In Gedenken an den legendären John Bonham, der heute im Jahr 1980 verstorben ist.

Wer will schon Britney Spears, Robbie Williams, Kylie Minogue und Co. hören, wenn es noch solche Urgesteine wie Led Zeppelin gibt. Die alten Rockbands boomen und füllen ganze Stadien. Die Nachfrage ist groß, weil das Lebensgefühl der 70er eben doch ein ganz anderes war als das synthetische Feeling, das wir heute präsentiert bekommen. Als Led Zeppelin letztes Jahr (2007) ein einmaliges Konzert in London gaben und somit das erste mal seit über 16 Jahren wieder zusammen auftraten, waren die 20000 Tickets quasi über Nacht verkauft. Der alte Zeppelin erhob sich noch einmal in die Lüfte. Einer war jedoch nicht dabei: John Bonham. Er war bereits am 25. September 1980 im Alter von 32 Jahren gestorben. Sein Tod war ein klassischer Rockstar-Abgang. Er erstickte an seinem Erbrochenen, nachdem er sich zuvor exzessiv im Haus seines Musikerkollegen und Freundes Jimmy Page betrunken hatte (40 Wodka und einige Bier). Nach seinem Tod löste sich die Band Led Zeppelin endgültig auf. Sie hatte schon zuvor einige Jahre mit dem Gedanken gespielt, da zwischenmenschliche Probleme bedingt durch massiven Drogenkonsum das Bandleben zur unerträglichen Qual machten.

John Bonham wollte schon immer Schlagzeuger werden. Als kleiner Junge trommelte er auf allem herum, was Lärm machte. Sein Vater schenkte ihm ein gebrauchtes Schlagzeug als er 14 Jahre alt war. Ein halbes Jahr später war der junge John Schlagzeuger in einer Schulband und er war gut. Und laut. Er entwickelte einen ganz eigenen Stil, der auch die gesamte Musik von Led Zeppelin unnachahmlich und somit einmalig machte. John Bonham war der Weltmeister im Schwergewicht unter den Drummern. Zu Led Zeppelin kam John durch Robert Plant, mit dem er schon in einigen Bands gespielt hatte. “Stairway To Heaven”, “Dazed And Confused” oder “Whole Lotta Love” wurden zu All-Time Greatest Hits.

Bonham war eigentlich ein Familienmensch. Ein bodenständiger Mann, der sich am wohlsten fühlte, wenn er zuhause war. Und er hatte ein schönes Zuhause, genannt “The Old Hyde”, eine Familienfarm, die er sich von den Musikertantiemen kaufte. In dem Musikfilm “The Song Remains The Same”, der neben einem Live-Konzert der Band im Jahre 1973 auch persönliche Sequenzen der Musiker zeigt, sieht man John Bonham, wie er Arm in Arm mit seiner Frau über die Felder in der Nähe seiner Farm spaziert. Oder wie er mit seinem kleinen Sohn scherzt und ihn auf seinem Schlagzeug spielen lässt. Nette Szenen eines liebenden Vaters und Ehemanns. Doch wenn Zeppelin auf Tournee war, war dieser John Bonham plötzlich ein ganz anderer Mensch. Er betrank sich bis zur Besinnungslosigkeit, nahm an Drogen alles was er bekommen konnte und verachtete auch die jungen Groupies nicht, die sich immer in der Nähe der Bandmitglieder aufhielten, wenn es möglich war. War es die Sehnsucht nach dem Zuhause, dass er sich so betäuben musste? Oder war es einfach nur eine große innere Leere, die selbst erfolgreiche Menschen haben und oft gerade dann, wenn sie am erfolgreichsten sind? Ein Leben als Rocker fordert Opfer. Robert Plant wäre fast bei einem Autounfall ums Leben gekommen und Jimmy Page betrieb jahrelang konsequent seine eigene Selbstzerstörung durch Heroin und Okkultismus. Aber im Gegensatz zu Bonham haben sie diesen Wahnsinn überlebt. John Bonham leider nicht wieder lebendig. Man sagt, er lebe weiter in seinem Sohn, der ebenfalls Schlagzeuger geworden ist und seinen Vater beim letztjährigen Konzert in London würdig vertreten hat. Aber was ist das, das eigentliche Leben? Ist es wirklich so erstrebenswert als Rockmusiker in die Annalen der Geschichte einzugehen? Ist es wirklich erstrebenswert ein Leben im wilden rhythmischen Rausch zu führen? Oder ist es nicht viel eher ein gigantischer Verdrängungsmechanismus? Eine Fassade, die uns allen weis machen möchte, dass wir nichts anderes brauchen außer Sex, Drugs & Rock ‘n’ Roll? Das ist die Botschaft, die uns die Rockindustrie und ihre Vertreter jahrzehntelang verkaufen. Doch das vermeintliche Leben ist ein Massengrab, in dem Abertausende von oftmals noch sehr jungen Menschen verscharrt wurden und auf dessen Grabstein wiederum steht: Sex, Drugs & Rock ‘n’ Roll. Das ist eine Botschaft, die wir nicht brauchen und dennoch haben wollen, weil unser gieriges sündiges Wesen danach verlangt. Das wahre Leben und den einzig wahren Frieden findest du nur bei Gott. Und nur solange du lebst. Wenn du tot bist, ist es zu spät. Für John Bonham war es zu spät. Für Robert Plant, Jimmy Page und John-Paul Jones und auch für John Bonham Junior ist es noch nicht zu spät. Uns persönlich würde es freuen, wenn du die Botschaft unseres liebenden Gottes vernehmen könntest. Er sagt: Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er schon gestorben ist. (Johannes 11,25)

