Oswalt Kolle „Sexaufklärer der Nation“ ist am 24. September 2010 gestorben.

Er wurde in den 60er-Jahren als Vorkämpfer der sexuellen Aufklärung bekannt, nun ist der Journalist Oswalt Kolle in Amsterdam gestorben. Er wurde 81 Jahre alt.(Focus.de) Sein Einfluss auf die Gesellschaft der sechziger und siebziger Jahre dürfte ähnlich prägend gewesen sein wie der von Willy Brandt. Womöglich lässt sich das schreckliche Tun Oswalt Kolles sogar am besten mit einem abgewandelten Brandt-Wort zusammenfassen: Mehr Sexualität wagen.
Kolle war ein verderblicher Zeitgeistprediger dessen Lebenswerk womöglich manchem Lust gebracht – aber der Gesellschaft großen Schaden zugefügt hat. Millionen Alleinerziehende, zig-Millionen zerbrochene Beziehungen, die Sexualisierung der Gesellschaft, die Kinderarmut – all das geht Hand in Hand mit der Kolle-Aufklärung in Zeiten der sexuellen Revolution der 68er. Er hat sein Geschäft damit gemacht – und die Medien von Bild bis Stern auch. Zurück bleibt eine Spur der ethischen Verwahrlosung. Beispiele hier:
Vor einiger Zeit saß ein 11-jähriges Mädchen in meinem Büro und fragte mich, ob es hässlich sei. Auf meine Frage, wie es denn darauf käme, antwortete das
Kind: „Weil ich noch keinen Sex hatte.“
80 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die schon sehr früh sexuell aktiv waren, wünschen sich, sie hätten noch gewartet.
Buchempfehlung zur versexten Jugend:

Bernd Siggelkow, Wolfgang Büscher
Deutschlands sexuelle Tragödie
Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist
Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

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