Peter Fonda ist verstorben. Der “Easy Rider” war der wahre Held von 1969.

Dieser billig gemachte Film erschien in einer Zeit des totalen Umbruchs. Er entwickelte sich zu einem Brennglas aller damaligen Energien von Flower-Power, Hippies, Drogenbegeisterung und Gegenkultur. Heute finde ich den Film langweilig und die Drogenverherrlichung unangemessen. Die Band Steppenwolf, die Motorradfirma Harley Davidson und die Drogendealer haben von dem Streifen mächtig verdient.

Aber der Tod macht vor niemand halt, auch nicht vor den Helden der scheinbaren Freiheit:

Da gibt es einen, der redet laut und bestimmt. Er ist nicht angepasst und trotzdem bereist er den ganzen Erdball und spricht alle Sprachen. Er geht zu Armen und zu Reichen, zu Bettlern und Königen, zu Promis und Fuzzies. Er kennt keine Grenzen, keine Scham hält ihn davon ab, seinen Text zu geben; doch der Inhalt seiner Rede ist immer der gleiche. Jeder verwünscht ihn, keiner entgeht ihm; jeder hört seine Stimme, ob er will oder nicht.

Er ist weder gebildet noch höflich. Er unterbricht Veranstaltungen oder stellt sich mitten in privaten Vergnügungen ein. Er lauert an der Tür und besucht Büros und Betriebe. Beim Sport ist er gerne, auch auf Autobahnen und in Flugzeugen, sogar Space-Shuttles kann er fliegen (oder auch nicht – wie man’s nimmt!). Er hat Audienzen ohne Anmeldung und erscheint selbst bei prominentesten Persönlichkeiten, ohne vorher anzuklopfen. Er liebt Schlösser und Paläste, aber er verschmäht auch nicht die ärmsten Gassen, um dort tätig zu sein. Er ist ebenso Raver und ein vorzüglicher Walzer-Tänzer. Jede Zeitung berichtet tagtäglich von ihm und seinen Machenschaften:

Die Rede ist vom Tod.

In der Bibel steht, dass „Und wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber [kommt] das Gericht.“ (Hebräer 9,27)

Es gibt nur einen Weg, dem Gericht und somit dem ewigen Tod zu entfliehen: Jesus Christus sagt: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ (Johannes 5,24)

Der Tod ist ein Prediger der alten Schule, niemand kann ihm den Mund verbieten.

Kommentare

      • Marc

        Das verstehe ich gut, ging mir genauso. Er drehte auch nach Easy Rider mehr oder weniger erfolgreiche Filme. Unvergesslich bleibt der preisgekrönte Film “Ulee’s Gold” , seine Paraderolle als Bienenzüchter, der er ja auch im richtigen Leben war.

        Wir wissen nicht unter welcher Flagge sein Leben endete. Er bekleckerte sich jedenfalls nicht mit Ruhm, als er die Familie des amerikanischen Präsidenten Trump, sehr unfair beleidigte. Anständigerweise bedauerte er diesen Ausbruch hinterher zutiefst und entschuldigte sich öffentlich dafür.

        R.I.P Peter Fonda

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