„Harlem Shake“ Dreißig Sekunden sinnloser Kontrollverlust.

„Der „Harlem Shake“ gilt mittlerweile als legitimer Nachfolger des „Gangnam Styles“, jenes knallbunten Musikvideos aus Südkorea, das vergangenes Jahr innerhalb von ein paar Tagen als erstes die Milliarden-Marke an Youtube-Aufrufen knackte – ebenfalls mit Hilfe eigenwilliger Tanzeinlagen. Und wie immer, wenn so viele Menschen das gleiche Video verbreiten, es sogar nachahmen, fragen sich Marketingexperten, wie das geht.
Im Falle des „Harlem Shake“ kommen sie zu dem Ergebnis, dass das Video mit seinen dreißig Sekunden die ideale Länge für die gehetzten Internetmenschen habe, zum Anschauen, vor allem aber, um es nachzuahmen. Denn es liefere eine Struktur, die jeder adaptieren könne, ideales Futter für das Mitmach-Internet also. Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ empfiehlt schon, das Muster des „Harlem Shake“ für virale Kampagnen zum Vorbild zu nehmen. Dabei ist es mit Ereignissen im Internet so wie mit jedem in der Geschichte: Erklären kann man sie immer erst hinterher.“ www.faz.net/aktuell/feuil…rollverlust-12090746.html

Gangnam Style und dessen Variationen waren ja ganz schön lange inhalltslos lustig. Aber „Harlem Shake“ ist jetzt nur noch sinnloserer, unlustigerer Schrott.
Die Musik ist bescheuert und die ganzen Variationen sind meist völlig kreativlos.
Es scheint so als würde es nur darum gehen, dass die Welt wieder was neues hat wo jeder irgendwie mitzappeln kann. Das Internet und seine Nutzer werden immer verrückter. Das Internet beschleunigt die ohnehin schon galloppierende Verblödung unserer Gesellschaft und insbesondere der Jugend. Hier wieder ein Beweis. In einer Welt, die sich von Gott abgewandt hat und sich selbst für weise dünkt, werden solche leerenund selbstzerstörerischen Ergüsse, nicht etwa als „geistiger Stuhlgang“ entsorgt, sondern sind ihrerseits wieder Gegenstand total ausufernder Begeisterung.
Der moderne Mensch dachte, dass wenn er Gott loswerden würde, hätte er sich selbst von allem befreit, was ihn gehemmt und unterdrückt hatte. Stattdessen erkannte er, dass das Töten Gottes auch der eigene Tod bedeutet. Weil wenn es keinen Gott gibt, dann wird das Leben des Menschen absurd. William Lane Craig

Read more: www.reasonablefaith.org/g…s-ohne-gott#ixzz2LrhOYEBg

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