Wie Abtreibung Arbeitskräftemangel mit verursacht.

Mitte Juli präsentierte das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL eine Titelgeschichte mit der Überschrift “Handwerker, Köchinnen, Flugpersonal, Pflegekräfte … Wo sind die nur alle hin? Wie der Mangel an Arbeitskräften das Land lahmlegt”. Laut Bundesagentur für Arbeit fehlen derzeit in 148 Berufszweigen Arbeitskräfte. Mit 1,7 Millionen offenen Stellen verzeichnete Deutschland im ersten Quartal 2022 einen neuen Rekordwert. Es fehlen nicht nur Hochqualifizierte wie Ingenieure für Computertechnik, es fehlen massenweise Beschäftigte für alltägliche Gewerke wie Bäcker, Metzger, Installateure oder Lkw-Fahrer. Weshalb hat Deutschland derzeit so wenige deutsche Arbeitskräfte – junge Menschen im Alter von beispielsweise 18 bis 25 Jahren? Eine Antwort darauf lautet: Nach der offiziellen Abtreibungsstatistik sind in den Jahren von 1997 (also die heute 25-Jährigen) bis 2004 (also die heute 18-Jährigen) etwas über eine Million Menschen in Deutschland im Mutterleib umgebracht worden (Abtreibung). Dabei dürfte die Dunkelziffer noch höher liegen. Wären alle diese Menschen geboren worden, hätten wir hierzulande im Moment zwar immer noch Arbeitskräftemangel, aber bei weitem keinen solch dramatischen.

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