Kurz gesagt: Ja. Die Bibel spricht von Engeln als Boten und Beschützern aus Gottes Nähe, manche nennt sie mit Namen wie Michael und Gabriel. Jesus selbst sagt, dass die Engel der Kinder allezeit das Angesicht seines Vaters sehen. Viele Christen berichten von bewahrenden Erfahrungen. Zugleich zeigt ein Lebensbericht auf soulsaver.de: Esoterische „Engelarbeit“ mit Channeling führt nicht zu Gott, sondern in die Irre.
Was sagt die Bibel über Engel?
Der Artikel „Es gibt Engel!“ beschreibt Engel als „Schutzmächte aus der Nähe Gottes“. Manchmal tragen sie in der Bibel Namen, etwa Michael und Gabriel. Manchmal bleiben sie namenlos, erscheinen plötzlich und verschwinden wieder. Bei der Geburt Jesu begegneten Engel den Hirten auf den Feldern von Bethlehem („Glaubst du an Engel? Ich schon!“).
Besonders bemerkenswert ist ein Wort Jesu über die Kinder. Er warnt davor, die Kleinen zu verachten, denn: „Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.“ Der Autor folgert daraus, dass jedes Kind einen Engel in der unsichtbaren Welt hat, mit direktem Zugang zu Gott (Quelle).
Erfahrungen von Bewahrung
Der Artikel „Es gibt Engel!“ erzählt von Menschen, die sich auf unerklärliche Weise bewahrt wussten:
- Ein Zugunglück 1972: Ulrich W. war nach einem Zusammenstoß im Wrack eingeklemmt. Plötzlich stand ein junger, unverletzter Mann hinter ihm, befreite wortlos sein Bein – und war danach nie wieder zu sehen. Für Ulrich W. war klar: „Dieser junge Mann … war mein Engel.“
- Ein Kind auf dem Fahrrad: Der vierjährige Sebastian raste einen Hügel hinunter über eine viel befahrene Straße – genau in dem kurzen Moment, in dem kein Auto kam. Seine Eltern sind überzeugt: Er war von guten Mächten geborgen.
Diese Erfahrungen erinnern an die Worte, die Dietrich Bonhoeffer im Dezember 1944 im Gefängnis schrieb: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag“ (Quelle).
Gott gebraucht auch Menschen als „Engel“
Eine Weihnachtsgeschichte auf soulsaver.de zeigt eine andere Seite: Ein Reisender stieg am Heiligen Abend versehentlich mitten auf der Strecke aus dem Zug und bat einen fremden Mann um Hilfe. Später erfuhr er, dass dieser Mann an diesem Abend nicht mehr leben wollte. Die Bitte um Hilfe kam für ihn genau im richtigen Augenblick. „Mir, am Heiligen Abend – ein Engel begegnet!“, sagte er – und sprach zum ersten Mal von Gott („Glaubst du an Engel? Ich schon! Nicht nur an Weihnachten.“).
Vorsicht vor Engel-Esoterik
Engel sind heute auch in der Esoterik beliebt. Jutta Füzi berichtet, wie sie jahrelang als „Engelbotschafterin“ Engel-Beratungen mit Channeling anbot, Bücher schrieb und Seminare hielt – überzeugt, mit Gott verbunden zu sein. Rückblickend erkannte sie: Sie war „in die Falle Satans gegangen“, geriet in Abhängigkeit und Depression. Erst als sie sich Jesus zuwandte und ihm ihre Irrwege bekannte, erlebte sie Befreiung („Esoterische Engelsanbeterin findet zu Jesus“).
Häufige Anschlussfragen
Darf ich um den Schutz eines Engels beten?
Martin Luther lehrte, morgens und abends zu Gott zu beten: „Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde“ (Quelle). Das Gebet richtet sich an Gott, nicht an den Engel.
Woran erkenne ich, ob etwas wirklich von Gott kommt?
Jutta Füzi fand Orientierung, als sie sich einer christlichen Gemeinde anschloss, in der ihre Fragen „mit Hilfe der Bibel“ beantwortet wurden (Quelle). Maßstab ist Gottes Wort.
