Die Willkommenskultur hielt nur einen Sommer lang, das tägliche Aushandeln der Werte einer neuen irritierenden Multikultur stößt auf breiten Widerstand.
Das Christentum in Europa ist in einen tiefen Schlaf gefallen.
Die Moslems sind zerstritten.
Die Juden müssen wieder Angst haben vor verschiedenen Gruppen.
Die Rechten erstarken.
Die Gesellschaft zerfällt in einzelne Gruppen.
Das friedliche Zusammenleben schwindet, Gewalt und Depressionen nehmen zu – wer kann da noch von Leitkultur sprechen?
Trotz alledem ist eines klar, für uns wird es höchste Zeit wieder aufzuwachen und missionarisch tätig zu werden, bei den Kindern Gottes dieses Thema immer wieder einzufordern.
Außerhalb der frommen Subkulturen müssen wir unseren Glauben leben, Zeugnis ablegen, den Nächsten liebend in Erscheinung treten und beharrlich zu Gott um Besserung unseres Zustands beten.
Der Zerfall der Gesellschaft wird zunächst nicht so einfach zu stoppen sein.
Dieses Land wird noch jeden überzeugten Christen und jedes Gebet bitter nötig haben. Wir sind aufgefordert Licht und Salz zu sein.
Aber wie soll die Welt wissen, was wir glauben, wenn wir selber Angst haben, den ganzen Glauben klar und unmissverständlich zu verkünden, “ob man es hören will oder nicht” (vgl. 2.Tim 4,2) Und was soll die Welt glauben, “wenn die Trompete unklare Töne hervorbringt”? (vgl. 1 Kor 14,8) Oder lieg es vielleicht daran, dass wir selber nicht mehr so richtig glauben, dass wir uns auch für unseren eigenen Glauben mit schwammigen Aussagen und Begriffen zufrieden geben, dass auch uns die ungekürzte und ungeschönte Lehre “unzumutbar” geworden ist? St. F.
