„Wenn sie heute sterben werden, werden sie im Himmel sein?“

Der Mann von der George Street – Die große Wirkung eines treuen DienstesDer Herr möchte, dass wir hingehen in alle Welt, um den Menschen das Evangelium zu bringen (Mt 28,19). Aber das bedeutet nicht immer, dass wir auf große Missionsreisen gehen sollen. Ein Beispiel eines alten Mannes aus Sydney zeigt, wie Gott auch kleine Dienste belohnt, die in Treue für Ihn geschehen.Dieser alte Mann lebte in Sydney und hat dort auf der George Street Traktate verteilt. Jedes Mal, wenn er ein Traktat weitergab, hat er den Menschen eine Frage gestellt:

„Wenn sie heute sterben werden, werden sie im Himmel sein?“

Meistens haben die Menschen die Traktate genommen, sich in die Jackentasche gesteckt, sind dann weitergegangen und haben sie später gelesen.Ein Mann, der dieses Traktat las, war so bewegt von der Frage, dass ihn das nicht mehr losgelassen hat. Er ist dann nach London gekommen und hat sich bekehrt. Daraufhin ist Er zu einer Baptistengemeinde gegangen und hat irgendwann nach dem Gottesdienst den Pastor gebeten, noch ein Zeugnis ablegen zu dürfen.

Das wurde ihm gewährt und er hat davon erzählt, wie er die Frage dieses Mannes gehört hat: „Wenn sie heute sterben werden, werden sie dann im Himmel sein?“ Er berichtete weiter, dass ihn das nicht losgelassen hat, bis er in London zu einem Christen gegangen ist, der ihm das Evangelium erklärt hat. Daraufhin hat er dann Frieden mit Gott gefunden.Der Pastor der Gemeinde war einige Zeit später auf einer Missionskonferenz in der Karibik. Das Zeugnis dieses Mannes hatte ihn so bewegt, dass er es in seinen Beitrag einbaute. Nach dieser Botschaft des Pastors kamen drei Missionare auf ihn zu und sagten: „Wir kennen diesen Mann von der George Street aus Sydney. Wir haben auch diese Frage gehört, haben das Traktat bekommen und haben uns daraufhin bekehrt.“ Der Pastor war davon tief berührt.Irgendwann war er in Indien unterwegs und hat das Zeugnis dieser drei Missionare weitergegeben. Nach dieser Botschaft kam ein Inder auf ihn zu und sagte: „Ich bin für die indische Regierung tätig und war vor nicht allzu langer Zeit in Sydney. Ich habe diesen Mann auf der George Street getroffen. Er hat mir die gleiche Frage gestellt und ein Traktat gegeben. Das hat mich nicht mehr losgelassen, und als ich zurück in Indien war, bin ich auf eine Missionsstation gegangen und habe die Menschen gebeten, mir den Weg des Heils zu erklären. Daraufhin habe ich Frieden mit Gott gefunden.“ Der Pastor ist viel in der Welt herumgekommen, und an vielen Orten haben Menschen ihm erzählt, dass sie durch diesen Mann von der George Street zum lebendigen Glauben gekommen sind.Irgendwann hatte der Pastor auch in Sydney zu tun und wollte unbedingt diesen Mann einmal treffen. Er hat sich erklären lassen, wo er wohnt, und ist dorthin gegangen. Der alte Mann hat ihm geöffnet und ihm einen Platz auf seinem Sofa angeboten. Dann hat der Pastor ihn gefragt: „Haben sie diese Traktate verteilt?“ Da hat er gesagt: „Ja!“ – „Haben sie jemals davon gehört, dass sich eine Seele dadurch bekehrt hat?“ Er antwortete: „Nein, das ist mir nie zu Ohren gekommen.“Daraufhin hat der Pastor ihm erzählt, dass viele Menschen durch seinen Dienst zum Glauben gekommen sind und einige sogar zu Missionaren wurden. Als dieser alte Mann das hörte, hatte er Tränen in den Augen und erzählte: „Wissen Sie, ich war, als ich jung war, ein harter Hund. Aber irgendwann bin ich zum Glauben an Gott gekommen. Ich war Ihm so dankbar dafür, dass ich nicht in die Hölle gehen muss, dass ich Ihm versprach, jeden Tag mindestens zehn Menschen von Gott zu erzählen und ihnen ein Traktat zu geben. Das habe ich vierzig Jahre lang getan.“Was für ein wunderbares Zeugnis! Gott sagt uns in Seinem Wort: „Tu das Werk eines Evangelisten“ (2. Tim 4,5). Vielleicht möchte Gott dich an irgendeiner Stelle dazu gebrauchen, immer und immer wieder evangelistisch tätig zu sein, auch wenn du für den Moment vielleicht keine Frucht siehst. Vertraue darauf, dass Gott diesen Dienst zu Seiner Zeit belohnen wird.

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