Laut Definition ist Homophobia (von griechisch homós und phóbos) die Angst vor Homosexuellen, aber diese Bedeutung wurde erweitert auf Ablehnung, Feindseligkeit und Hass gegenüber Homosexuellen. Daraus folgt, dass homophob zu sein, gleichbedeutend mit dem äußerlichen Benehmen oder des Ausdrucks, basierend auf Gefühlen, verstanden wird. Das wiederum kann zu feindseligem, ablehnenden oder aggressivem Verhalten führen. In Wahrheit ist Homophobie nicht nur auf ein Segment der Gesellschaft begrenzt. Man kann sie in allen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten finden. Solche von Hass getriebenen Gruppen attackieren Homosexuelle, insbesondere verbal im Versuch Homosexuelle einzuschüchtern.
Allzu oft wird behauptet, dass Christen homophob sind, einfach weil sie homosexuelles Verhalten als Sünde betrachten. Aber der Begriff homophob ist nur ein Wort, um auf diejenigen zu verweisen, die ernstgemeinte Kritik auf einen unmoralischen und ungesunden Lebensstil ausüben. Ohne Frage gibt es Menschen und Organisationen, die einen irrationalen Hass auf Homosexuelle entwickelt haben und bereit dazu sind, durch Übergriffe Homosexuelle leiden zu lassen. Das Problem ist allerdings zu unterscheiden. Homosexuelle Rechtebewegungen und Aktivisten beschuldigen allerdings jeden und alles, was gegen Homosexualität ist, des gleichen Hasses. Daher werden Christen, die korrekter Weise Homosexualität als unnatürliche Sünde betrachten, in den gleichen Topf mit gewalttätigen Radikalen, geworfen. Radikale hassen um des Hassens Willen.
Obwohl die Bibel sich stark gegen die Homosexualität ausspricht, sagt sie nie, dass Homosexuelle gehasst werden sollen. Als Christen sollen wir uns gegen homosexuelles Verhalten aussprechen. Christen sollten die Sünde verachten, nicht aber den Sünder! Die ist allerdings sehr konkret in der Verbannung von Homosexualität, wie auch Gottes Rache gegenüber denen, die solches Verhalten praktizieren. Als Christen sind wir aufgerufen Sünde klar und in Liebe das zu heißen was sie ist.
Den Begriff Homophobie auf jeden anzuwenden, der Homosexualität ablehnt, ist irreführend und kein gültiges Argument oder akkurate Aussage. Ein Christ sollte nur eine Angst in Bezug auf Homosexuelle haben, die Angst, dass Homosexuelle ewig leiden werden, weil sie sich entschieden haben, Gott abzulehnen – den Herrn Jesus Christus, der für alle Sünden bezahlt hat und uns durch seinen Tod am Kreuz erlöst hat. gotquestions.org
„Es ist mittlerweile ein Wagnis, sich auf die Grundlage der Bibel zu stellen, die praktizierte Homosexualität und Unmoral als Sünde bezeichnet und darum ablehnt. Bibelgläubige Christen werden in der Regel sofort schubladisiert: Rechte, Fundis, Radikale, Extremisten, Sekte, Menschenverachter und seit einigen Jahren Homophobe. Vermutlich müssen wir mit diesen Bezeichnungen leben, auch wenn sie aus Intoleranz, Hass und gezielter Polemik geborenen sind. Was allen Anderen zugestanden wird, wird bibelgläubigen Christen nicht mehr zugestanden: Eine Meinung zu vertreten, die einer lauten Minderheit widerspricht.
Ich bin nicht homophob und mit mir sind bibelgläubige Christen nicht homophob. Warum sollten wir? Bibelgläubige Christen sind von ihrem Gott und Erlöser, Jesus, aufgefordert, sogar ihre Feinde zu lieben. Homosexuell empfindende Menschen sind nicht unsere Feinde! Auch wenn wir selbst oft als Feinde bezeichnet und behandelt werden, sind Homosexuelle nicht unsere Feinde; ebensowenig, wie andere Menschen, deren Lebensphilosophie wir nicht teilen. Wir hassen sie nicht, wir verachten sie nicht, wir beschimpfen sie nicht und wir haben erst recht keine Phobie vor ihnen oder ihren Lebensweisen. Jesus hat uns aufgerufen, alle Menschen zu lieben. Das tun wir! Das werden wir auch weiterhin tun, selbst wenn man uns heftig mit falschen Etiketten versieht.
Gleichzeitig fordern wir dasselbe Recht, das von uns gefordert wird: das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Respekt für unsere Lebensphilosophie. Wir sind nicht menschenverachtend, und wir fordern, dass Andersdenkende ihre Christenverachtung aufgeben.
Wir leben in einer Zeit, in der alle möglichen (und unmöglichen) Formen der Unmoral als normativ bezeichnet werden dürfen; wir sind zumindest auf dem Weg dahin. Das müssen wir Christen akzeptieren und tun das auch. Gleichzeitig werden wir uns nicht abwenden von dem Weg, den wir als richtig und gut erkannt haben. Wir werden nicht aufhören, in Liebe zu verkündigen und als kostenloses Geschenk Gottes anzubieten, was wir als heilsame Gnade selbst erfahren haben. Wer sich das Recht nimmt, als Falsch zu bezeichnen, was wir als Richtig erkannt haben, der muss uns das Recht zubilligen als Falsch zu bezeichnen, was andere für richtig halten.
Wir werden nicht aufhören, das als Wahrheit zu propagieren, was wir als Wahrheit erkannt und erfahren haben, auch wenn Stigmatisiererung und Intoleranz uns gegenüber anhalten.
Gott liebt homosexuell empfindende Menschen. Wir auch.
Gott nennt praktizierte Homosexualität Sünde. Wir auch.
Gott vergibt Sünde – nicht nur sexuelle Sünden sondern alle Sünden.
Das verkündigen wir – mit Liebe zu Gott und Menschen!“ ccfg-neunkirchen.blogspot.de/
