Schlingensief tobte in der Kirche

Schlingensief wurde in Oberhausen getauft und war dort auch zwölf Jahre lang Messdiener. Dörnemann berichtete, dass er in den letzten Monaten vor seinem Tod mit dem Künstler über seinen Abschied gesprochen habe: „Wir saßen in der stillen Kirche und da fing er an zu toben. Er schrie: ‚Herr Pfarrer, ich will jetzt noch nicht dahin, wo mein Vater ist.`“
Die beiden lernten sich kennen, als Schlingensiefs Vater 2007 gestorben war. „Zusammen mit seiner Familie standen wir am Totenbett und beteten “, erinnerte sich Dörnemann in FOCUS. Später habe ihn Schlingensief zu den Bayreuther Festspielen eingeladen, um dessen Parsifal-Inszenierung anzuschauen: „Er hatte auf der Bühne diese Hasen gezeigt, die gegen Ende der Oper verwesen. Das ganze Bühnenbild schien zu verwesen. Und genau dann flammt ein helles, gleißendes Licht auf. Nach der Vorstellung ging ich hinter die Bühne und sagte zu ihm: ‚Christoph, das ist doch dein Licht! Es scheint für dich. Es ist deine Hoffnung.’“(focus.de)
Wäre mal interessant zu erfahren, welchen Glauben denn der Pfarrer und der Verstorbene angehören, wird leider mit keinem Wort erwähnt

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