„Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch.“ (Jakobus 4,7).

Die Bibel spricht sehr klar über den Widersacher Gottes. Wir tun gut daran, seine Taktiken zu kennen, nicht um uns zu fürchten, sondern um wachsam zu bleiben. Der Apostel Paulus ermahnt uns: „…damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn uns ist nicht verborgen, was er im Sinn hat.“ (2. Korinther 2,11).
Dieses Bild zeigt uns die verschiedenen biblischen Gesichter des Feindes. Schauen wir uns an, was das für unser Leben bedeutet:
◦ Der heimliche Verführer (Schlange, Teufel, Lügner)
Der Feind kommt selten mit Hörnern und Schwefelgeruch. Schon ganz am Anfang, im Garten Eden, trat er listig heran, um das Wort Gottes in Zweifel zu ziehen („Sollte Gott gesagt haben?“ – 1. Mose 3). Als der Vater der Lüge verdreht er die Wahrheit so geschickt, dass die Sünde plötzlich harmlos und reizvoll aussieht. Er ist ein „Engel des Lichts“, der uns blendet, bis wir die Orientierung verlieren.
◦ Der offene Angreifer (Feind, Löwe, Mörder, Dieb)
Wenn die List nicht reicht, greift er offen an. Selbst unseren Herrn Jesus hat dieser Feind ganz direkt in der Wüste attackiert, um Ihn zu Fall zu bringen (Matthäus 4). Er schleicht umher wie ein brüllender Löwe, der Angst und Panik verbreiten will. Sein einziges Ziel ist es, Dir Deinen inneren Frieden zu stehlen, Deinen Glauben zu rauben und letztlich Deine Seele vom ewigen Leben abzutrennen.
◦ Der Verkläger und blinde Herrscher (Drache, Fürst dieser Welt) Als aufbäumender Drache führt er einen rasenden, aber bereits verlorenen Kampf gegen Gottes himmlische Ordnung (Offenbarung 12). Weil er weiß, dass seine Zeit abläuft, tobt er sich als „Gott dieser Welt“ aus und verblendet den Sinn der Ungläubigen. Und noch schlimmer: Er stellt sich als Verkläger vor Gott hin, um uns unsere vergangenen Sünden, Fehler und unser Versagen pausenlos vorzuhalten.
Was bedeutet das heute für uns?
Wenn wir diese Liste lesen, könnte einem angst und bange werden. Doch hier kommt die herrliche Botschaft des Evangeliums: Dieser Feind ist bereits besiegt! Auf Golgatha hat Jesus Christus dem Teufel die Macht genommen. Wenn der „Verkläger“ heute kommt und Dir Deine Sünden einflüstern will, dann darfst Du auf das Kreuz zeigen und sagen: „Es ist bezahlt!“ Wir müssen keine Angst vor dem brüllenden Löwen haben, denn der Löwe aus dem Stamm Juda (Jesus Christus) steht auf unserer Seite.

Bleib wachsam im Gebet, halte Dich fest an der Lutherbibel und an der gesunden Lehre. Wie die Schrift sagt: „Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch.“ (Jakobus 4,7). Psalm Siebenundzwanzigdreizehn

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