Horst Janson ist tot: “Sesamstraße”-Star mit 89 Jahren gestorben.

“Horst Janson startete seine Karriere bereits in den Fünfziger Jahren, als er in der “Buddenbrooks”-Verfilmung von 1959 die Figur “Morten Schwarzkopf” verkörperte. Es folgten Auftritte auf der Bühne und im TV, später sogar auf der internationalen Kinoleinwand. 1970 spielte er für den Film “Zwei Kerle aus Granit” an der Seite von Charles Bronson und Tony Curtis. Später drehte er unter anderem mit Richard Burton, dem zweifachen Ex-Ehemann von Schauspiellegende Elizabeth Taylor.

1980 übernahm Horst Janson dann eine Rolle in der “Sesamstraße”. Bis 1985 spielte er in der beliebten Kinderserie den “Horst”. Bis 2018 war er in diversen TV- und Filmproduktionen zu bewundern und gewann für seine Arbeit unter anderem einen Bravo Otto (1973 als “bester männlicher TV-Star”) und einen Bambi (1974 als bester Schauspieler in dem Film “Der Bastian”). Zuletzt hatte Horst Janson stark mit seiner Gesundheit zu kämpfen. Im Frühsommer 2024 erlitt er einen Schlaganfall, konnte sich aber mit einer Reha ins Leben zurück kämpfen. Wenige Monate später wurde bekannt, dass der Schauspieler gestürzt war, wobei er sich eine Hand brach und eine Hirnblutung zuzog. Sein letztes Weihnachtsfest verbrachte er von seinen Liebsten umgeben in einer Klinik. Jetzt ist er gestorben und die Trauer bei Familie, Freunden und Fans ist groß.” AZ

Man spricht nicht gerne über den Tod und möchte diesem Thema am liebsten aus dem Weg gehen. Denn bis heute hat der Tod nichts von seinem Schrecken verloren. Die Menschen fürchten sich vor dem Tod. Und auch für die Gläubigen hat der Tod etwas Bedrohliches.

Aber im Gegensatz zu den Ungläubigen weiß der Gläubige, was nach dem Tod auf ihn zukommt, denn Gott hat uns über dieses Thema nicht im Unklaren gelassen. In seinem Wort hat Er uns alles mitgeteilt, was wir dazu wissen müssen.

Die obige Frage möchte ich gerne in vier Unterfragen aufteilen:

Was bedeutet der Tod für uns?
Was geschieht unmittelbar nach dem Tod?
Was macht das Paradies aus?
Was geschieht beim Kommen des Herrn?
Was bedeutet der Tod für uns?

Zunächst gilt festzuhalten, dass wir, die wir an Jesus Christus glauben, nicht auf den Tod warten, sondern auf das Kommen des Herrn (Tit 2,13). Das ist unsere lebendige und glückselige Hoffnung.
Unsere Lebenszeit auf dieser Erde ist begrenzt. Gott gibt jedem Menschen ein gewisses Maß an Zeit. Wenn der Tod eintritt, ist diese Zeit für immer vorbei. Niemand kennt den Zeitpunkt seines Todes. Unsere Zeiten sind in seiner Hand (Ps 31,16). Dazu gehört auch der Zeitpunkt unseres Todes. Bist du bereit, wenn der Herr dich heute abruft (Amos 4,12; Lk 12,20)?
Der Tod macht keinen Unterschied. Egal, wie alt du bist, egal, wie viele Pläne du noch hast: Der Tod kann jeden ereilen. Niemand kann dem Tod entkommen. In Hebräer 9,27 lesen wir, dass es dem Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben. Der Tod ist der Lohn der Sünde (Röm 6,23). Er ist der Beweis, dass wir Sünder sind.
Im Tod sind alle Menschen gleich, wenn sich auch der Aufenthaltsort nach dem Tod unterscheidet. Egal, wie reich du bist, egal, welche Position du zu Lebzeiten innehast: Das macht nach dem Tod keinen Unterschied Das Einzige, was für die Ewigkeit zählt, ist, ob du an Jesus Christus geglaubt hast oder nicht. Du kannst nur das in die Ewigkeit mitnehmen, was du zu Lebzeiten für den Herrn getan hast. Alles Irdische bleibt zurück („Das letzte Hemd hat keine Taschen“).
Der Tod ist endgültig. Mit dem Tod sind die Würfel für immer gefallen. An dem Ort, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen (Pred 11,3). Der Ort, wo du die Ewigkeit zubringen wirst, lässt sich nach dem Tod nicht mehr ändern.
Der Tod bedeutet Trennung. Durch die Sünde Adams kam der Tod in die Welt, der zu allen Menschen durchgedrungen ist (1. Mo 2,17; Röm 5,12). Seitdem ist die Gemeinschaft des natürlichen Menschen mit Gott unterbrochen. Der ungläubige Mensch ist geistlicherweise tot. Er ist tot in Vergehungen und Sünden (Eph 2,1).
Was bedeutet der Tod für den Gläubigen? Paulus konnte sagen: „Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn“ (Phil 1,21). Der Tod ist das Mittel, das Gott benutzt, um den Gläubigen in die Gegenwart des Herrn zu bringen. Er ist wie ein Fährmann, der den Gläubigen an das andere Ufer des Flusses bringt. Er ist nicht der finale Schlussakkord, sondern vielmehr der Auftakt zu einer nie endenden Glückseligkeit in der Herrlichkeit des Himmels.
Daniel Melui/Bibelpraxis.de

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