Olympiasieger stirbt plötzlich und überraschend

In Peking wollte er wieder um Gold paddeln – jetzt ist György Kolonics tot: Der zweimalige Kanu-Olympiasieger aus Ungarn starb beim Training an Herzstillstand.Er hatte darüber hinaus 15 Weltmeister-Titel geholt.focus.Der Psalm 90 schildert das
Los unserer Vergänglichkeit mit einem dreifachen Bild: "Du lässest sie
dahinfahren wie einen Strom, sie sind wie ein Schlaf, wie ein Gras, das am
Morgen noch sproßt, das am Morgen blüht und sproßt und des Abends welkt und
verdorrt" (Ps 90,5-6). Unser Leben ist kurz wie der Schlaf einer Nacht. Wir
gleichen dem Gras, das frühe blüht, bald welk wird und rasch verdorrt.
Vergleichen wir uns mit den unzählbaren Sternen im Weltall sind wir wie eine
Eintagsfliege, flüchtige vergängliche Wesen. noch eine Geschichte dazu:In einem kleinen Ort in
Südamerika, etwa 150 km von Buenos Aires landeinwärts, gibt es nur ein
Gasthaus mit einem winzigen Gastzimmer unter dem Dach. Eines Tages fand der
Wirt einen Fremden, der dort übernachtete, tot im Bett, Die beiden nächsten
Tage erlitten ein junger Trapper und ein Soldat, die große Lust zeigten, es
mit den ,Gespenstern’ des Zimmers aufzunehmen, dasselbe Schicksal. Als dann
ein Missionar kam, beschwor der Wirt ihn, nicht in der "Totenkammer" zu
übernachten. Der aber sagte: "Unser Leben steht in Gottes Hand, und gegen
alle bösen Geister habe ich ein Mittel. Hier, meine Bibel, in der ich vor
dem Einschlafen noch ein Kapitel lesen werde." Der Missionar verabredete, um
acht Uhr morgens herunterzukommen. Als es neun Uhr wurde und er noch nicht
erschienen war, fürchtete der Wirt, dass dem Missionar dasselbe Unheil
zugestoßen sei wie den anderen. Aber bald trat der Missionar wohlbehalten in
die Gaststube und lächelte über die bange Furcht der Anwesenden. "Nur das
kleine Ungeziefer hat mich geplagt, aber daran bin ich nicht gestorben. Ich
habe herrlich geschlafen, nachdem ich nachts noch lange in meiner Bibel
gelesen habe." Er setzte sich an einen Tisch und schlug seine Bibel auf.
"Nun, was ist das? Da liegt ein kleines Tier drin!" Der Wirt trat herzu,
blickte in das Buch und verfärbte sich. In seinen Augen stand das Grauen.
Die schwarze Stechfliege! Ihr seid wirklich im Schutz des Höchsten! Wo sie
einen Menschen sticht, ist der Tod so gewiß, wie bei einem Kobrabiß!"
Nun war das Rätsel um den Tod der anderen gelöst. Dass das schlimme Tier
sich gerade auf das Blatt der Bibel setzte als der Missionar diese
zuklappte, und so den Tod fand, ist eben einer jener seltsamen und
glücklichen "Zufälle", denen der Mensch hier und da in seinem Leben
begegnet. Der Mensch redet von einem glücklichen: "Zufall", wo doch nichts
anderes als Gottes Hand am Wirken war. Jedenfalls waren der Wirt und der
Missionar tief davon beeindruckt, dass in dieser Nacht die schwarze
Stechfliege den Tod gefunden hatte und den schlafenden Missionar nicht hatte
töten dürfen.

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