Alle Träume, die uns Hollywood und die Rockindustrie verkaufen, werden spätestens mit dem Tod wie Seifenblasen zerplatzen. Und jeder wird erkennen, dass er sein ganzes Leben lang nur betrogen wurde. Lass du dich nicht auch betrügen und gehe zu Jesus, der gesagt hat: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich werde euch Ruhe geben…Ruhe für eure Seelen. (Matthäus 11,28). Kommt her zu mir, alle ihr Punks, ihr Junkies, ihr Internetsüchtigen, ihr Workaholics, ihr Rocker. Ich will euch das wahre Leben geben.

FeG und Homosexualität: Wo geht die Reise hin.

Argumente, die angeführt werden, um Homosexualität kritisch zu sehen: Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Es ist ein Gräuel (3. Mo 18,22). Beachte: Wenn auch ein Christ dem Gesetz gestorben ist (Rö 6), so haben doch die moralischen Gebote des Gesetzes ihre Bedeutung nicht verloren …

Wissenschaftliche Klarheit: Leben beginnt ab der Zeugung.

“Der New Yorker Kinderarzt und Neurochirurg Dr. Michael Egnor bestätigt in einer Kolumne in Evolution News, dass nach wissenschaftlichem Konsens das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt. Das berichtet LifeNews. Der Universitätsprofessor verweist darauf, dass die Biologie hier seit dem frühen 19. Jahrhundert eine klare, einhellige Meinung gehabt habe. Dass es mittlerweile Wissenschafter gebe, die oft vehement bestreiten, dass der Embryo schon ein Mensch sei, begründet Egnor mit einer Ideologie, die die Abtreibung um jeden Preis rechtfertigen will. Diese Ideologie sei wie ein blinder Fleck, der der offensichtlichen Wahrheit in die Quere komme…….Mit der durch die DNA determinierten Einzigartigkeit dieses neuen Wesens könnten Vertreter solcher ideologiebasierter Theorien nicht umgehen. Weil Abtreibung ansonsten ein offensichtlicher moralischer Gräuel wäre, müssten deren Verfechter dem ungeborenen Kind die Menschlichkeit absprechen, resümiert der Wissenschafter. Nach einer Umfrage unter 5.500 Biologen auf der ganzen Welt vertraten 96 % die Ansicht, dass das menschliche Leben mit der Befruchtung beginnt.” (mk)

Das WEF warb kürzlich für Chip-Implantate, die unser aller Gesundheit und Lebensqualität verbessern sollen – ob als Hilfsmittel für Gehörlose und Depressive oder zum Orten von Kindern.

