Vor 86 Jahren, am 1. September 1939, überfiel die Deutsche Wehrmacht Polen.

Durch den Angriff begann der Zweite Weltkrieg in Europa – ein Krieg, der sich bald auf den ganzen Globus ausweitete und unermessliches Leid über Millionen von Menschen brachte.

Als sechs Jahre später, endlich die Waffen schwiegen, waren 60 bis 65 Millionen Menschen durch direkte Kriegseinwirkungen getötet worden. Zählt man Verbrechen und Kriegsfolgen hinzu, sprechen Schätzungen von bis zu 80 Millionen Toten.

“Nie wieder!”, dieser Ruf, der nach dem zweiten Weltkrieg die Menschen durchdrang, ist mehr als ein Nachruf. Er ist Mahnung und Auftrag für unsere Gegenwart und Zukunft.

„Alle Maßnahmen müssen ein Hauptziel haben: das schnellstmögliche Erlangen von Kampfkraft bis 2029“, sagt der Chef des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, in einem aktuellen Welt-Interview….. Von Kriegstüchtigkeit zur Kampfkraft: Worte, die früher allenfalls in abseitigen Militaria-Foren ausgetauscht wurden, werden heute mit hoher Geschwindigkeit in die Gesellschaft gepresst. An der Sprache lässt sich ablesen, mit welch einem politischen Druck Deutschland den Weg des Militärischen beschreitet. …..Wie bekannt ist: Die NATO und ihre Mitgliedsstaaten wollen sich auf einen Krieg mit Russland vorbereiten, weil – angeblich – ein Angriff aus dem Osten alles andere als unrealistisch sei. ….Wir alle wissen: Bei der veranschlagten Politik des Krieges geht es um eine unfassbare Aufrüstung. Gigantische Summen – auf Kosten der Steuerzahler – wollen deutsche Politiker in die Bundeswehr pumpen. ,,,,,Wo Kriegstüchtigkeit gewollt und alles darangesetzt wird, Kampfkraft zu erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass ein realer Krieg immer näher rücken wird – trotz aller Beteuerungen, es gehe nur um „Abschreckungsfähigkeit“.” Nachdenkseiten.de

“Krieg ist schrecklich. Einige Kriege sind “gerechter” als andere, aber Krieg ist das Resultat von Sünde (Römer 3:10-18). Gleichzeitig erklärt Prediger 3:8: “Das Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen, der Krieg und der Frieden.” In einer Welt voll Sünde, Haß und Übel (Römer 3:10-18) ist Krieg nicht zu umgehen. Die Christen sollen nicht nach dem Krieg streben, aber sie dürfen sich auch nicht der Regierung, die Gott eingesetzt hat, entgegensetzen (Römer 13:1-4; 1 Petrus 2:17). Das Allerwichtigste, das wir im Krieg tun können, ist um göttliche Weisheit für unsere Regierung, für die Sicherheit unseres Militärs, für die schnelle Lösung der Konflikte, für so wenig wie möglich Verluste unter der Zivilbevölkerung auf beiden Seiten (Philipper 4:6-7) zu beten.” gotquestions.de

Christen brauchen nicht um ihre Zukunft zu kämpfen, weil sie auf Golgatha bereits erkämpft wurde.
Peter Hahne

Kommentare

  1. Martin Koch

    Traurig aber wahr… Früher sprach man von Verteidigungsmöglichkeit, Schutz, Sicherheit… Diese aber wurden durch langwierige und geduldige Verhandlungen erreicht. Heute spricht man von Kampfkraft, Durchschkagskraft, Kriegstüchtigkeit, etc… Eine dumme, schlimme und aggressive Rhetorik, die einen an vor über hundert Jahren denken lässt…

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