Gibt es ĂŒberhaupt noch einen Ausweg oder eine Möglichkeit der Errettung? Dieser Mann, EugĂšne lonesco, sehnt sich nach der Hilfe Gottes und sucht sie. Was muĂte man zur Zeit Noahs tun, um gerettet zu werden? Man muĂte der Predigt von Noah glauben, daĂ das Gericht Gottes unmittelbar bevorstand, obwohl keine Spur von Wasser zu sehen war. Wie wir von der Bibel her wissen, hat ihn niemand, auĂer seiner Familie, ernst genommen.
Auch heute kann man eine zunehmende Verblendung und VerhĂ€rtung der Menschen feststellen. Obwohl die Zeichen der Zeit auf Sturm stehen, herrscht sehr oft eine erschreckende Ahnungslosigkeit. Wie der Herr Jesus sagt: âDenn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut⊠und sie achtetenâs nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahinâ (Matth. 24, 38-39).
âSie achteten es nicht.â Wie sehr erfĂŒllt sich doch dieses Wort vor unseren Augen. Ja, vieles erinnert an die Situation Lots, der seine zukĂŒnftigen Schwiegersöhne aus der gerichtsreifen Stadt Sodom herausretten möchte. Als er ihnen mitteilt: âMacht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der Herr wird diese Stadt verderbenâ, lesen wir die ernĂŒchternde Antwort: âAber es wer ihnen lĂ€cherlichâ (l. Mose 19,14). Auch dies ist von groĂer AktualitĂ€t. Obwohl die Zeit unwahrscheinlich ausgereift ist, ist vielen der Gedanke an ein bevorstehendes Gericht lĂ€cherlich.
Doch wenn auch damals wie heute die Situation hoffnungslos schien und scheint, gab es die Arche. Man muĂte, wie wir schon erwĂ€hnt haben, der Botschaft Noahs glauben. Doch war es nötig, daĂ sich dieser Glaube mit einer bewuĂten Handlung verband. Die Ăberzeugung, daĂ die Arche bewahrt, war zwar richtig, konnte aber niemanden retten, es sei denn, daĂ man durch die TĂŒr dieser Arche hineinging. Man muĂte seinen RĂŒcken denen zuwenden, in deren Reihe man womöglich vorher noch gestanden und gespottet hatte.
Wir haben heute eine unsichtbare Rettungsarche in Jesus Christus. Der Herr Jesus sagt: âIch bin die TĂŒr; wenn jemand durch mich eingeht, der wird gerettet werdenâ (Joh. 10,9).
Wilhelm Busch, der gesegnete Jugendpfarrer, erwĂ€hnt in seinem Such âJesus unser Schicksalâ die Tragödie von Stalingrad. Das, was zu Beginn wie ein groĂer militĂ€rischer Triumph aussah, entwickelte sich Ende 1942 mehr und mehr zu einer Katastrophe. Die 6. deutsche Armee wurde von sowjetischen Truppen eingeschlossen. Ein undurchdringlicher Ring legte sich um die Soldaten. Als die letzten Flugzeuge kamen und Nachschub brachten, um dann die Verwundeten mit hinauszunehmen, da war der Wunsch der Eingeschlossenen, wie Wilhelm Busch schreibt, dieser Einkesselung zu entkommen, so verzweifelt groĂ, daĂ Trauben von Menschen an den Fahrgestellen und FlĂŒgeln dieser Flugzeuge hingen. Doch wenn diese Flugzeuge hinter der Front ankamen, dann waren diese alle nicht mehr dabei. Es waren nur die gerettet, die im Flugzeug waren.
