Karl Mays Geburtstag jährt sich am heutigen Tag zum 179. Mal.

Nach sehr schwieriger Jugend war dieser phantasievolle Autor im Alter nicht nur frommer Christ, sondern auch Pazifist und Menschenfreund, ein wahrer Kosmopolit!

 „Ein jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes, der die Liebe ist; alle Gesetze menschlicher Entwicklung sollen sich auf das eine, große Gesetz der Liebe gründen, damit das Ebenbild des großen göttlichen Meisters nicht be­leidigt, beschimpft oder entweiht werde.“

„Der Gottes­funken ist im Menschen niemals vollständig zu ersticken, und selbst der Wildeste achtet den Fremden, wenn er sich selbst von diesem geachtet sieht. Ausnahmen gibt es über­all. Dürfte ich doch ein Pionier der Zivilisation, des Christentums sein!“

„Hilf mir, o Gott, stets deiner zu gedenken, Und was ich thu, auf dich nur zu beziehn. Ich will nur dich allein im Aug behalten. Und geis­tig mich durch dich für dich gestalten.“

In einem späten Brief heißt es: „Ich möchte der Mensch­heit meinen Glauben geben, geben, meine Liebe, meine Zuver­sicht, mein Licht, meine Wärme, mei­nen Gott!“

Kommentar

  1. Herr S.

    Ich habe seit meiner Kindheit bis sogar noch vereinzelt ins Erwachsenenalter hinein die spannend geschriebenen Abenteuerbücher Karl May’s gerne gelesen. Von den damals gut 70 bekannten Büchern habe ich über 60 gelesen.

    Neben den spannenden Geschichten aus damals exotischen Ländern gefiel mir natürlich, dass darin das Gute siegte und die Bösen ihre verdiente Strafe bekamen. Nebenbei habe ich da viel über das Christentum aber auch erstmals über den Islam erfahren.

    Als mir schließlich klar geworden war, dass ja all die Abenteuergeschichten vom Autor eben nicht selbst erlebt sondern frei erfunden worden waren, entfremdete ich mich allmählich von Karl May und seinen Büchern und hab sie alle weggeschenkt.

    Auch die philosophischen und pazifistischen Passagen waren mir seinerzeit oftmals zu langatmig und zu dick aufgetragen. Noch als Student erwarb ich mir den Band “Und Friede auf Erden”, den ich nach vielleicht 80% gelesen etwas entnervt weglegte.

    Heute sind die Bücher Karl May’s nahezu unbekannt, man kennt allenfalls nur noch die Filme mit Lex Barker und Pierre Briece.

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