“Heutzutage wird alles toleriert, bis auf den Glauben an Jesus Christus”
Weltliche Toleranz ist eine Einbahnstraße bei der es nur in eine Richtung geht. Nämlich in Richtung absoluter Akteptanz gegenüber der Sünde und sündhaften Lebensweisen.
In Wirklichkeit fordern die, die sich “Toleranz” besonders groß auf ihre bunten Fahnen geschrieben haben keine Duldung, sondern Akzeptanz. Und wer Sünde nicht stillschweigend akzeptiert, der wird als intolerant und phobisch verunglimft.
Wenn Christen ihren Glauben friedlich bekennen und das Evangelium im Rahmen der geltendenden Gesetze verkünden, dann wird ihnen unterstellt, dass sie anderen Menschen ihren Glauben aufzwängen würden.
Aber aufgezwungene Toleranz von Menschen die jegliche Einwände und jedwede Kritik als Intoleranz und Phobie diskreditieren, gilt komischerweise nicht als ein Aufdrängen. Und natürlich hat die in Sünde gefallene Welt auch dafür eine passende Ausrede und Relativierung, nämlich das sogenannte Toleranz Paradoxon.
Und damit hat man dann eine Rechtfertigung dafür um alles, was man selbst als intolerant einordnet, nicht mehr tolerieren zu müssen, selbst wenn es in Wahrheit nicht intolerant ist, sondern einfach nur als intolerant diffamiert wird.
Weltliche Toleranz ist in Wirklichkeit aufgedrängte Akzeptanz und wer Sünde nicht toleriert und nicht für gutheißt, der wird als intolerant gebrandmarkt was Menschen die sich selbst für ihre angebliche “Toleranz” feiern, in ihren Augen das vermeintliche Recht dazu gibt intolerant zu sein.
So einfach kann man sich heutzutage als tolerant inszenieren, während man in Wahrheit intolerant ist und in Wirklichkeit kein Dulden, sondern Akzeptanz fordert. Aber als Christ muss man Sünde und sündhaften Lebensweisen nicht zustimmen. Man erträgt sie aus Liebe zu seinen Nächsten und man reduziert seine Mitmenschen auch nicht auf ihre Sünden und verurteilt sie für diese auch nicht.
Aber als Christ muss man Sünde nicht stillschweigend akzeptieren, sondern man darf sie ohne dabei beleidigend oder richtend zu werden, bei ihrem Namen nennen und andere Menschen vor ihren ewigen Konsequenzen warnen. Und ebenso darf man sich als Christ öffentlich zu Jesus Christus bekennen, auch wenn man gottlosen und intoleranten Menschen dafür als religiöser Spinner, Fundamentalist und Fanatiker betitelt wird. Marcus Walther