Bibelkennern war die prinzipielle technische Vorgehensweise der Versklavung der kompletten Menschheit schon lange klar. Siehe Offenbarung 13,15ff. Man rätselte bis vor wenigen Jahrzehnten nur noch über die Details. Wie sollte man sich vorstellen, dass der Bezahlvorgang und die gesamte persönliche wirtschaftliche Existenz von einem „Malzeichen“ an der Hand oder der Stirn abhängig sein sollte? Wie sollte es möglich sein, sich ein redendes Bild vorzustellen, dass sogar kontrollieren kann, ob der Mensch, der davor sitzt, auch brav den Antichristen anbetet? Und das weltweit? Diese biblischen Prophezeiungen erschienen jahrhundertelang den Menschen wie verrückte Alpträume. Heute gerinnen sie zu glasklarer Realität. Die Bibel hatte schon immer Recht, weil sie Gottes Wort ist. Interaktive Flachbildschirme, Computertechnik, Internet, weltweites Finanzsystem, Miniaturisierung der Elektronik. Die technischen Grundlagen für Offenbarung 13 sind gelegt. Fehlt noch die ideologische Verführung. Und da scheint das WEF sowas wie die Jesuitentruppe Satans zu sein, welche die Infrastruktur und die Ideologie für den Antichristen vorbereitet. Faszinierende Zeiten! Und es gibt ja noch viel mehr biblische Fingerzeige, die sich in unserer Zeit erfüllt haben oder die gerade dabei sind, sich zu erfüllen. Z.B. dass es seit 1948 wieder einen Staat Israel gibt. Oder dass es sehr bald wieder einen jüdischen Tempel in Jerusalem geben wird. Usw. Für Christen ist all das ein Grund zur Freude. Denn damit ist klar, dass Jesus bald wiederkommt! „Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28) Halleluja!!! Komm bald, Herr Jesus! Michael Fasse

23. Sept. 1941: Die ersten Gaskammerversuche in Auschwitz wurden durchgeführt. Unzählige Menschen wurden dort getötet.

„ Können Sie, Herr Professor, uns sagen, wie man angesichts von Auschwitz, von Bergen –Belsen, von Buchenau heute überhaupt noch an einen allmächtigen Gott glauben kann und „ Hallujah“ singen kann?“ – Es entstand eine große Stille im Audimax. Professor Thielicke räusperte sich und sagte dann entschlossen: „ Das ist eine wichtige und bedrängende Frage. Ich habe keine Antwort darauf, die meinen und Ihren Intellekt befriedigt . Aber ich kenne eine Frage, die mich noch mehr umtreibt. „ Können Sie mir sagen, wie es dazu kommen konnte, dass in den Konzentrationslagern, in Auschwitz, in Bergen-Belsen und in Buchenau immer noch Menschen waren, die selbst in den Gaskammern noch das „Halleluja“ gesungen haben?“
„ Halleluja“ das ist ja die deutsche Transkription des hebräischen „halel-Jah“, das sich aus dem Imperativ Plural von „halel“ ( preisen, loben, verherrlichen) und „Jah“, der Kurzform des biblischen Gottesnamens „ Jahwe“ zusammensetzt. Es bedeutet also: „ Preiset, lobet Jahwe!“ – „Lobet den Herrn!“ Autor unbekannt

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind…Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten… (Psalm 103,8-17)
Was Gottes Charakter vor allem beschreibt ist in erster Linie nicht seine Souveränität oder Macht. Gott ist Liebe (1. Johannes 4,8). Das ist nicht nur ein freier Entschluss Gottes, sondern seine ewige Natur. Manche macht das nervös, sie denken, so ein Gott sei zu schwach. Liebe ist jedoch keine Schwäche, sondern Stärke.
Der dreieinige Gott hat vor der Schöpfung über niemanden geherrscht, aber er hat geliebt. Liebe ist von aller Ewigkeit her das grundlegende Wesen Gottes. Bevor Gott König genannt wurde, war er Vater. (Konrad Heide)

Sigmund Freud starb am 23. September 1939 mit 83 Jahren.

