Was ist rechts? Was ist links? Und was ist in der Mitte?

Alles „rechts“!?

Zwischenzeitlich scheint es fast, als sei das Lieblingsklischee großer deutscher Medien „rechts“. Ganz gleich, wer welche Meinung vertritt, die nicht dem momentanen Mainstream entspricht, oder dem, was diese Medien dazu erklären, wird schnell mit dem Etikett „rechts“ versehen.

Mit jemandem der als „rechts“ eingeordnet wurde muss man eben nicht mehr sprechen, man muss sich nicht einmal mehr seine Argumente anhören, ganz gleich wie gut sie auch sind. Zumeist wird dabei nicht ganz genau angegeben, das und warum eine Meinung oder Person „rechts“ ist; es wird einfach behauptet. Der damit Stigmatisierte muss dann sehen, wie er das Gerücht seines vorgeblichen Extremismus wieder loswird.

Wer öffentlich Kritik an staatlichen Corona- Maßnahmen übt, ist „rechts“.
Wer Forderungen der Klimaschützer infrage stellt, ist „rechts“.
Wer vor islamistisch motivierter Gewalt warnt, ist „rechts“.
Wer Fleisch isst, ist „rechts“.
Wer für den Schutz der Ehe eintritt, ist „rechts“.
Wer Abtreibung kritisiert, ist „rechts“.
Wer sich übrigens zu christlich äußert, ist auch „rechts“.

Und dabei ist von vornherein klar, wer „rechts“ ist natürlich falsch; wird gesagt. Die Unterdrückung und Diffamierung nicht gewünschter Meinungen und die Diskussionsverweigerung mit Andersdenkenden ist höchst problematisch und gefährdet mittelfristig eine freie Gesellschaft. Stattdessen fördern diese Tendenzen eine einseitige Ideologisierung der Bevölkerung. (Michael Kotsch)

Wer eine Links-Rechts-Schwäche hat, kann im Leben schnell durcheinander kommen und sein Ziel verfehlen.Die Orientierung in links, rechts und die Mitte ist nicht immer einfach. Nach der französischen Revolution 1789 saßen in der Nationalversammlung links die „Bewegungsparteien“, die einen politisch-gesellschaftlichen Wandel wollten und rechts die „Ordnungsparteien“, die die Verhältnisse bewahren wollten. „Wahlen werden in der Mitte gewonnen“, sagte mal Altkanzler Schröder. Und Jesus ist die Mitte.

Das Buch der Mitte - Wie wir wurden, was wir sind: Die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur

Als Buch der Bücher wurde die Bibel aus der Mitte gedrängt. Sola scriptura – “allein die Schrift”, lehrte einst Martin Luther. Aber die Reformation ist lange her, und längst haben andere Kräfte ihren Alleinstellungsanspruch in den Ring geworfen. Dieser Verlust der Mitte ist heute mit Händen zu greifen. Vishal Mangalwadi hat genau das großartig dokumentiert. Vor allem aber konzentriert er sich auf die Epochen der Gravitationskraft der Bibel, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder Menschen inspirierte und Kultur erschuf. Ob Menschenrechte, technologischer Fortschritt, Musik, Architektur oder Demokratie-Entwicklung: Immer stand die kulturprägende Kraft der Bibel jenen Menschen zur Seite, die die Welt mit neuen Innovationen beschenkten. “Das Buch der Mitte” ist das seltene und glückliche Zusammenkommen von lebendiger Erzählung, nüchterner Beweisführung und überraschenden Einsichten, die uns den Schatz der Bibel wieder vor Augen führen und zerrissene Landkarten wieder zusammensetzen. Ein Muss für sprachfähige Christen. (fontis – Brunnen Basel)

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