Im Rörnerbrief steht geschrieben: âSo gibt es nun keine Verdammnis mehr fĂŒr die, die in Jesus Christus sindâ (Römer 8,1). Manch einer ist, bildlich gesprochen, nahe bei der Arche, womöglich neben, auf oder unter dieser Arche. Er glaubt, daĂ sie allein retten kann. Doch er ist nie wirklich durch diese TĂŒr hineingegangen, er hat nicht wirklich alle BrĂŒcken zu der gerichtsreifen Welt abgebrochen. Vielleicht wurde ein halber oder zögernder Schritt zur TĂŒr gewagt. Doch ich fĂŒrchte, diese Menschen werden alle nicht dabei sein, und es werden nur die ankommen, die in der Arche sind. âSo gibt es nun keine Verdammnis fĂŒr die, die in Christus Jesu sind.«
8. Der himmlische und der irdische Messias
Vielleicht beleuchtet ein Satz, mit dem diese Thematik zusammengebĂŒndelt und abgeschlossen werden soll, wie weitreichend die Konsequenzen solch einer Entscheidung sind. Es ist ein Bibelvers, dessen unerhörte AktualitĂ€t und prophetische Bedeutung man leicht ĂŒberlesen kann. Er steht in Apostelgeschichte 3,14, wo Petrus zu seinem Volk, den Juden, sagt. âIhr aber verleugnetet den Heiligen und Gerechten und batet daĂ man euch den Mörder schenkte.â Israel hat den Mörder tatsĂ€chlich bekommen, und zwar in tausendfacher Gestalt: Durch die römischen CĂ€saren, durch die mohammedanischen Kalifen, durch die katholische Inquisition bis hin zum Dritten Reich, wobei das schlimmste diesem Volk noch bevorsteht.
Die Juden sind eine Warnung fĂŒr alle Völker (Hes. 5,15). Gott zeigt an ihnen, wie es buchstĂ€blich lebensgefĂ€hrlich ist, Jesus Christus abzulehnen.
Doch diese Wahl, Jesus oder Barabbas, ist nicht nur fĂŒr die Juden entscheidend, sondern auch fĂŒr uns von besonderer AktualitĂ€t geworden. Barabbas war wegen Mordes und Aufruhrs in der Stadt eingesperrt. Er versuchte den gewaltsamen, politischen Umsturz. Man wĂŒrde heute Barabbas nicht mehr als Mörder bezeichnen, sondern man wĂŒrde ihn Guerillero, FreiheitskĂ€mpfer oder RevolutionĂ€r nennen. Er ist der Prototyp des politischen Aufwieglers, Das ist genau die Weichenstellung, mit der wir heute konfrontiert sind. Wen wollt ihr, Jesus oder Barabbas, den himmlischen oder den politischen Messias, den göttlichen oder menschlichen Befreierâ? Das Volk wollte Barabbas. Barabbas aber, so sagt die Bibel, war ein
Mörder.
AnlĂ€Ălich der Ermordung Hanns-Martin Schleyers schrieb die Tageszeitung âDie Weltâ folgendes. âDie Szene war gespenstisch: Dreitausend römische Studenten, die sich auf dem Campus ihrer UniversitĂ€t zu einer antideutschen Kundgebung zusammengefunden hatten, brachen in tosenden Beifall aus, als die Nachricht von der Ermordung Hanns-Martin Schleyers bekanntgegeben wurde.â Applaus fĂŒr die Mörder. âIhr aber habt den Heiligen und Gerechten, Jesus Christus, verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Als Missionare in Thailand und Kambodscha umgebracht wurden, war kein Sterbenswörtchen davon in unseren Tageszeitungen zu lesen. Als Polizistenmörder im Spanien Francos hingerichtet wurden, ging ein Wehgeschrei durch unsere Weltpresse. âIhr batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Als man einen Rotgardisten fragte, wer die Welt geschaffen hĂ€tte, gab er zur Antwort: âMao und seine Gedanken.â Laut Guinness âDas Buch der Rekordeâ, Ausgabe 1967, ist Mao Tse Tung der gröĂte Massenmörder der Geschichte. Er war und ist der Götze von Millionen, âIhr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Man fragt sich heute, warum Anarchie, Terror, BrutalitĂ€t usw. in unserer Gesellschaft so zunehmen. Der geistliche Grund ist ein anderer als man allgemein hört. In vielen Schulen lehrt man heute, daĂ Jesus Christus nicht der Sohn Gottes ist. Man wundert sich, warum Andreas Baader und Ulrike Meinhof und andere, die gemordet haben, so viele Sympathisanten, gerade auch unter den Studenten, besitzen. In einem sind sich diese Leute einig: Mit Jesus wollen sie nichts mehr zu tun haben. âIhr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Von Stalin schrieb Milovan Djilas in seinem Buch âGesprĂ€che mit Stalinâ folgendes: âBei Stalin war jedes Verbrechen möglich, denn es gibt kein einziges, das er nicht begangen hĂ€tte. Mit weichem MaĂ wir ihn auch messen wollen, ihm wird jedenfalls â hoffen wir, fĂŒr alle Zeiten â der Ruhm zufallen, der gröĂte Verbrecher der Geschichte zu sein. Denn in ihm gesellte sich zur verbrecherischen GefĂŒhllosigkeit eines Caligula die Raffinesse eines Borgia und die BrutalitĂ€t eines Zaren vom Format Iwan des Schrecklichen.