Unsere Kirchen sind heute nur noch rot-grüne Politik mit Glockengeläut. Ich denke an Gretas Klimareligion. Aber Jesus bleibt.

Basiert nicht jede Logik und Rationalität letztlich auf Glauben? Ob der Mensch im Abbild Gottes geschaffen ist oder ein Zufallsprodukt der Evolution… – beides ist letztlich ein Glaube. Wir leben ja schon lang in der Postmoderne. Und das hat seine Gründe. 1793 stürmten die Verfechter der Französischen Revolution die Notre-Dame und zerstörten die Inneneinrichtung. Im Gegensatz zu zahlreichen französischen Klöstern wurde die Kirche nicht abgerissen, aber entweiht und zum Tempel des höchsten Wesens, der Vernunft, erklärt. Der Rest ist Geschichte… Guillotine und später die Gaskammern! Rationalität ist ein Pferd, welches vor jeden Wagen gespannt werden kann. Die kommunistischen Systeme des 20. Jahrhunderts mit ihren Millionen von Toten waren alle aufgeklärt und säkular… Mir scheint, dass niemand dieses Dilemma so kurz, prägnant und prophetisch beschrieben hat wie Dostojewski: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt“. Jesus braucht den Westen nicht. Doch für die Zukunft des Westens kann man nur beten, dass Jesus nicht abtreten wird. Das Irrationale ist fundamentaler Bestandteil der Aufklärung. Die Aufklärung hat auch ganz bestimmte, zentrale, konstituierende Glaubenssätze: Wissen zähle mehr als Glaube, der Geist und die Gedanken seien frei, alle Menschen seien gleich und hätten ein Recht auf Selbstbestimmung, d. h. auf das eigene Leben und auf Freiheit und Gleichberechtigung. Aber diese Glaubenssätze sind unbeweisbare Dogmata. Sie für wahr und gegeben zu halten ist daher irrational. Das Paradoxe an der Aufklärung ist, dass sie die Vernunft hoch hält, aber keinen vernünftigen Grund dafür hat. 
Ein Christ sagt dazu: “Nach einer mehrmonatigen Weltreise durch vier Kontinente, also inkl. Karibik, Lateinamerika, USA, Polynesien, Neuseeland, Australien, Emirate etc. Habe ich das Weltchristentum inkl. die Katholische Weltkirche mit ca. 1.3 Milliarden Gläubigen genauer an diesen Orten kennengelernt. Dabei konnte ich nirgends ein “Verschwinden des gelebten Christentums durch Säkularisierung” feststellen, im Gegenteil. Die meisten Debatteure hier bei uns haben einen Bezug zum gelebten Christentum verloren oder stellen sich unter Christentum etwas vor, was es weltweit nicht gibt. Dabei begehen sie einige Fehler, 1. Die schlechte Situation des Christentums bei uns auf die ganze Welt zu extrapolieren,
2. Sich über das Christentum zu äussern, ohne darüber ernsthaft reflektiert zu haben und 
3. Nicht über den Gartenzaun hinauszuschauen.”
“Wenn der Mensch aufhört, an Gott zu glauben, dann hört er keineswegs auf zu glauben. Er glaubt dann nur an alles mögliche. Das ist die Stunde der Scharlatane, und sie kommen in Scharen.” Der Sozialismus ist eine solche Ersatzreligion, wenngleich sie bereits verblaßt. Aktuelle Nachfolger sind die Grünen mit dem säkularen Heilsversprechen der Klimarettung und dem Veggiday als Ersatz für die Fastenzeit, und ja St. Greta und die Heilige Maria. Die Liste ließe sich problemlos verlängern 
Wegen der radikalen Endlichkeit der menschlichen Existenz kommt niemand – ob “Irrationalist” oder “Wissenschaftler” – an der Sinnfrage und damit an der Fragen nach Gott vorbei. Wer sich lang genug mit der Thematik beschäftigt, kommt wiederum an der Frage nach dem sinn des Lebens nicht vorbei. – Und da gibt es ein unschlagbares Angebot jenes Gottes, der die Liebe ist, der Sinn und Vergebung gibt. Sei vernünftig, wähle Gott.

Kommentar

  1. Thomas

    Die Grünen sind modernisierter Sozialismus – sozusagen Kommunisten
    für die Smartphonegeneration. Vegetarismus löst mit Sicherheit viele
    Umweltproblem und ist somit nicht grundsätzlich als schlecht zu bewerten-
    nur wenn er benutzt wird um politische Macht zu erringen, dann wird es gefährlich.

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