Im Alter von 93 Jahren ist Hans Küng in Tübingen gestorben.

Seine Rebellion gegen seine Kirche und gegen “seinen” Gott ist ebenso gescheitert wie sein Projekt Weltethos. Menschliche Weisheit schützt eben vor Irrlehre nicht. Er hat sich seine eigene Lehre (katholische) zusammen gebastelt, die mit Gottes Wort nicht zu vereinbaren sind. Das die Welt ihn gefeiert hat, macht deutlich, dass er kein Freund Gottes gewesen sein kann – das schließt sich nämlich aus, sagt Gottes Wort. “Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.” (Jak. 4,4).
Er sagte am Ende seines Lebens: “dass er sein Werk vollendet hat”. Was für eine Bankrotterklärung! Ist der Mensch nicht das Werk Gottes, sind wir nicht dazu geschaffen, zur Herrlichkeit Gottes, allein zu seiner Ehre zu leben.
Lieber Gruß Martin Dobat

Kommentare

  1. Thomas B.

    Hans Küng kann getrost als einer der größten Irrlehrer um deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts angesehen werden.
    Sein Buch „woran ich glaube“ strotzt vor intellektuellen Hochmut und ist dabei doch eine einzige geistige Bankrott Erklärung.
    Jetzt wird er – ungewohnt für ihn – seine Knie vor dem beugen müssen, der alles erschaffen hat.

    • ali

      „De mortuis nil nisi bene!“ – Über Tote soll man nur Gutes reden! Diese Anstandsregel gilt selbstverständlich auch für den jüngst verstorbenen Hans Küng, der sich über Jahrzehnte in seiner Rolle als Rebell, Kirchen- und Papstkritiker rundum wohlfühlte…..
      Von der christlichen Lehre blieb bei Küng nicht viel übrig. So forderte er, dass die Katholiken auf die Unfehlbarkeit des Papstes, die Evangelischen auf die Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift und die Orthodoxen auf die Unfehlbarkeit der ökumenischen Konzilien verzichten. Besonders deutlich wird die Abkehr Küngs von Grundlagen des Christentums in seiner Theologie der Weltreligionen. Am Hinduismus gefiel Küng die „erstaunliche Vielfalt von Anschauungen, Formen, Riten ohne allgemein verbindliche Lehre“. Am Buddhismus lobte er Meditation und Schweigen als mystische Stufe, ohne entsprechende traditionsreiche Formen ostkirchlicher Spiritualität zu thematisieren (die ihm völlig fremd blieb), an den chinesischen Religionen die Ahnenverehrung als Modell gegen die westliche Todesverdrängung, obwohl es vergleichbare Rituale auch als katholisches und orthodoxes Totengedächtnis gibt. Die Religionsvermischung ging bei Küng schließlich so weit, dass er auch den Islam zum Heilsweg erklärte, den Koran als Gottes Wort sah und davon ausging, dass in der „Hebräischen Bibel“ und im Koran der eine selbe Gott rede. Gläubige Juden wie Muslime sehen dies wahrscheinlich anders.
      Hans Küng würdigte und lobte alle Religionen außer seiner eigenen, deren Bekenntnis er relativierte und deren Traditionen, Lehre und System er konsequent ablehnte und aktiv bekämpfte. Dass die linkskatholisch geprägte Zeitschrift „Publik Forum“ Trauerflor für Hans Küng hisst, leuchtet ein. J. Henkel

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