â Im Aargauer Tagblatt vom 24. Februar 1978 stand folgendes: âViel Applaus fĂŒr den vor 25 Jahren verstorbenen Diktator Josef Stalin gab es in Moskau bei einer Rede des sowjetischen Verteidigungsministers Dimitri Ustinow: Als der Marschall in seiner Ansprache anlĂ€Ălich des 60. Jahrestages der GrĂŒndung der sowjetischen StreitkrĂ€fte den Namen Stalins erwĂ€hnte, brach unter seinen Zuhörern anhaltender Beifall aus.â âIhr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Es ist kein Zufall, daĂ in diesem endzeitlichen GefĂ€lle der Islam, der als die antichristlichste Religion gilt, immer mehr erstarkt. Ăber den Charakter des GrĂŒnders dieser Religion lesen wir: âUnglĂŒcklicherweise war sein treues Weib Chadidja kurz vor seiner Ăbersiedlung nach Medina gestorben. Sie war sein sittlicher Halt gewesen. Nun wurde er auf sexuellem Gebiet völlig haltlos. In seinen letzten zehn Lebensjahren heiratete er etwa 13 Weiber, und viele dieser Ehegeschichten sind geradezu ein Skandal. Dazu bewies Mohammed gegenĂŒber besiegten Feinden oder gegenĂŒber MĂ€nnern und Frauen, die ihn persönlich gekrĂ€nkt und beleidigt hatten, oft eine verletzende Rachgier, die auch vor dem Meuchelmord nicht zurĂŒckschreckteâ (âDer Islam als Religionâ, Prof. Julius Richter, Verlag von Quelle und Meyer, Leipzig 1927, S. 22).
Sein Ă€ltester Biograph, der arabische Moslem lbn Ishaq (gest. 768), also gewiĂ ein vorurteilsloser Zeuge, urteilt ĂŒber Mohammeds Charakter Ă€uĂerst abfĂ€llig: âUm sein Ziel zu erreichen, scheut er vor keinem Mittel und billigt die gleiche Skrupellosigkeit bei seinen AnhĂ€ngern, wenn es seinen Zwecken dient. Er nĂŒtzt die Ritterlichkeit der Mekkaner aufs Ă€uĂerste aus, ohne ihnen mit gleichem zu dienen. Er veranlaĂt Einzel- und Massenmorde⊠Jede Handlung deckt er mit der ausdrĂŒcklichen AutoritĂ€t der Gottheit. Dabei gibt es keine Lehre, die er nicht bereit wĂ€re preiszugeben, um einen politischen Zweck zu erreichen. In verschiedenen Augenblicken seiner Laufbahn gibt er selbst die Einheit Gottes und seinen Prophetenanspruch aufâ (Encyclopedia of Religions und Ethics VIII, 878).
Heute wenden sich immer mehr Menschen dem Islam zu. So gab es 1970 in Deutschland 3 Moscheen, heute sind es mehr als 2200 Moscheen bzw. moslemische GebetshĂ€user. Jede Woche kommen drei weitere dazu. âIhr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Als der Vietnam-Krieg tobte, wurde in europĂ€ischen StĂ€dten gerade von studentischer Seite beinahe pausenlos demonstriert. Es gab ja soviel Unrecht, mit dem sich unsere gerechtigkeitsliebenden Linken und aufgeklĂ€rten Geister nicht abfinden konnten. Inzwischen wurde Vietnam âbefreitâ. Das Land verwandelte sich in ein groĂes Konzentrationslager und vor unseren Augen spielte sich eine beispiellose FlĂŒchtlingstragödie ab. Abertausende riskierten auf zerbrechlichen Booten eine ungewisse Flucht aus diesem kommunistischen Land. Noch nie in der Geschichte der Menschheit haben so viele Menschen eines Landes ĂŒber das Meer zu entkommen versucht.
In der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom 12. Juni 1978 war unter der Ăberschrift âAufruf vietnamesischer HĂ€ftlingeâ folgendes zu lesen: â49 von schĂ€tzungsweise 800 000 Gefangenen in Vietnam appellierten an das Internationale Rote Kreuz und die Weltöffentlichkeit, ihnen so schnell wie möglich Giftkapseln zu schicken, damit sie âihrem Leiden und ihrer Erniedrigungâ ein Ende machen könnten. âHelft uns, schnell zu sterbenâ, flehen die Gefangenen.â Man wird an die Devise âLieber tot als rotâ erinnert.
