Deutschland schickt 16.000 Sturmgewehre, 40 Maschinengewehre, 240 PanzerfÀuste, 30 Panzerabwehrraketen und 10.000 Handgranaten in die Krisenregion Irak.
Nebenbei bermerkt liefern wir auch konstant neue, teilweise sogar bei der Bundeswehr ausgebildete, frisch radikalisierte Jungmoslems. Junge Burschen, die hierzulande in den StĂ€tten der Toleranz und des Friedens (so nach Lesart der hiesigen Medien) durch moslemische Hassprediger radikalisiert werden. Diese verwirrende RealitĂ€t ist inzwischen so grotesk, dass sie ein gesundes Gehirn kaum aushalten kann. Aber der Tod bleibt weiterhin ein Meister aus Deutschland. Ăbrigens nicht vergessen:
2004 wurden Panzer vom Typ BTR 60, 300 SchĂŒtzenpanzer, rund 300.000 Kalaschnikow-Sturmgewehre, Lastwagen und Munition aus dem Altbestand der DDR an die TĂŒrkei geliefert und von dieser zur UnterdrĂŒckung der Kurden eingesetzt.
Und nebenbei bemerkt, gibt es auf unserer Welt noch 413 andere schwere Konflikte oder auch Kriege in denen teilweise noch mehr Menschen sterben und in denen die Lage schon seit Jahren gravierender ist.
Warum also gerade jetzt und gerade in diesem Fall ein solches Eingreifen?
Alle Kriege sind schrecklich. Einige Kriege scheinen âgerechterâ als andere zu sein, aber Krieg ist immer das Resultat von SĂŒnde (Römer 3:10-18). Gleichzeitig erklĂ€rt der Prediger 3:8: âDas Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen, der Krieg und der Frieden.â In einer Welt voll von SĂŒnde, HaĂ und Ăbel (Römer 3:10-18) ist Krieg nicht umzugehen.Leider. Wir Christen sollten nicht nach Krieg streben. Das Christentum ist kein kriegerischer Glaube. Jesus ist kein Feldherr, er ist der Prince of Peace, der FriedensfĂŒrst. Und weil Jesus bei uns ist, der FriedensfĂŒrst, haben wir als Friedensstifter langfristig die allerbesten Erfolgsaussichten. Wir beten weiter.

Tatsache ist folgendes, alle Menschen auf diesem Planeten stehen vor einer der gröĂten Herausforderung seit dem Mauerfall 1989/1990. Die Welt war noch nie so unsicher wie sie seit dem 2. Weltkrieg, das muss jedem einleuchten. Auch wir in Westeuropa leben nicht auf einer Insel der GlĂŒckseligkeit. Die Erde brennt an allen Ecken und Enden, die Zeichen stehen auf Krieg und nicht auf Frieden.
Und das alles am Weltfriedenstag ..
1. September 1939
Mit dem Ăberfall der Wehrmacht auf Polen begann vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg.
1. September 2014
Deutschland liefert Waffen fĂŒr den Krieg.
Zynisch.
Assads chemische Waffen sind auch aus deutschen BestĂ€nden. Und mit dem Einsatz dieser Waffen hat Assad schon Mal vor kurzem ĂŒber 1500 Menschen umgebracht. Daraufhin wollte auch die USA gleich in Syrien einmarschieren. Aber Assad machte mit den Amerikanern ein Deal und sie einigten sich darauf, daĂ Assad sein chemisches Waffenarsenal vernichtet.
Dennoch: es starben ĂŒber Tausend Menschen. Wie hĂ€tte die Presse und die Medien reagiert, wenn die IS ĂŒber Tausend Menschen umgebracht hĂ€tte.
ISIS ist eine Terror-Organisation, und Assads Regime ist ebenso ein Terror-Staat.
Waffen in diese Regionen zu liefern werden niemals Frieden und Freiheit schaffen; nein, vielmehr werden sich nun auch die Kurden an bestialischen Morden beteiligen, was natĂŒrlich dazu fĂŒhren wird, daĂ der Krieg in dieser Region sich noch mehr ausweiten wird.
Und mit dieser Entscheidung von Waffenlieferungen an die Kurden bringt sich Deutschland ins Fadenkreuz von global agierenden Terror-Organisationen.
Waffen an Mörder zu liefern ist das selbe wie mit Benzin Feuer löschen zu wollen.
Die Waffenlieferungen an Assad hatte sein Terror- und Folter-Regime groĂ und mĂ€chtig gemacht. Daraufhin, als er unzĂ€hlige Oppositionelle Foltern und Ermorden lieĂ, ist schlieĂlich nach langen KĂ€mpfen die Nusra-Front und die ISIS auf die WeltbĂŒhne getreten um diese Regierung zu stĂŒrzen.
Wie gesagt, alles hat mit Waffenlieferungen angefangen, und genau dies wird auch immer dazu fĂŒhren daĂ man weiter Waffen liefern muĂ. Solange es Waffen gibt, solange wird auch der Friede weit entfernt sein.
Friede kann niemals mit Waffen hergestellt werden -, und jede Waffenlieferung verlÀngert den Krieg und weitet es aus bis in jene Ortschaften, die bisher vom Krieg verschont blieben.