Zwölf Gründe, warum unsere Generation die letzte sein könnte.

Es gibt heute mehr eingetroffene Zeichen als in jeder früheren Epoche

Die bereits eingetroffenen Zeichen der Rückkehr unseres Herrn könnten ein ganzes Buch füllen. Ich habe sogar ein solches Buch unter dem Titel The Beginning of the End (Der Anfang vom Ende) verfasst. Dort zähle ich zwölf dieser Zeichen auf. Andere Leser des prophetischen Wortes haben noch mehr Zeichen ausfindig gemacht, aber die zwölf markantesten führe ich nachfolgend mit den dazugehörigen Bibeltexten auf.

1. Der Erste Weltkrieg (Mt 24,1–8): Eigentlich besteht dieses Zeichen aus vier Teilen, und zwar wurde ein Weltkrieg von einer Nation begonnen; dieser Nation schlossen sich die Reiche dieser Welt an; als Auswirkungen dieses Krieges fanden Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben zu gleicher Zeit, aber an verschiedenen Orten statt. Dieses Jahrhundert ist durch ein Ausmass an Grausamkeit gekennzeichnet, das alle anderen Epochen in der Geschichte übertrifft. Die Zahl der Toten aus zwei Weltkriegen und als Folge der Ausbreitung des Kommunismus übertrifft mit mehr als 180 Millionen alle anderen Kriege in der Menschheitsgeschichte zusammengenommen. Ausserdem starben in dieser Generation Hunderttausende durch Erdbeben, Hungersnöte und Epidemien.

2. Die Rückkehr Israels (Hes 36-37).

3. Der Aufstieg Russlands und seiner Verbündeten im Vorfeld der Erfüllung von Hesekiel 38-39: Erst in diesem Jahrhundert, und zwar seit 1917, ist Russland zu einer Weltmacht geworden. Es handelt sich hier um ein faszinierendes Zeichen, und deshalb ist es ein eigenes Studium wert, denn nicht nur Russland wird von Hesekiel mit bemerkenswerter Deutlichkeit als politische Bedrohung der Endzeit dargestellt, sondern auch seine Verbündeten – die arabischen Nationen – und sein Feind, nämlich Israel, werden namentlich genannt.

4. Die Zunahme der Mobilität und des Wissens (Dan 12,4): Unser Jahrhundert wird zu Recht als «Informationszeitalter» bezeichnet. Ausserdem erfüllt sich vor unseren Augen auch die Weissagung des Propheten, dass die Menschen auf Erden «umherstreifen».

5. Konflikte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Jak 5,1–6): Diese Auseinandersetzungen haben in unserem Jahrhundert zu revolutionären Veränderungen im Arbeitsleben geführt.

6. Das Auftreten von Spöttern (2.Petr 3,3–4): Hier handelt es sich um ein Zeichen für die «letzten Tage». Die einflussreichsten Einrichtungen weltweit, sogar unsere eigenen, werden von Spöttern beherrscht. Sie beeinflussen die Medien, die Unterhaltungsindustrie, das Erziehungswesen und viele Regierungen. Ihr Wesen ist geprägt von bewusster Ignoranz und einem Wandel nach ihren eigenen Lüsten, wie in dem oben angeführten Text bereits vorausgesagt wurde.

7. Der moralische Verfall in der Gesellschaft (2.Tim 3,1–5): Über die in dem Text aufgeführten achtzehn Kennzeichen des moralischen Verfalls in der Endzeit liest man fast täglich in der Presse.

8. Die Gesetzlosigkeit wird zunehmen (2.Thess 2,7–10).

9. Verstärkte Aktivitäten im Bereich des Okkultismus und der Sekten (1.Tim 4,1–5): Diese Phänomene hat es zwar schon immer gegeben, aber die heutigen Entwicklungen übertreffen alles bisher Erlebte, und sie steigern sich noch.

10. Abfall vom Glauben (1.Tim 4,1): Der Liberalismus und die Ablehnung des Glaubens, die so viele Menschen Schiffbruch erleiden liessen, haben ihre Ursprünge im letzten Jahrhundert, als grosse Konfessionen von ihrem ursprünglichen Glauben an die Gottheit Jesu und von anderen Glaubenslehren abgerückt sind.

11. Der Aufstieg Babylons, der Ökumene (Offb 17): Seitdem in der zweiten Hälfte des vierten und im fünften Jahrhundert die heidnischen Praktiken Babylons und anderer Religionen in die römische Kirche einsickerten, erkennen bibeltreue Ausleger in der römisch-katholischen Kirche die Hure, die nach Offenbarung¡17 auf dem «Tier», das heisst der Regierung, reitet. Heutzutage lassen sogar führende Persönlichkeiten in evangelikalen Kreisen Rom (Babylon) gegenüber eine versöhnliche Haltung erkennen. Diese Tendenz ist äusserst gefährlich, kommt aber im Lichte der Prophezeiungen aus der Offenbarung nicht unerwartet.

12. Die Weltregierung (Dan¡2): Von vielen Auslegern wurde die Gründung der Vereinten Nationen im Jahre 1945 als riesiger Schritt zur Erfüllung der Prophezeiung über eine endzeitliche Weltregierung angesehen. Die erst kürzlich eingeführte Welthandelsorganisation (WTO) und der Zusammenschluss der europäischen Länder zu den «Vereinigten Staaten von Europa» könnten Vorstufen zu der von Daniel prophezeiten Weltregierung sein.

Man kann natürlich behaupten, dass alle der oben angeführten Ereignisse oder Tendenzen unserer heutigen Zeit Zeichen für die Rückkehr unseres Herrn sind, aber wie bereits erwähnt, ist dieses Thema ein eigenes Buch wert. An dieser Stelle soll lediglich hervorgehoben werden, dass diese Zeichen in unserem Jahrhundert aufgetreten sind und unaufhaltsam einem Höhepunkt zustreben, der in unserer Generation geschehen könnte. In ihrer Gesamtheit liefern sie unserer heutigen Generation mehr Gründe, an eine Rückkehr Christi zu unseren Lebzeiten zu glauben als jemals zuvor. https://www.mnr.ch/p

Kommentare

  1. Thomas

    Sicherlich ist das die Endzeit der Endzeit, zumal Israel als Staat
    vorhanden sein muß und jetzt auch ist, um den letzten Zipfel der
    Endzeit, erst möglich zu machen. Die katholische Kirche kann nicht,
    das Babylon der Endzeit sein, laut Bibel, handelt es sich eindeutig, um
    ein Wirtschaftsystem ,zwar durchaus mit religiösen Inhalten, aber nicht
    als Schwerpunkt. Eher sieht es so aus, als ob es sich um das westliche
    Finanz und Wirtschaftsystem handelt. Es fehlen also nur noch richtig
    große Naturkatastrophen, die Vernichtung Babylons, die satanische
    Diktatur im Tierreich, ein großer Krieg im mittleren und nahen Osten
    und das wars dann. Das Evangelium, wird ja schon in aller Welt gepredigt,
    was auch unabdingbar ist.

      • Thomas

        Warum behauptest du denn nicht dasselbe von der seit Jahrhunderten,
        vor sich her geschobenen, offensichtlich falschen Lehre, das die katholische Kirche , die Hure Babylon ist. Was beschützt du denn offensichtlich falsche Lehren, ohne sie unvoreingenommen zu prüfen.
        Diese Lehre stammt aus einer alten Zeit, als die katholische Kirche,
        in Europa tatsächlich große politische Macht hatte .

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