Warum sieht man heute nicht Scharen von Demonstranten gegen diese frechen UnterdrĂŒcker der menschlichen Freiheit aufstehen? Warum wogen heute nicht (zurecht) empörte Menschenmassen durch unsere StraĂen? Der wahre Grund ist ein ganz anderer, und dies ist auch die wahre Quelle des Terrorismus: âIhr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkteâ.
Vor unseren Augen haben sich in Kambodscha apokalyptische ZustĂ€nde abgespielt. Das Grauen und der Massenmord eskalierten ins MaĂlose. FĂŒr die Kommunisten gilt buchstĂ€blich: âIhr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht⊠denn wir haben LĂŒge zu unserer Zuflucht und Trug zu unserem Schutz gemachtâ (Jes. 28,15). Trotzki schrieb seinerzeit in einem privaten Brief: âLenin ist der professionelle Ausbeuter der Dummheit und Unwissenheit seiner ParteigĂ€nger, der hĂ€Ăliche Streitereien anzettelt und die RevolutionĂ€re dazu aufstachelt, einander anzugreifen. Durch seinen verbrecherischen und dummen Ehrgeiz bringt er sie auseinander und beherrscht sie dadurch. Das ganze GebĂ€ude des Leninismus beruht auf LĂŒgen und VerfĂ€lschungen â
âObwohl die Kommunisten in Kambodscha Vergebung und Versöhnung gelobt hatten, machten sie sich augenblicklich daran, das Offizierskorps der Regierungstruppen und die FĂŒhrungskrĂ€fte der Verwaltung zu liquidieren. Die Massaker waren in so groĂem MaĂstab angelegt, und die Methoden Ă€hnelten einander so verblĂŒffend, daĂ kein Zweifel besteht â Angka Loeu hatte sie lange vor Kriegsende geplant⊠Sobald sich die Wolken von Schmutz und Staub verzogen hatten, bewarfen die Kommunisten die Gruppe schreiender Verwundeter mit Handgranaten. Immer noch schrien und bewegten sich einige der verstĂŒmmelten und blutenden Körper. Ein mit Pistolen bewaffneter Trupp ging durch das mit menschlichen Körpern bestĂŒckte Feld und verabreichte âGnadenschĂŒsseâ. Mit Planiermaschinen zu drei groĂen Haufen zusammengeschoben, wurden die Leichen der Tropensonne zur Verwesung ĂŒberlassen ⊠Nach der Entvölkerung der StĂ€dte, den ersten Massakern und mitten in der ersten Hungersnot flog einer der Angka-Loeu-FĂŒhrer, leng Sary, in seiner Verkörperung als AuĂenminister, zu einer Sondersitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Bei seiner Landung in New York prahlte er: âWir haben die StĂ€dte gesĂ€ubert.â Und als er in den Vereinten Nationen auftrat, erhielt er von den Delegierten aus aller Welt stĂŒrmischen Applaus.â (John Barron und Anthony Paul, âDas Massakerâ, S. 117-119 und 315.)
Ăhnlich wurde PLO-Chef Arafat, der noch dazu mit grĂŒnen Olivenzweigen als Symbole des Friedens auftrat, in der UNO mit schallendem Applaus bedacht. âIhr habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Wenn es wirklich jemals einen Grund gegeben hĂ€tte, aufzustehen und zu demonstrieren, dann wegen des schreienden Unrechtes und der gnadenlosen Zerstörung aller Menschenrechte und MenschenwĂŒrden in diesem Land Kambodscha. Doch auf Seite 315 des erwĂ€hnten Buches steht noch: âAnsonsten ist die Welt weithin fast so stumm geblieben wie die geisterhaften, vermodernden Ăberreste der zurĂŒckgelassenen kambodschanischen StĂ€dte. Auf den UniversitĂ€tsgelĂ€nden der Welt protestieren keine aufgebrachten Studenten. Niemand demonstriert auf der Pennsylvania Avenue, den Champs-ElysĂ©es oder auf dem Trafalgar Square, um darauf aufmerksam zu machen, was der Friede Kambodscha gebracht hat. Kein Aufschrei der EntrĂŒstung im amerikanischen KongreĂ gegen die âKorruptionâ im neuen Kambodscha!â
Warum sieht man heute nicht unsere Marxisten, Linkssozialisten, Leninisten, Trotzkisten und andere âHeilsbringerâ, denen alle UnterdrĂŒckung und Versklavung der Menschen angeblich so zu Herzen geht wegen der Tragödie dieses Landes demonstrieren? Der wahre Grund ist erstaunlich einfach: âIhr habt den Teufel zum Vater und nach eures Vaters GelĂŒste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und hat nicht bestanden in der Wahrheit.â Unsere linken SystemverĂ€nderer haben sich tatsĂ€chlich durch die Ereignisse der letzten Jahre als die schlimmsten Heuchler der Geschichte herausgestellt.
