Martin Walser: ‚Gott ist nicht tot, er fehlt’

„Wenn ich von einem Atheisten höre, dass es Gott nicht gebe, fällt mir ein: Aber er fehlt. Mir.“ Martin Walser

Kommentare

  1. Baba

    Die Aussage von Herrn Walser ist nicht uninteressant. Er richtet sich damit gegen den häufig vorkommenden Typ selbstherrlicher Atheisten. Menschen also, die sich allen tieferen und wichtigen Lebensfragen gegenüber überlegen geben…Er steht somit im Gegensatz zu diesen Leuten die nicht glauben wollen und darauf sogar noch stolz sind. Er ist intellektuell so redlich dass er merkt und zugibt, ihm fehlt Wesentliches. Auch bei ihm ist eine tiefe Sehnsuch nach Gott vorhanden. Beim Thema Gott, Glaube, Religion verfallen andere “gebildete” Leute sehr häufig in eine größtmögliche Unlogik. Gnädiger Weise wollen sie das Evangelium und die Bibel wenistens “als Literatur” am Leben lassen. So als märchenhaftes Kulturgut.
    Aber Gottes Wort ist Geist und Wahrheit,es ist Glaubenskost und wahre Historie, ist natürlich auch wunderbare Literatur und wahre Biografie. Jeder Glaubende kann sein göttliche Kraft erfahren.
    Wehe euch Theologen und Schriftgelehrten, die ihr den Menschen mit nichts zurücklässt außer einem Scherbengericht! Soll der Mensch auf euren Scherbenhaufen seine Hoffnung setzen? Worauf können sie noch hoffen? Ist das euer Trost? Wer wird einem Hungernden, der euch um ein Stück Brot bittet, einen Stein geben! Aber genauso seid ihr. Ihr habt ihnen alles genommen, nicht einmal die Hoffnung gönnt ihr ihnen. Von eurem Scherbenhaufen sollen sie leben. Ihr sagt: Das ist die Wahrheit! Es bleibt nichts übrig. Aber davon kann kein Mensch leben. Nicht einmal ihr! (Scotus )

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