Diese Show oder den Film besuche die Fans, mit allem was dazu gehört, Wasserpistole, Reis und Toilettenpapier. Entweder liebt man den Film oder man hasst ihn……Millionen finden ihn genial. Was sagt Gott dazu?
“Thematisch war die „Rocky Horror Show“ ihrer Zeit weit voraus. Erst seit 1967 waren homosexuelle Handlungen unter Männern in Großbritannien nicht mehr strafbar. Das Musical präsentierte – damals fast unerhört – gender-fluide Charaktere, selbstbewusst und ohne Scham. Diese Darstellung unkonventioneller Sexualität und die Würdigung der Vielfalt waren bahnbrechend für die 1970er Jahre.
Der queere Frank N. Furter ist als Mörder und Vergewaltiger auch der Bösewicht. Doch die „Rocky Horror Show“ ist kein Moralstück. Gegenüber dem stocksteifen Paar Brad und Janet ist der charismatische Schurke eindeutig als Publikumsliebling konzipiert. Frank N. Furter steht dafür, zu sein und zu tun, was einen glücklich macht, auch wenn das von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird. Currys Performance gilt als Meilenstein für queere Repräsentation in der Popkultur. Dass sein Musical 50 Jahre so beliebt ist, überrascht O’Brien selbst ein wenig. „Es ist einfach nur eine Musicalkomödie, und so lange es rockt und das Publikum lacht – was könnte man mehr wollen?“” pnp.de
Seit 50 Jahren wird die Botschaft von sexueller Selbstbestimmung und Anerkennung verbreitet. Und die Saat ging auf: Jugendliche ab 14 Jahren sollen nach dem Willen der Ampel-Regierung bald selbst über ihr Geschlecht bestimmen dürfen. Wir können uns sich sein, dass diese Selbstbestimmungsgesetz missbraucht werden wird! Ein flüchtiger Blick in die Frauengefängnisse und auf den Frauensport in den USA (z.B. Schwimmen, Gewichtheben) sollte reichen, um das zu erkennen. Wenn das nicht die Handschrift der Durcheinanderwerfers ist?
Dr. Alexander Korte, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Leitender Oberarzt an der Ludwig-Maximilians-Universität München dazu: “Der Kinderarzt, der auch einen Master in psychoanalytischen Kulturwissenschaften vorweisen kann, hat sich seit fast 20 Jahren mit der Thematik beschäftigt und weiß aus Erfahrung, dass der Wunsch von Jugendlichen, das Geschlecht zu wechseln, regelmäßig mit weiteren eigenen psychischen Erkrankungen oder sexuellen Traumata der Eltern einhergeht. Die neurobiologische Forschung sei definitiv den Beleg schuldig, dass Geschlechtsidentität genetisch bedingt sein könnte, hier weiß Korte die große Mehrheit seiner Berufskollegen hinter sich. Die Identität sei vielmehr das Resultat einer individuellen Bindungs-, Beziehungs- und auch Körpergeschichte. Wenn positive Rollenvorbilder für das eigene Geschlecht fehlen, könnten Jugendlichen an der Schwelle zur Pubertät, wo sie sich mit ihrer eigenen Geschlechtsidentität auseinandersetzen müssen, schnell zur Überzeugung gelangen, sie seien „trans“. Ähnlich wie bei der Anorexie liege oft eine Ablehnung der eigenen Weiblichkeit zugrunde.
Korte erklärt die in den letzten zehn Jahren exponentiell gestiegene Diagnosehäufigkeit in erster Linie damit, dass Transsexualität in bestimmten Szenen hip geworden sei und Fernsehstars solchen Jugendlichen als Vorbilder dienten, die bereits an den gesellschaftlichen Rollenklischees oder Schönheitsidealen litten. Minderjährige, die dann tatsächlich eine Geschlechtsangleichung vornehmen lassen oder Pubertätsblocker einnehmen würden, seien ein Leben lang abhängig von einer Hormonersatztherapie, würden schwerer einen Lebenspartner finden und nicht selten psychische Störungen bis hin zu Suizidgedanken entwickeln. Er selbst lehnt Pubertätsblocker ab, weil sich die meisten Kinder später mit ihrem Geburtsgeschlecht aussöhnen würden, und verweist auf Schweden, wo diese Art von Behandlung wegen unklarer Risiken und möglicher Langzeitfolgen vor kurzem ausgesetzt wurde.
Nur einzelne Studien in den Blick zu nehmen, sei nicht zielführend, warnt der Oberarzt, weil Forschungen oft in verschiedene Richtungen weisen würden und dabei zu beachten sei, inwiefern negative Verläufe einer Geschlechtsumwandlung überhaupt in die Befragungen einbezogen wurden. Denn für Patienten sei es schwer, sich und ihrem Arzt einzugestehen, dass ihre weitreichende Entscheidung falsch gewesen sei. Korte plädiert für eine Versachlichung der zu emotional geführten Trans-Debatte und warnt auch vor Zerwürfnissen in Familien, die durch ein Selbstbestimmungsgesetz gefördert würden. Schließlich weist er auch die verbreitete Auffassung zurück, es gebe ganz viele Geschlechter: Aus naturwissenschaftlicher Perspektive unterliege das biologische Geschlecht definitiv der Binarität von männlich und weiblich. Diese sei Grundlage allen Lebens, auch im Pflanzen- und Tierreich. Intersex-Formen würden auf Störungen der Keimzellenmechanismen beruhen und seien kein Beleg für andere Geschlechter.” (mk)
