Seit März 2023 läuft die Tour von Taylor Swift, 152 Konzerte soll sie bis zum Ende umfassen. Vor allem außerhalb der USA wählte ihr Management dafür nur die auserlesensten Städte aus: Tokio, Melbourne, London, Paris. Und nun Taylor Swift, live in München2024, und das gleich an zwei Abenden hintereinander. Warnung an alle Swifties: Diese Frau ist ein typisches Produkt der knallharten US-Musikindustrie als gezieltes Gegenstück zum üblichen Krach: süßes Püppchen-Gesicht, Mädchen-Haarschnitt, banale Liedchen zum Mitsingen, intensivstes Social Marketing… alles Masche. Die schreibt keinen einzigen Song selber. Frage: Ist ihre Show das Papier wert auf dem die Tickets gedruckt sind? Manche meinen sogar, das es ist der jüngeren so unheimlich Tech affinen Generation zu gönnen ist, dass sie so richtig verarscht und ausgenommen werden. Willkommen in der schönen neuen Welt der Freundschaftsarmbänder. Teufelshörner waren gestern. Authentisch ist dieses over the top gigantische Popstar-Gebärden, was sie jetzt durchzieht, nicht. Das Pop-Diva-Ding mit den ganzen Kostümen und opulenten Shows passt wieder zu den üblichen künstlichen Tanzpuppen wie Lady Gaga, Katy Perry und Beyoncé, alles viel zu ja… zu kostümiert zu unecht und nichts sagend. 4000 Euro und viel Aufwand für eine weitere Seifenblase.
“Weltanschauliche und (auch musikalische) Trends gehorchen den gleichen Gesetzen wie die Börse: Ihr Kursverlauf bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage. Ist der Herdentrieb einmal geweckt, steigt ihr Wert. Immer mehr Leute springen auf, die Stimmung überhitzt sich. Masslosigkeit und Irrationalität laufen aus dem Ruder. Eine Weile lang geht das gut, aber irgendwann kracht’s. Weil plötzlich jeder erkennt, dass alles nur heisse Luft war. Katerstimmung macht sich breit. Aber der nächste Trend kommt bestimmt.” NZZ
Taylor Swift ist im Augenblick die unbestrittene neue Queen of Pop, „Swifties“ bilden ein riesiges Fan-Universum, dass allerdings früher oder später wieder verfallen wird. Sie spricht sich auch wie eine Politikerin zu ihrem zahlenden Publikum : Die Rechte von LGBTQ, Antirassismus, körperliche Selbstbestimmung oder das Beenden von Waffengewalt scheinen ihr wichtig zu sein. Wahrscheinlich ist auch das ein zeitgeistliche Masche, die gut ankommt und kraftlos verpufft wie kürzlich in Argentinien. Popmusik hat eine moralische, nachhaltige kulturelle Kraft, weil sie ein durchschautes Geschäft mit den Gefühlen der manipulierten Fans ist.
Ludwig Wittgenstein: „An Gott zu glauben bedeutet zu verstehen, dass das Leben einen Sinn hat… Dieser Sinn liegt nicht im Leben selbst verborgen, sondern außerhalb.“ Der Sinn des Lebens ist allein in Jesus zu finden. Der Sinn des Lebens wird uns von ihm geschenkt.
