Leiter des Humangenomprojekts wird gläubig

Wissenschaft und Glauben gehören zusammen.

ali

Eigentlich war der Leiter des Humangenomprojekts recht glücklich als Atheist. Bei seinen Forschungen entdeckte er aber, dass schon einer vor ihm da gewesen war.

New YorkDer Chef des „Human Genome Project”, Francis Collins, ist überzeugt, dass es Wunder gibt. Collins hat eben ein neues Buch herausgegeben, „The Language of God“ – „Die Sprache Gottes“. Darin bedauert er das schlechte Verhältnis zwischen Glaube und Wissenschaft.

Das Humangenomprojekt (HGP) wurde im Herbst 1990 mit dem Ziel gegründet, das Genom des Menschen vollständig zu entschlüsseln, das heißt die Abfolge der Basenpaare in der menschlichen DNA auf ihren einzelnen Chromosomen durch Sequenzieren zu identifizieren. 2003 wurde eine solche Sequenz erfolgreich abgeschlossen.

Es sei „eine der großen Tragödien unserer Zeit, dass der Eindruck entstanden sei, dass Wissenschaft und Religion einander bekriegen müssen“, beklagte Collins, Direktor des „National Human Genome Research Institute“. Die Arbeit am Humangenomprojekt habe ihm erlaubt, einen „flüchtigen Blick auf die Arbeit Gottes zu erhaschen“, sagte der Forscher, der bis zu seinem 27. Lebensjahr Atheist war.

Die Begegnung mit Schwerkranken änderte seinen Blick auf das Leben. „Sie hatten schreckliche Krankheiten, denen sie nicht entkommen konnten. Aber anstatt sich zu beschweren, stützten sie sich auf ihren Glauben, der eine Quelle des Trostes für sie war“, beschreibt Collins. „Das war interessant, fremd und erschütternd.“

Auch C. S. Lewis und sein Werk „Mere Christianity” trug zu seiner Bekehrung bei. Lewis argumentiert nämlich, Gott sei eine rationale Möglichkeit. „Ich war nicht vorbereitet, das zu hören“, schildert der Forscher. „Ich war sehr glücklich mit dem Gedanken, dass Gott nicht existierte und nicht interessiert an mir war. Aber gleichzeitig kam ich auch nicht los davon.“

Die Arbeit als Wissenschaftler ist faszinierend für ihn. „Wenn man einen großen Fortschritt macht, dann freut man sich als Wissenschaftler, weil man etwas gesucht und scheinbar gefunden hat“, meint er. „Aber es ist auch ein Augenblick, in dem man – zumindest ich – sich dem Schöpfer nahe fühlt, in dem Sinn, dass ich gerade etwas sehe, was kein Mensch je zuvor gekannt hat, aber was Gott seit Ewigkeit gekannt hat.“

Kommentare

  1. Angra Mainyu

    Aliiii..komm raus aus deinem Schneckenhaus. Sieh die Welt wie sie wirklich ist und du brauchst deine göttlich Lebenskrücke nicht mehr….
    komm zu uns ins Licht…wir fliegen hier alle im Licht 😛

  2. Angra Mainyu

    rofl…welche hompage war das nochmal die vollen Propagandakurs gegen die Wissenschaft fuhr und regelmäßig meinungsmachende blogeinträge und Artikel veröffendlichte?

    Davon abgesejhen beweist dieser bericht nur das glauben nichts weiter als eine scheinwelt ist, um Menschen die mit der sinnlosigkeit ihrer existenz überfordert sind halt zu geben….k, das wäre ja an sich noch nichteinmal das verkehrteste wenn da nicht noch der ganze Christenverein mit dieser seelenfangenden heilslehre dahinter stehen würde. Nach dem Motto tu das was wir (bibel) sagen und finde nach dem tod erlösung (was niemand beweisen kann. eine illusion die den leuten im leben hilft) wenn du aber nicht tust was wir dir sagen landest du in der hölle.In die Hölle kommen möchte natürlich niemand und deshalb wir das durchschnittsopfer eurer verlockungen natürlich so gefügig sein wie ne nutte für bares…

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