Sigmund Freud (1856-1939) war ein österreichischer Neurologe und Gründer der Psychoanalyse, einem System, das die Theorie unterstützt, dass unbewusste Motive das meiste menschliche Verhalten diktieren. Obwohl Freud ein Verfechter des Atheismus war, gab er zu, dass die Wahrheit der Religion nicht widerlegt werden kann und dass religiöser Glaube unzähligen Menschen über die Geschichte hinweg Trost gespendet hat. Allerdings glaubte Freud, dass das Konzept von Gott eine Illusion sei. In einer seiner Arbeiten über Religion, „Die Zukunft einer Illusion“ schrieb er: „Sie [die Gläubigen] geben einer vagen Abstraktion, die sie für sich selbst kreiert haben, den Namen „Gott“.“ (inhaltliche Übersetzung).

Als Motivation, um solche eine Illusion zu kreieren, sah Freud zwei Dinge an: (1) Gläubige Menschen schaffen sich einen Gott, weil ihre starken Wünsche und Hoffnungen in ihnen Trost gegen die Härte des Lebens geben; (2) Die Vorstellung eines Gottes kommt aus dem Bedürfnis nach einer idyllischen Vaterfigur, die entweder einen nicht vorhandenen oder nicht perfekten echten Vater im Leben eines religiös gesinnten Menschen ersetzt. Zur Wunscherfüllungsphantasie in der Religion schrieb Freud: „Er [der religiöse Glauben] ist eine Illusion, eine Erfüllung der ältesten, stärksten und dringlichsten Wünsche der Menschheit. Wir nennen Glauben eine Illusion, wenn die Wunscherfüllung ein hervorstechender Grund in der Motivation ist, und damit klammern wir die Relation zur Realität aus, genauso wie die Illusion selbst keinen Wert auf einen Nachweis legt.“ (inhaltliche Übersetzung).

Für Freud war Gott nicht mehr als eine psychologische Projektion, die den Zweck hat, eine Person vor der Realität zu schützen, mit der sie allein nicht umgehen kann oder will. Nach Freud kamen andere Wissenschaftlicher und Philosophen, die den gleichen Ansatz hatten und sagten, dass Religion eine reine Illusion / Einbildung wäre. Robert Pirsig, ein amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, der Freuds Nachfolger verkörpert, sagte: „Wenn eine Person unter Einbildung leidet, nennt man sie Wahnsinn. Wenn viele Menschen unter Einbildung leiden, wird es Religion genannt.“

Was ist mit solchen Anschuldigungen verstehen? Ist etwas wahr an den Behauptungen von Freud und anderen?

Prüfung der Behauptung der „Krücken“-Theorie

Wenn wir eine ehrliche Prüfung dieser Behauptungen vornehmen, müssen wir als erstes erkennen, was diejenigen, die diese Behauptungen anstellen, über sich selbst behaupten. Spötter der Religion sagten, dass Christen zu psychologischen und wunscherfüllenden Faktoren neigen und sie, die Skeptiker, nicht. Aber woher wissen sie das? Zum Beispiel sah Freud die Notwendigkeit für einen Gottvater als Auswirkung von emotional bedürftigen Menschen, die sich eine Vaterfigur wünschen; aber könnte es sein, dass Freud selbst ein emotionales Bedürfnis hatte, dass keine Vaterfigur existieren soll? Und vielleicht neigte Freud zu einem Wunscherfüllungsfaktor, der sich darin ausdrückte, keinen heiligen Gott und kein Urteil im Nachleben zu wollen, ein Wunsch, dass die Hölle nicht real ist. Den Gedanken solcher Plausibilität demonstriert Freud selbst in seiner Schrift, als er sagte: „Das Schlechte daran ist, vor allem für mich, dass die Wissenschaft von allen Dingen tatsächlich die Existenz eines Gottes zu fordern scheint.“

Es scheint vernünftig zu schlussfolgern, wie Freud und seine Anhänger in ihrer Position argumentiert haben, dass der einzige Weg, wie eine Person „anspruchsvolle“ schwarz-weiße Beweise für etwas überwinden kann, darin besteht, eine illusionäre Hoffnung zu schaffen, die die Überprüfungen der Existenz Gottes überwältigt, und doch halten sie dies nicht für eine Möglichkeit für sich. Manche Atheisten haben allerdings offen und ehrlich diese Wahrscheinlichkeit zugegeben. Ein Beispiel ist der atheistische Professor/Philosoph Thomas Nagel, der sagte: „Ich will, dass Atheismus wahr ist und ich fühle mich unbehaglich durch die Tatsache, dass viele der intelligentesten und am besten informierten Menschen, die ich kenne, religiöse Gläubige sind. Es ist nicht einfach so, dass ich nicht an Gott glaube und natürlich hoffe, dass ich in meinem Glauben richtig liege. Es ist so, dass ich hoffe, dass es keinen Gott gibt! Ich will nicht, dass es einen Gott gibt; ich will nicht, dass das Universum so ist.“

