“Spatzl, schau wie ich schau”, beichtete Serienheld Monaco Franze seine Fehltritte mit einem lausbubenhaften Lächeln und devotem Blick und die Herzen schmolzen. So hat ihm das Fernsehpublikum seine TV-Flirts hinter dem Rücken von Film-Ehefrau Ruth Maria Kubitschek verziehen. Erst diese Rolle in der gleichnamigen TV-Serie von Helmut Dietl (1974) hatte ihn als 50-jährigen in Deutschland populär gemacht. Seitdem galt Helmut Fischer als der “ewige Stenz”, der unwiderstehliche Münchner Charmeur und Playboy.Von Affären und Skandalen konnte im Privatleben des Kaufmannssohns nicht die Rede sein.
Seit 1953 war er mit einer ehemaligen Tänzerin glücklich verheiratet. Mit ihr machte er auch die schlechten Zeiten durch, und die waren lang: Beamter sollte er werden, “was Anständiges”, wie seine berufstätige Mutter meinte. Doch Helmut Fischer, der bis zum dritten Lebensjahr im Heim aufgewachsen war, entschied sich für die Schauspielschule.Zunächst hatte er kleine Theaterengagements in Würzburg und Ulm. Ende der Fünfzigerjahre kehrte er wieder nach München zurück und hielt sich dort mit kleinen Rollen und als Filmkritiker über Wasser.
Die Begegnung mit Regisseur Helmut Dietl in einem Münchener Café markierte 1974 schließlich den entscheidenden Wendepunkt in seinem Leben.Nach dem “Monaco Franze” folgten Rollen in TV-Serien wie “Die Hausmeisterin” oder “Der Unschuldsengel”. Helmut Fischer konnte sein verschmitztes Lächeln zeigen, das ihn selbst als kranken Mann noch jung erscheinen ließ. Für seine mehr als 100 Rollen in TV-Produktionen, etwa als Assistent von Tatort-Kommissar Gustl Bayrhammer, wurde der Schauspieler mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis. Als Helmut Fischer seinen 1996 ausgestrahlten Fernsehfilm “Drei in fremden Betten” drehte, war er bereits lange an Krebs erkrankt. Nur wenige wussten davon, um so mehr trauerten dem Münchner Sympathieträger, der am 14. Juni 1997 in Riedering/Chiemgau gestorben ist, nach.” www.fernsehserien.de
Da wäre viel mehr als “a bisserl was geht immer” drin gewesen, lieber Helmut.

Gott rettet die Drogensüchtigen Gott rettet die Drogendealer Gott rettet die Prostituierten Gott rettet die Alkoholiker Gott rettet die Lügner Gott rettet die Habsüchtigen Gott rettet die Missbrauchten Gott rettet die Missbraucher Gott rettet die Kriminellen Gott rettet die Sünder Gottes Gnade weisst niemanden zurück. Seine Gnade ist für jeden, der seinen Namen anruft.