Man schĂ€tzt, daĂ in unseren Tagen jĂ€hrlich zwischen dreiĂig und sechzig Millionen Menschen durch die Abtreibung getötet werden. Entweder wird das ungeborene Leben abgesaugt, zerschnitten oder verĂ€tzt. Wie man es auch durchfĂŒhrt, der Embryo nimmt genau wahr, was geschieht. Im Falle der Abtreibung durch VerĂ€tzung mit Salzlösung strampelt er vor seinem Ende stundenlang. âIhr habt den Heiligen und Gerechten verleugnet (die christlichen GrundsĂ€tze ĂŒber Bord geworfen) und batet (wĂ€hltet), daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Die Ăkumene mit Sitz in Genf finanzierte kommunistische Terrororganisationen im sĂŒdlichen Afrika. Den Löwenanteil der Gelder dieses Antirassismusprogramms erhielt die SWAPO. ĂberlĂ€ufer dieser Bewegung haben zugegeben, daĂ es sich hier um nichts anderes als um Mörder handelt.
Ist es ein so ausgeprĂ€gtes GerechtigkeitsbedĂŒrfnis, daĂ die ökumenischen Theologen sich zu dieser UnterstĂŒtzung veranlaĂt sehen? Der wahre Grund ist auf völlig anderer Ebene: âIhr aber habt (auf Grund der Bibelkritik) den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet (finanziertet), daĂ man euch den Mörder schenkte.â Jesus ist das Heilsangebot Gottes, Barabbas das Heilsangebot Satans. Ersterer ging ĂŒber seine eigene Leiche, der andere geht ĂŒber viele Leichen. .
Diese Entwicklung vorn Heiland zum Henker bahnt sich auch durch die PLO (Palestinian Liberation Organisation) an. So sehr wir das palĂ€stinensische Volk verstehen, ist fĂŒr mich die PLO eine bunte Ansammlung von Terroristen, die vor Mord nicht zurĂŒckschrecken und auch ĂŒber Kinderleichen gehen. Vor unseren Augen aber wird die PLO immer mehr salonfĂ€hig. und staatlich anerkannt. Auch hier erfĂŒllt sich der tragische Satz: âIhr habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und batet, daĂ man euch den Mörder schenkte.â
Wer Jesus ablehnt, verwechselt den Heiland mit dem Henker. Das Evangelium von Jesus Christus ist kein Alternativ- oder KompromiĂvorschlag, sondern ein Ultimatum. Es geht um Leben oder Tod, Segen oder Fluch, Errettung oder Verdammnis. Es gibt keine neutrale Zone, keinen goldenen Mittelweg, und wer sich nicht fĂŒr Jesus entschieden hat, hat sich bereits gegen ihn entschieden. Der Herr Jesus sagt: âWer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut â (Luk. 11,23).
SpĂ€testens, wenn ein ungeretteter Mensch diese sichtbare Welt verlassen hat, d. h. gestorben ist, wird er zur Kenntnis nehmen mĂŒssen, daĂ er eine Beute des Menschenmörders von Anfang an, des Teufels, geworden ist, sich tatsĂ€chlich fĂŒr seinen Henker entschieden hat. Mose sagt: âIch habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwĂ€hlstâ (5. Mose 30,19). Der Herr Jesus selbst nennt sich das Leben. Mit anderen Worten heiĂt dies: âEntscheidet Euch fĂŒr Jesus Christus.â Möge Gott es schenken, daĂ alle das ewige Leben erwĂ€hlen und keiner, der dies liest einmal auf der Seite seines Henkers zu einem schrecklichen Erwachen kommt. (Alexander Seibel April 2000)