Wir müssen auch bedenken, dass nicht alle Aspekte des Christentums tröstend sind. Zum Beispiel die Lehre der Hölle, die Erkenntnis, dass alle Menschen Sünder sind, die von sich selbst aus Gott nicht gerecht werden können und andere ähnliche Lehren, die nicht gerade herzerwärmend sind. Wie erklärt Freud die Schöpfung dieser Lehren?

Ein zusätzlicher Gedanke, der sich aus der obigen Frage ergibt, ist: Warum würden die Menschen einen Gott fabrizieren, der heilig ist, wenn die Menschheit den Gottesbegriff nur erfindet, um sich selbst besser zu fühlen? So ein Gott scheint das Gegenteil zu sein von den natürlichen Wünschen des Menschen und dem, was der Mensch tun will. Tatsächlich wäre so ein Gott der letzte Gott, den man sich ausdenken würde. Stattdessen würde man erwarten, dass sich Menschen einen Gott kreieren, der dem entspricht, was der Mensch von Natur aus gerne macht, anstatt das, was somit der Mensch für sich selbst (aus irgendeinem noch zu erklärenden Grund) als „Sünde“ bezeichnet, abzulehnen.

Eine letzte Frage ist, wie können die „Krücken“-Behauptungen Menschen erklären, die Menschen ursprünglich gegenüber Religion ablehnend waren und nicht glauben wollten? Solche Menschen hatten offenbar keinen Wunsch danach, dass das Christentum wahr ist, trotzdem wurden sie, nach ehrlicher Überprüfung der Nachweise und der Erkenntnis dessen „Realität“ zu Gläubigen. Der englische Gelehrte C. S. Lewis ist so eine Person. Lewis ist bekannt für seine Aussage, dass es in ganz England keinen unwilligeren Bekehrten gab als ihn selbst, dass er buchstäblich zum Glauben hin getrieben wurde, obwohl er sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat. Das ist wohl kaum eine Aussage, die man von jemandem, der dies als Wunscherfüllungsphantasie ansieht, erwarten würde.

Diese Themen und Fragen scheinen den Behauptungen der „Krücken“-Anhänger zu widersprechen, und sie werden bequemerweise von ihnen ignoriert. Aber was sagt die Bibel zu diesen Behauptungen? Wie werden in der Bibel diese Anschuldigungen beantwortet?

Ist der Glaube an Gott eine Krücke? – Was sagt die Bibel dazu?

Es gibt drei Hauptaussagen, die die Bibel uns gibt in Bezug darauf, dass der Mensch Gott als Krücke für sich selbst erfunden hat. Erstens sagt die Bibel, dass Gott den Menschen für sich selbst geschaffen hat und den Menschen so gestaltet hat, dass er in natürlicher Weise den Wunsch hat, eine Beziehung zu Gott zu haben. Über diese Tatsache schrieb Augustinus: „Du hast uns für dich selbst gemacht, oh Herr und unsere Herzen sind rastlos, bis sie ihren Frieden in dir finden.“ Die Bibel sagt, dass die Menschheit als Abbild, das Gott gleich ist, gemacht wurde (1. Mose 1,26). Wenn das stimmt, ist es dann nicht sinnvoll, dass wir den Wunsch nach Gott verspüren, weil wir mit diesem Wunsch geschaffen wurden? Sollte nicht ein göttlicher Fingerabdruck und die Möglichkeit einer Beziehung zwischen der Schöpfung und dem Schöpfer existieren?

