Heute wäre unser entfernter Nachbar, der Regisseur Rainer Werner Fassbinder, 75 Jahre geworden.

Er hat hier in unserer Nachbarschaft gewohnt und gewirkt. Sex, Valium, Kokain, Wein, Bier waren seine Treibstoffe, die ihn in seinem schnellen und kranken Leben in den Tod getrieben haben. Rainer Werner Fassbinder starb mit nur 37 Jahren.

Das Denkwürdigen an ihm: Rainer Werner Fassbinder wurde seiner Mutter als Kind von vier Monaten weggenommen (passiert heute fast jedem KiTa-Kind täglich). Seinen Vater hat er ganz selten und später überhaupt nicht mehr gesehen. Es ist schiere Sehnsucht, Mangel an ursprünglicher Nähe zu den Eltern, die seine Filme und sein Wirken so bemerkenswert pervers und krank gemacht haben. Wer Fassbinder kennt, der versteht, warum wir heute in einer Art süchtigen Welt leben. „Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht.“ Die Sehnsucht nach göttlicher Vaterliebe. Jesus hat uns diese Liebe geoffenbart.

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