Knut – Kann ein Eisbär trauern?

Viele Menschen fragen sich, ob Knut nach dem Tod seines Pflegers Dörflein leidet oder gar trauert. Sein Fell ist sicherlich nicht schwarz vor Trauer und Anteilnahme.Der als Pfleger von Knut weltweit bekannt gewordene Dörflein starb nämlich am Montag an einem Herzinfarkt.Er war ein einzigartiger,tierliebender Mensch.Der Berliner Zoo wird ihn sehr vermissen.Es war ein bescheidener, netter Mensch.Der Knut,den kleinen Eisbären mit viel Liebe gross gezogen hat.
Berlin und  die Welt hat einen großen Tierfreund verloren.Jedoch ob Knut merkt, dass jemand nicht mehr da ist, halte ich eher für absolute Spekulation und für Vermenschlichung dieses Zootieres..
Tier ist Tier und Mensch ist Mensch.Folgendes muß man bei der ganzen "Knutmania" feststellen:Der Auftrag Gottes, über die Schöpfung zu herrschen, erhebt die Menschen über die Tiere. Nur den Menschen wird gesagt: "… und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht".
Nur der Mensch ist "nach dem Bilde Gottes geschaffen", und das heißt, daß er Gott auf der Erde repräsentiert – so wie im Alten Orient an der Grenze eines Landes ein Bildnis des jeweiligen Herrschers aufgestellt war, das dessen Gegenwart symbolisierte. Der Mensch soll auf der Erde die Herrschaft über die Schöpfung ausüben.
Der Mensch repräsentiert Gott auf der Erde
Dies geschieht zunächst, indem er den Tieren Namen gibt und sie sich selbst und seiner Erfahrungswelt zuordnet.n zahlreichen Stellen werden Tiere als Eigentum des Menschen angesehen: Gen 26,14; 30,29; 31,18; 34,23; 45,10 u.v.a.
Die Tiere dienen dem Menschen als Arbeitstier (Spr 14,4 u.v.a.) und zur Nahrung – letzteres wird nach der Sintflut ausdrücklich von Gott erlaubt: "Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben" (Gen 9, 2). Das beinhaltet zunächst die Jagd (Gen 10,9). Die Patriarchen begegnen uns dann als Viehzüchter, die von ihren Herden leben (Gen 13 u.v.a.). Nicht mit einer Silbe werden die Patriarchen ermahnt, sie würden "ihre geringsten Brüder" aufessen – im Gegenteil: Reichtum an Vieh ist der Inbegriff eines gesegneten Lebens (z.B. Gen 24,35). Allerdings wird der Mensch auch aufgefordert, mit diesem ihm anvertrauten Besitz sorgsam umzugehen. So soll er dem dreschenden Ochsen nicht das Maul verbinden (Dtn 25,4) und seine Nutztiere gut behandeln: "Der Gerechte erbarmt sich des Viehs, aber das Herz des Gottlosen ist unbarmherzig" ( Spr 16,10). Im mosaischen Gesetz findet sich kein explizites Verbot von Tierquälerei, vermutlich deshalb nicht, weil es nicht nötig war: Die Nutztiere waren das Kapital der Menschen, so daß es im eigenen Interesse lag, sich um das Wohl der Herden zu sorgen.
Das Tier erscheint jedoch hauptsächlich als überlebenswichtiges Nutzobjekt des Menschen, nie aber als "geringster Bruder".Knut ist eben nur ein Tier und kein Mensch. Er wird nicht trauern. Wundert er sich gar über uns dumme Menschen, die ihn, ein brutales Raubtier vermenschlichen? 

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