Mein Leben war der reinste Horror.

Mit 30 hatte ich schon soviel erlebt, wie manche mit 70 es nicht hatten.

Ich wuchs in einer kaputten Familie auf. Als Kind war ich in der Schule schlecht, hatte kaum Freunde und war Außenseiterin. Unsere Familie hatte keinen guten Ruf in der Stadt, bedingt durch der Familie meines Vaters. Mein Leben durchzog sich stets mit einem Hunger, den ich nie definieren konnte. Mit mitte 20 habe ich für mich entschieden, durch Prostitution meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Mein Hunger nach Liebe war unermesslich groß und glaubte, es in verschiedensten Männern zu finden. Doch es war ein Trugschluss.

Zeitgleich fing ich mit Esstörungen an, hatte schwere Bulimie und habe mich schon fast zu Tode gehungert. Schönheit war für mich oberste Priorität denn darin konnte ich meine Erfahrungen als Außenseiterin als Kind kompensieren. Bis ich wirklich realisieren konnte, dass ich somit in einem Teufelskreis steckte, vergingen gute 5 Jahre. Die Nähe zu den Männern gab mir in dem Augenblick eine kleine Erleichterung, denn ich fühlte mich geliebt und angenommen. Doch es war ja letztlich nur der Sex und mein Körper, für das teilweise auch verheiratete Männer viel bezahlt haben. Nachdem ich mich danach regelmäßig weggeschmissen fühlte, wurde meine Klufft in mir immer größer und größer. Die Klufft speiste sich noch aus den vielen Greuelsünden des Okkultismus, indem ich Horoskope las und dem Glauben schenkte! Sexualität habe ich seinerzeit nicht ernst genommen. Meine Versuche, es mit Hilfe von autogenem Training und Psychologie in Griff zu bekommen, indem ich im Glauben war, das man nur darüber reden müsse, scheiterten kläglich! Meine Angstzustände nahmen zu, ich wurde sehr depressiv!

So stand ich da: Als junge erwachsene Frau, schwerst kaputt und fertig mit der Welt. Ich war zwar schön und glaubte, „jeden“ Mann zu bekommen, doch es gab mir in diesem Moment einfach nichts mehr. Ich wollte nicht mehr so sein, zu dem ich mich selbst gemacht habe. Ich habe mich vor meinem eigenen Spiegelbild geschämt, denn ich sah eine Hure, die auf kompletter Linie versagt hatte.

Doch irgendwo gabs dann meinen Rettungsanker: Jesus Christus, mein Herr und mein Gott! Er hatte mich aus dem abscheulichsten Tief geholt und mir gezeigt, dass er für mich da ist. Ich besuchte Gottesdienste und habe mich mit anderen Geschwistern über die Bibel unterhalten. Es war für mich wunderschön, jeden Abend in der Schrift zu lesen, und Jesus Christus immer einen kleineren Schritt näher zu kommen und ihn kennenzulernen. Mein Leben änderte sich ohne meines zutuns. Anstatt dass ich für jeden Auto-Quickie zu haben war und das Hurengeld in Fastfood umwandelte, um es an der nächsten Straßenecke herauszukotzen, las ich die Bibel und es faszinierte mich, wie Jesus Christus Menschen verändern kann.

Mein Spruch, der mich seither immernoch begleitet ist 1. Johannes 4, 15-16. Jesus Christus hat mir eine völlig neue Gesinnung geschenkt. Im laufe der Jahre durfte ich erkennen, dass ich okkulte Sünden habe und diese vor Jesus bekennen und mich von aller Schuld der Hurerei und Ess-Brechsucht befreien lassen muss. Jesus hat meine Verletzungen der Kindheit geheilt und mir meine Greuelsünden, die ich getan habe vergeben. Diese Heils- und Vergebensgewissheit trage ich bis heute.

Jesus Christus ist mein Schicksal und ich bin ihm dankbar, dass er mich aus dem Tal der Tränen, Einsamkeit und Depession herausgeholt hat!

Übrigens: Mein „Hunger“ begegnete mir nicht mehr. Mein Platz im Herzen sollte von IHM eingenommen werden.  Iris www.evangeliums.net/

Kommentare

  1. SchwerstKaputter

    >scheint dich angesprochen zu haben. warum >reagierst du so? das erklärt wirklich viel >über dich.

    Ach? Wenn es ein Rockmusiker ist, der an seinem “schwerst kaputten” Lebenstil röchelt kannst du doch auch super Verachtung auskotzen, ali.

  2. SchwerstKaputter

    >schwerst kaputt und fertig mit der Welt

    …und dann tauchen sie anschließend hier auf und schreiben diese rührseligen Artikel. Komisches Publikum aus dem ihr euch rekrutiert, aber es erklärt einiges oO

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