Tatenloses Abwarten und stummes Zuschauen sind keine christlichen Tugenden. D. Bonhoeffer

Ein Reisender fiel in eine sehr tiefe Grube. Einige Leute liefen vorbei und sahen ihn, wie er versuchte, aus dieser Grube zu kommen. Sie gaben folgende Kommentare dazu ab:

1. Die sensible Person sagte: «Ich fühle mit dir.»

2. Die reflektierende Person sagte: «Es ist doch logisch, dass irgendwann jemand in diese Grube fällt. War nur eine Frage der Zeit.»

3. Die ästhetische Person sagte: «Ich gebe dir einige Ideen, wie du die Grube dekorieren kannst.»

4. Die richtende Person sagte: «Nur schlechte Menschen fallen in eine Grube.»

5. Die analytische Person sagte: «Kannst du mir sagen, wie tief diese Grube ist?»

6. Die interessierte Person sagte: «Wie bist du denn in diese Grube gefallen?»

7. Die berechnende Person sagte: «Sag mir, zahlst du Steuern für diese Grube?»

8. Die selbstanklagende Person sagte: «Du hättest meine Grube sehen sollen, in die ich gefallen war.»

9. Die meditierende Person sagte: «Entspann dich doch einfach und denke nicht immer an die Grube.»

10. Der Optimist sagte: «Ist ja voll easy. Es könnte ja noch viel schlimmer sein.»

11. Der Pessimist sagte: «Sei vorbereitet, ich glaube, es wird noch schlimmer werden.»1

2. Jesus Christus sah den Mann, sagte kein Wort, streckte ihm seine Hand entgegen und zog ihn aus der Grube.

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