Thalys-Helden sind Christen.

 

Die US-Amerikaner, die einen Attentäter in einem französischen Hochgeschwindigkeitszug überwältigt haben, sind Christen. Alek Skarlatos (22), Spencer Stone (23) und Anthony Sadler (23) waren am 21. August von Brüssel nach Paris unterwegs, als der Marrokaner Ayoub al-Khazzani (25) mit einem Sturmgewehr das Feuer auf Fahrgäste eröffnete. Die drei Männer stürzten sich auf den Schützen und entrissen ihm das Gewehr, nachdem er einen Mitreisenden verletzt hatte.

Dem Marrokaner gelang es, eine Handfeuerwaffe zu ziehen und auf Stone zu richten, aber als er abdrücken wollte, klemmte der Abzug. Im folgenden Handgemenge verletzte der Attentäter Stone mit einem Teppichmesser. Schließlich bezwangen die US-Amerikaner den Angreifer und hielten ihn mit Hilfe eines 62-jährigen Briten in Gewahrsam, bis er im französischen Arras festgenommen wurde. Al-Khazzani steht im Verdacht, mit der Terrororganisation „Islamischer Staat“ zu sympathisieren. Stone, Skarlatos und Sadler haben eine christliche Schule in Kalifornien besucht. „Sie sind alle sehr religiös“, sagte der Bruder von Skarlatos.

Sadlers Vater ist Baptistenpastor in Sacramento (Kalifornien). Er ist überzeugt, dass Gott die drei Männer benutzt hat, um eine Tragödie zu verhindern. Zwei der Männer sind Soldaten: Stone ist mit der US-Luftwaffe in Portugal stationiert, und Skarlatos dient in der Nationalgarde in Afghanistan. Für ihren tapferen Einsatz ernannte der französische Staatspräsident Francois Hollande die Männer zu „Rittern der Ehrenlegion“.

Thalys-Held im TV-Interview

Spencer Stone überwältigte mit seinen Freunden den Attentäter +++ „Versuchter Mord in terroristischer Absicht“:Ermittlungsverfahren gegen Angreifer eingeleitet

Sie begaben sich selbst in Lebensgefahr, um andere zu retten: Die drei US-Helden Alek Skarlatos (22), Spencer Stone (23) und Anthony Sadler (23) stoppten den Attentäter Ayoub al-Khazzani (25) im Thalys-Schnellzug von Amsterdam nach Paris. In einem Video, das vom Pentagon veröffentlicht wurde, spricht Stone über die dramatischen Szenen im Zug. Der Attentäter sitzt in Paris in U-Haft, der Vorwurf: mehrfacher Mordversuch und Terrorismus.

Es war ein Ringen um Leben und Tod. Als die drei US-Amerikaner den schwer bewaffneten Marokkaner in den Waggon 12 kommen sehen, stürzen sie sich mutig auf ihn. Es fallen Schüsse, Scheiben zersplittern, Menschen schreien. Am Ende liegt der Terrorist gefesselt am Boden, ein Franzose wurde angeschossen, Spencer Stone hat eine tiefe Schnittwunde am Daumen.
Spencer im Video: „Nach jedem Klick, den ich hörte, dachte ich ,Oh, ich bin noch am Leben‘“. Der Sprint zum Attentäter, immer mit der Angst, erschossen zu werden, sei ihm wie „in Zeitlupe“ vorgekommen.

40 Minuten kämpfen die US-Amerikaner und weitere Passagiere mit dem Angreifer

Um 17.35 Uhr öffnet al-Khazzani die Toilettentür, zurück lässt er einen Rollkoffer und eine kleine Flasche mit Benzin. Bewaffnet ist er mit einer AKM – eine Weiterentwicklung der Kalaschnikow AK 47 –, einer Pistole Luger M80 und einem Teppichmesser.

