Was für ein wundervoller Gedanke, dass wir im Schatten des Allmächtigen leben dürfen!

Es war einmal ein kleiner Junge, der in einen tiefen Stollen fiel. Die Feuerwehrleute und alle aus seinem Dorf scharten sich um ihn. Jedes mal, wenn jemand in den Stollen schaute, fing der Junge zu weinen an, dass alle Angst bekamen. Alle machten sich Sorgen um den Verletzen. Nur die Eltern nicht.

Der Vater trat an den Rand der Grube, nachdem alle Rettungsversuche gescheitert waren. Da begann der Junge wieder zu weinen. Doch der Vater blieb stehen und meinte mit beruhigender Stimme: “Hab keine Angst, ich bin es, dein Papa. Du brauchst dich nicht vor der Dunkelheit zu fürchten. Jedes mal wenn es dunkel wird, bin ich es.” Da hörte der Kleine auf zu weinen.

Er hatte keine Angst mehr vor dem Schatten, der auf ihn viel, wenn jemand an den Schacht trat. So konnte ihm sein Vater ein Seil runter lassen und ihm Anweisungen geben, so dass er herausgezogen werden konnte. Er hatte nur leichte Verletzungen. Dank seinem Vater. Er wäre gestorben, wenn sein Vater nicht den rettenden Gedanken gehabt hätte.

Seit diesem Tag hatte der Junge, den dieses Erlebnis etwas erwachsener gemacht hatte, keine Angst mehr vor sonst so unheimlichen Schatten. Jedes mal, wenn er den Anschein von Schauer hatte, dachte er an die Worte seines Vaters!

Fürchte dich nicht, ruft dein Gott dir heut zu.

Fürchte dich nicht, denn Mein Eigen du bist.

Fürchte dich nicht, meine Hand hält dich fest.

Ich Bin es, der dich nie versäumt und verlässt.

Ich bin mit dir, deine Kraft in dem Streit.

Ich bin mit dir, geht es auch durch Nacht und Leid.

Ich bin mit dir, das gilt jeden Tag neu.

Ich bin mit dir, und bleibe dir treu.

Schau nicht ängstlich auf Wogen und Wind,

die meinen Worten gehorsam doch sind.

Schau nicht ängstlich auf jede Gefahr,

werde der Hand deines Retters gewahr.

Sind deine Nöte je größer als ich?

Gibt es denn ein Unmöglich für mich?

Bring deine Schwierigkeiten kindlich zu mir,

glaub meiner Zusage: Ich helfe dir!

Scheint dir dein Weg gefährlich zu sein,

hüllt dichter Nebel dich ein.

Lass mich dich führen, vertrau auf mich.

Mit meiner rechten Hand stütze ich dich.

Autor unbekannt

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