Jesus zeigte uns durch sein ganzes Leben bis hin zum Tod, was es heißt, jeden Menschen zu lieben. Dieses Kind lebte diese Liebe aus.

„Ich lag mit 30 anderen Häftlingen in einem rumänischen Gefängnis zur Zeit von Ceaucescu, berichtete Richard Wurmbrandt, Gründer von „Hilfsaktion Märtyrerkirche” und weltbekannter Autor von „Gefoltert für Christus”. „Eines Abends wurde ein Mann in unsere Zelle hineingeworfen. Er war geschunden, kahl geschoren und grau gekleidet, wie wir alle. Erst am Morgen erkannten wir zu unserem Erstaunen, dass es sich um einen kommunistischen Befehlshaber handelte, der viele von uns persönlich verhört hatte und uns grausam foltern ließ. Da wir in einer Zelle waren, die nur für Christen reserviert war, fragten wir erstaunt: ´Wieso bist du hier bei uns, in einer Zelle für Christen?!´ ´Weil ich selber Christ geworden bin!´, antwortete er. ´Eines Tags öffnete sich die Tür zu meinem Büro, und ein kleiner 12jähriger Junge stand da, mit einer Blume in der Hand. Er sagte schüchtern: ´Heute ist der Geburtstag meiner Mutter. Jedes Jahr habe ich meiner Mutter eine Blume geschenkt, um ihr eine Freude zu bereiten. Doch nun ist sie leider tot, wie auch mein Vater, denn sie haben sie ja zum Tode verurteilt. Nun habe ich niemanden mehr, dem ich an diesem Tag eine Freude machen kann. Und so dachte ich: bitte nehmen sie doch diese Blume von mir an, und schenken sie sie der Mutter ihrer Kinder, um eben ihr eine Freude zu machen.´ Das war zuviel für mich, und so habe ich mein Leben dem Christus gegeben, der eine solche Liebe für uns hat!´”

Quelle: RICHARD WURMBRANDT

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