollständig ab. Wir könnten sie einfach bei Ihm lassen.
Stattdessen – warum auch immer – nehmen wir sie wieder mit. Ist es einfach Unwissenheit, oder handelt es sich um Unglauben? Der Herr wünscht, dass wir Ihm alle unserer Lasten übergeben. Nichts ist für Ihn zu schwer! Aber nicht nur das! Er ist besorgt für uns, Er möchte unsere Lasten tragen.
Wie bei der Sündenlast
Er tat dies auf dem Kreuz, als es um unsere Sünden ging. Dort waren wir gar nicht in der Lage zu helfen. Wir konnten nur diese Last Ihm übergeben. Denn Er ist der Einzige, der fähig ist, uns von dieser Last zu befreien.
Und es ist das gleiche mit den täglichAlbert Bloken Lasten. Er wünscht, sie zu übernehmen, um uns von ihnen zu befreien. Denn Er ist besorgt für uns! Dem Herrn Jesus unsere Lasten zu übergeben, fällt nicht leicht. Und selbst wenn wir sie Ihm anvertraut haben, meinen wir oft noch, den Rucksack wieder überziehen zu müssen. Wie diese kleine Geschichte so treffend illustriert …
„Indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch“ (1. Petrus 5 Vers 7). Albert Blok

Ein wundervolles Gefühl, wenn man weiß, mein Rucksack ist in guten Händen, der Herr Jesus Christus hat ihn mir abgenommen, ich darf frei von dieser Last mit IHM gehen!
Bei der Beschreibung oben musste ich zweimal herzhaft lachen. Genauso ist es im Großstadtjungle oft.
Die Deutschen ohne Gott tragen viele mit Sünde gefüllte Rucksäcke.