Zweitens sagt die Bibel, dass der Mensch gegenteilig zu dem, was Freud und seine Anhänger behaupten, agiert. Die Bibel sagt, dass die Menschheit in Rebellion gegen Gott lebt und ihn natürlich wegdrängt, anstatt ihn sich zu wünschen, und dass diese Ablehnung des Menschen gegenüber Gott der Grund für Gottes Zorn ist. In Wahrheit tun die Menschen alles Mögliche, um die Wahrheit über Gott zu unterdrücken, wie Paulus schrieb: „Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden” (Römer 1,18-22). Die Tatsache, dass Gott durch die Schöpfung allen klar offensichtlich ist, wie Paulus sagt, wurde von C. S. Lewis gut zusammengefasst: „Wir mögen zwar die Präsenz von Gott ignorieren, können ihr aber nicht entkommen. Er ist die Krone der Welt.“

Freud selbst gab zu, dass Religion „der Feind” war und genauso hat Gott die Menschheit beschrieben, bevor sie spirituell erleuchtet wird – als Feinde von Gott. Das hat auch Paulus so bestätigt: „Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. (Römer 5,10, Hervorhebung ergänzt).

Drittens sagt die Bibel selbst, dass Leben schwierig ist, Probleme üblich sind und alle die Angst vor dem Tod erleben. Das sind Wahrheiten, die wir in der Welt um uns herum leicht entdecken können. Die Bibel sagt auch, dass Gott da ist, um uns in schwierigen Zeiten zu helfen, und er versichert uns, dass Jesus die Angst des Todes überwunden hat. Jesus selbst sagte: „In der Welt habt ihr Angst”, was für die Tatsache spricht, dass das Leben voller Probleme ist, aber er sagte auch: „seid getrost,“, und forderte seine Nachfolger auf, auf ihn für den endgültigen Sieg zu schauen (Johannes 16,33).

Die Bibel sagt, dass Gott für uns sorgt und seinem Volk hilft und dass er seinen Nachfolgern befiehlt, sich gegenseitig zu helfen und sich gegenseitig die Last abzunehmen (Galater 6,2). Petrus schrieb über die Fürsorge von Gott gegenüber seinen Leuten: „So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,6-7, Hervorhebung ergänzt). Die berühmte Aussage von Jesus erwähnt spricht ebenfalls für diese Tatsache: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11,28-30).

Über die tägliche Hilfe hinaus ist die Angst vor dem Tod durch Christus auch überwunden. Durch seine Auferstehung bewies Jesus, dass der Tod keine Macht über ihn hat und Gottes Wort sagt, dass die Auferstehung von Christus der Beweis für das ewige Leben von allen ist, die ihr Vertrauen in ihn setzen (1. Korinther 15,20). Die Befreiung von der Angst des Todes ist eine Wahrheit, die vom Autor des Buchs Hebräer verkündet wird, der sagte: „Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er [Jesus] gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten“ (Hebräer 2,14-15, Hervorhebung ergänzt).

Also spricht tatsächlich die Bibel über Gottes Fürsorge, Interesse und Hilfe gegenüber seiner Schöpfung. So eine Wahrheit bringt tatsächlich Trost, aber es ist ein Trost, der auf Realität basiert und nicht reiner Wunscherfüllungsphantasie.

Ist der Glaube an Gott eine „Krücke“? – Zusammenfassung

Jesse Ventura lag falsch, als er sagte, dass Religion nicht mehr als eine Krücke sei. Eine solche Aussage spricht die stolze Natur des Menschen an und verkörpert die Art von Menschen, die Jesus im Buch Offenbarung ermahnte: „Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.“ (Offenbarung 3,17).

Die Wunscherfüllungsphantasie-Behauptungen von Freud, Ventura und anderen dienen nur als Anklage gegen sich selbst und präsentieren ihre Ablehnung gegenüber Gott und seinem Anspruch auf ihr Leben; womit sie genau das tun, was die Bibel über die in Sünde gefallene Menschheit sagt. Aber für dieselben Menschen bittet Gott darum, dass sie ihre wahren Wünsche erkennen und er bietet sich ihnen an, anstelle der falschen Hoffnung des Humanismus, an den sie sich klammern.

Die Aussagen der Bibel in Bezug auf die Tatsache und den Nachweis über die Auferstehung Christi bringen Trost und echte Hoffnung – Hoffnung, die nicht enttäuscht – und weisen uns an, den Weg zu beschreiten, der Gott vertraut und unsere wahre „schwache“ Position vor Gott anerkennt. Wenn das erfolgt ist, werden wir stark, so wie Paulus es sagte: „denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ (2. Korinther 12,10). gotquestions.de