Was wird aus den Christen in Deutschland? In der Evangelischen Kirche tobt ein Glaubenskampf.

Wer hat die Bibel geschrieben?

Ein ernster Gelehrter legte sich diese Frage vor und sagte sich: „Nur vier Fälle sind möglich. Entweder ist sie von guten Menschen oder von bösen Menschen ersonnen, oder sie hat direkt Gott oder den Teufel zum Urheber.“

„Gute Menschen können die Bibel nicht erfunden und ersonnen haben. Denn gute Menschen lügen nicht: und die würden gelogen haben, wenn sie dieselbe aus sich geschrieben hätten und hätten doch dabei wohl tausend Mal gesagt: „Und Gott sprach.“ „Und der Herr redete.“

„Böse Menschen aber würden die Bibel nicht ersinnen und schreiben können, noch wollen. Denn sie sind unfähig, solch heilige Wahrheiten und Lehren zu ersinnen und aufzustellen; ja, sie hassen die Bibel, die ihr Dichten und Trachten, Tun und Treiben verurteilt und ihnen das ewige Gericht als ihr sicheres Teil verkündigt.“

„Noch weniger kann aus dem angegebenen Grunde ein böser Geist Urheber der Bibel sein, welche Gottes Heiligkeit und Majestät so wunderbar entfaltet.

„So muss die Bibel also sein, was sie auch von sich behauptet: Gottes Wort.“ Diese richtige Erwägung führte den Mann zur Bekehrung.

Vor einigen Jahren starb ein wackerer Seemann und hinterließ neben anderem Erbteil auch eine Bibel. Dieselbe wurde von der Familie ganz besonders in Ehren gehalten. Was ihr aber einen so hohen Wert verlieh, das waren die einfachen und viel sagenden Worte, die der Besitzer vorn auf das weiße Blatt mit eigener Hand geschrieben hatte. Sie lauteten also:

„Diese Bibel erhielt ich von Herrn Reikes in Herford im Januar 1791 zur Belohnung. Sie ist während 53 Jahren, von denen ich 41 auf dem Meere zubrachte, meine stete Begleiterin gewesen. Während dieser Jahre war ich in 45 Seeschlachten und Gefechten, erhielt 13 Wunden, litt dreimal Schiffbruch, einmal verbrannte unser Schiff, zweimal schlug unser Boot um, ich hatte fünfzehn Mal Fieber mancherlei Art und – immer war die Bibel mein Halt und mein Trost! Dies alles bezeuge ich mit meiner eigenen Handschrift.“

Wahrlich, eine viel gebrauchte Bibel! Und welch inhaltsreiche Geschichte erzählen diese schlichten Worte auf jenem weißen Blatt! – Man hört da das Brausen des Sturmes, das Toben der Wellen, das Krachen des Schiffsbruchs, den Donner der Seeschlacht, das Stöhnen der Verwundeten, das Seufzen der Fieberkranken – und aus aller Angst und Gefahr kehren wir zurück zu diesem Buch und vernehmen: „Diese Bibel war mein Halt und mein Trost!“ Muss das nicht ein wunderbares Buch sein? Ob es wohl ein zweites gibt, das sich ihm an die Seite stellen ließe?

Nein, wahrlich nein; und „Himmel und Erde werden vergehen, aber Gottes Wort wird nicht vergehen.“

Lieber Leser, nimm es zu Herzen. Einmal, sei es nun in dieser Zeit, sei es in der Ewigkeit, musst du dich und dein Leben vor Gott sehen in seinem Licht und dich selbst verurteilen. Geschieht es jetzt, am Tag des Heils, so kannst du in Jesu Blut Vergebung und Rettung finden. Nach dem Tod aber ist das Gericht! Oh, so lass Gott heute noch in seinem Wort zu dir reden! E. Dönges

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist… und ist ein Beurteiler der Gedanken und Überlegungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles ist bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.“ Hebräer 4, 12 + 13

www.gott.de/glaube/jesus-…die-autoritaet-der-bibel/

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