Vor der Toilette wartet ein französischer Banker. Als er das Sturmgewehr sieht, fasst er es mit beiden Händen und drückt den Marokkaner mit seinem Körper gegen ein Gepäckfach. Er schafft es, ihn etwa 15 Sekunden zu halten. Ein Schaffner hört, was er zunächst für eine gewöhnliche Schlägerei hält, doch dann sieht er die Waffe und greift ein. „Ich wurde gegen eine Tür geworfen. Der Mann hat mich auf den Boden gedrückt, seine Pistole auf mich gerichtet, dann ging er in Wagen 12.“

Al-Khazzani richtet seine Waffe auf den Banker. Dann schießt er, eine Scheibe geht zu Bruch. In Wagen 11 und 12 bricht Panik aus. „Wir hörten Passagiere auf Englisch rufen: ,Er schießt, er schießt, er hat eine Kalaschnikow‘“, erzählt der Schauspieler Jean-Hugues Anglade, der in Wagen 11 ist.

In Wagen 12 sitzen die Freunde Spencer Stone, Alek Skarlatos und Anthony Sadler. „Ich sah einen Typen mit AK und Pistole in den Waggon kommen“, erzählt Skarlatos. „Ich drehte mich zu Spencer um und sagte: ,Schnappen wir ihn.‘“ Al-Khazzani macht mit seinem Gewehr eine Aufwärtsbewegung, wohl um die Waffe zu laden. Stone wirft sich auf ihn und bringt ihn zu Boden.

Skarlatos greift sich das Gewehr, doch der Angreifer „zog weitere Waffen links und rechts“, erzählt Stone. Dann richtet der Terrorist die Pistole auf Stone, drückt ab, doch die Waffe klemmt. Skarlatos kann ihm die Pistole schließlich entreißen.

Stone würgt den Angreifer und merkt plötzlich, dass er verletzt ist. „Ich sah, dass er ein etwa 6 Inch (circa 15 Zentimeter, Anm. d. Red.) langes Teppichmesser hatte“, erzählt Stone. „Und dann sah ich, dass mein Daumen halb herunterhing. Er schrie: „Holt euch das Messer!“

Andere Passagiere kommen den Soldaten zur Hilfe: Ihr Freund Anthony Sadler schlägt auf al-Khazzani ein, der 62-jährige Brite Christopher Norman greift sich den rechten Arm des Angreifers. Die Passagiere schlagen den Marokkaner bewusstlos und fesseln ihn.

In dem Handgemenge löst sich ein Schuss, die Kugel trifft den Franko-Amerikaner Mark Moogalian, schlägt in seiner Schulter ein und tritt auf Höhe des Halses wieder aus.

Trotz seiner schweren Verletzung hilft Stone dem angeschossenen Passagier: „Ich dachte, ich sei die einzige Person, die ihm helfen kann.“ Der Mann überlebte.

Inzwischen wurde der Lokführer alarmiert, er bremst den Zug ab. Auf Höhe der Stadt Hénin-Beaumont zerschlagen mehrere Passagiere in Panik die Fenster und springen aus dem Zug. Im Bahnhof von Arras hält der Thalys, al-Khazzani wird um 18.15 Uhr festgenommen.

Stone und seine zwei Freunde wurden am Montagabend von Paris nach Ramstein geflogen. Im US-Militärkrankenhaus Landstuhl wird er wegen der Schnittwunde behandelt. Die Mediziner gehen davon aus, dass die Verletzung ohne Folgen verheilen werde, sagte ein Militärspreche. Die Ärzte kümmerten sich auch um eine Verletzung am Auge sowie um kleinere Schnittwunden und Abschürfungen.

Angreifer in U-Haft

Ayoub al-Khazzani befindet sich in U-Haft. Dem Marokkaner wird nun offiziell versuchter Mord in terroristischer Absucht vorgeworfen. Ein entsprechendes Verfahren hatte die Pariser Staatsanwaltschaft zuvor eingeleitet. Staatsanwalt François Molins wertete die Beteuerungen des Islamisten, er habe die Passagiere lediglich ausrauben wollen, als „frei erfunden“. (idea.de)

Kommentare

  1. Ingo

    Ich kann mir nicht helfen, aber ich Zweifeles daran, dass das Christennaein sollen. Wenn man für eine Armee arbeitet, welche die Welt mit Dröhnen, Bomben und Terror überzieht und eigentlich für die Flüchtlingsströme verantwortlich sind. Und nicht zuletzt vielleicht für einem False Flag, der den Weg für politische Ziele frei macht.

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