“Für Fragezeichen sorgte die Bekanntmachung der grünregierten Straßburger Stadtverwaltung, dass ausgerechnet Kreuze nur „unter Vorbehalt“ auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt verkauft werden dürfen. Das berichtet das französische katholische Nachrichtenportal „aleteia“. Ob es um Qualitätssicherung geht oder ob es eher darum geht, im säkularen Frankreich den Einfluss des Christentums ausgerechnet auf Weihnachtsmärkten zurückzudrängen, das ist bisher unklar. Die Stadtverwaltung hat nach starker Kritik eine Pressekonferenz zu diesem Thema angekündigt. „aleteia“ schreibt jedenfalls wörtlich: „Viel zu schnell gerät in Vergessenheit, dass der eigentliche Name des Straßburger Weihnachtsmarktes ‚Christkindelsmärik‘ ist, was im elsässischen Dialekt wörtlich ‚Markt des Jesus-Kindes‘ bedeutet.“” (pl)
Die Entchristlichung des Weihnachtsfestes hat bereits eine lange Tradition. Schon die Französische Revolution hat christliche Feiertage abschaffen und durch neue, “vernünftige”, ersetzen wollen. Erfolglos.
Auch im Nationalsozialismus gab es Bestrebungen, Weihnachten zu entchristlichen.
Alle Versuche waren erfolglos. Das Kind in der Krippe, das der mensch gewordene Gott ist, hat mehr Kraft als alle Ideologien, alles Geld, aller Hass auf Gott. (Norbert Sch.)

In einem Brief erzählt C.S.Lewis ein Erlebnis seines Bruders, das recht gut hierzu passt:
“Ich möchte eine Geschichte erzählen, die den Kontrast zwischen unserem Fest der Geburt Christi und all dem schrecklichen “Weihnachts”-Getöse auf den Punkt bringt. Mein Bruder hörte eine Frau in einem Bus sagen, als der Bus an einer Kirche mit einer Krippe vorbeifuhr: “Oh Gott! Sie bringen die Religion in alles hinein. Sieh nur – jetzt zerren sie sie sogar in die Weihnachtszeit hinein!”
Lewis, C. S. (2004-2007). Die gesammelten Briefe von C. S. Lewis (W. Hooper, Hrsg.; Bd. 3, S. 1006). HarperCollins E-Books; HarperSanFrancisco.
Stimmt