In Nigeria ereignete sich ein grauenvoller Mord an einer christlichen Studentin. 

“Nach Angaben der Polizei holten die Angreifer die Studentin Deborah Samuel „gewaltsam aus dem Sicherheitsraum, in dem sie von den Schulbehörden versteckt worden war, töteten sie und zündeten das Gebäude an“. Der Sultan von Sokoto, Muhammadu Sa‘ad Abubakar, höchster geistlicher Führer der muslimischen Gemeinde in Nigeria, und der katholische Bischof von Sokoto, Mathew Hassan Kukah, forderten zur Ruhe auf……

Den Angaben zufolge war die Äußerung der Studentin als Beleidigung des Propheten Mohammed aufgefasst worden. Auf im Internet verbreiteten Aufnahmen war unter anderem zu sehen, wie die tote Studentin in einem rosafarbenen Kleid, mit dem Gesicht nach unten zwischen dutzenden Steinen lag. Ein Student, der sich lediglich Babangida nannte, legte der Studentin zur Last, sie habe in einer WhatsApp-Gruppe „beleidigende“ Äußerungen veröffentlicht, die „jeder gesehen hat“.

Auf einem Video war zu sehen, wie eine Menschenmenge die Leiche auspeitschte, abgenutzte Reifen auf die Leiche stapelte und „Allahu Akbar“ (Gott ist der Größte) rief. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest und leitete eine Fahndung nach all jenen ein, die auf dem Video zu erkennen sind. Die Behörden ordneten die Schließung der Schule an, um die Ursachen des Vorfalls aufzuklären.” Merkur.de

Wenn man an Christenverfolgung durch den Islam denkt, kommen einem zuerst die arabischen Länder in den Sinn. Doch auch in Afrika wütet die Verfolgung gegen die Christen durch Islamisten. Allen voran in Somalia, das mittlerweile sogar den dritten Platz im Weltverfolgungsindex belegt.

In Somalia leben ungefähr 10 Millionen Menschen. Davon gehören die allermeisten dem sunnitischen Islam an. Politisch gesehen versinkt das Land praktisch in Anarchie. Die Terrorgruppe Al-Shabaab verbreitet Angst und Schrecken und setzt sich für eine konsequente Durchsetzung der Scharia ein. Die wenigen Christen, die sich zumeist verborgen halten, stehen dort unter extremen Druck.

Da uns das Leid anderer oft nur dann wirklich zu Herzen geht, wenn es sich in Personen konkretisiert, möchte ich einige Einzelschicksale nennen:

  • Der 25-jährige Mansuur Mohammed, der vom Islam zum Christentum übergetreten war, wurde von fanatischen Muslimen vor großem Publikum und mit lauten „Allahu akhbar“-Rufen enthauptet.
  • In der Hauptstadt Mogadischu haben Anhänger der radikalen Al-Shabaab eine vierfache Mutter wegen ihres christlichen Glaubens getötet. Der 36-Jährigen wurde vor den Augen der Nachbarn die Kehle durchgeschnitten. Asha Mberwa hinterlässt vier Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren. Ihr Ehemann Abdinazir Mohammed Hassan musste untertauchen.
  • Am 18. August 2009 wurde der 41-jährige Konvertit und Familienvater Ahmed Matan ermordet, weil er lange nicht mehr in der Moschee gesehen wurden war.
  • Am 15. September 2009 wurde der 69-jährige Omar Khalafe beim Transportieren von Bibeln erwischt und ermordet.
  • Am 28. September wurde die 46-jährige Mariam Hussein erschossen, weil Bibeln bei ihr gefunden wurden.
  • Am 14. November 2009  wurde der 23-jährige Christ Mumin Yusuf erschossen, weil er versucht haben soll, einen 15-jähirgen Muslim zu missionieren.
  • Am 21. Februar 2009 enthaupteten Islamisten den 11-jährigen (!) Raham und seinen 12-jährigen (!) Bruder Hussein in Gegenwart ihres 7-jährigen Bruders, den sie laufen ließen.
  • Am 19. Oktober 2009 wurde die 45-jährige Christen Amina Muse Ali in ihrem Haus erschossen, weil sie sich weigerte, die übliche (und merkwürdige) Verschleierung vorzunehmen.
  • Im Jahr 2010 wurde Nurta Mohammed Farah ermordet. Sie war eine Muslima, die als Jugendliche zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gefunden und diesen Glauben auch mutig bekannt hatte. Sie wurde von ihren Eltern geschlagen, tagsüber an einen Baum gebunden, nachts in einem engen dunklen Raum eingesperrt und wegen ihres Glaubens an den Herrn Jesus für verrückt erklärt und mit Medikamenten zwangsbehandelt. Trotz all dieser Verfolgungen war Nurta im Glauben standhaft geblieben. Sie mussten von zu Hause fliehen und sich verstecken. Doch die siebzehnjährige Nurta wurde  von zwei Islamisten, die wahrscheinlich die Eltern angeheuert haben, aufgespürt und erschossen. Es bestätigte sich bei ihr das Bibelwort: „und des Menschen Feinde werden seine Hausgenossen sein“ (Matthäus 10,36).

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