Sind Horoskope und Okkultismus gefährlich?

Kurz gesagt: Ja. Nach den Artikeln auf soulsaver.de sind Horoskope, Wahrsagen und andere okkulte Praktiken kein harmloser Spaß. Wer ihnen vertraut, verlässt sich nicht auf Gott, sondern auf verborgene Mächte, und gerät leicht in Angst und Abhängigkeit. Gott verbietet solche Praktiken in der Bibel zu unserem Schutz und bietet in Jesus Christus einen Weg in die Freiheit (Quelle; Quelle).

Was ist Aberglaube – und was gehört dazu?

Im weitesten Sinn ist Aberglaube jede Art von Glauben, die nicht Gott zum Inhalt hat. Glauben heißt: Gott zum Herrn haben. Aberglaube heißt: Herr über Gott sein wollen. Im engeren Sinn meint Aberglaube okkulte Praktiken, zum Beispiel („Was ist Aberglaube?“):

  • Astrologie und Horoskope
  • Spiritismus (Geisterglaube)
  • Amulette und Talismane
  • Pendeln und Wünschelrute
  • Handlesen, Kartenlegen, Hellsehen und Wahrsagen
  • Zauberei und Besprechen von Kranken

Warum sind Horoskope problematisch?

Bernhard Dura nennt geistliche und sachliche Gründe („Glaubst du an Horoskop …?“):

  1. Sie lenken von Gott weg. Die Bibel vergleicht die Sterndeuter mit Stoppeln, die das Feuer verbrennt (Jesaja 47,14). Statt Wahrsager zu befragen, soll ein Volk seinen Gott fragen (Jesaja 8,19–20). Und: „gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen“ (Sprüche 3,6).
  2. Sie engen ein. Dura erzählt, wie er als junger Mensch Freunde nach Sternzeichen aussortierte und sich so selbst von Freundschaften ausschloss.
  3. Sie halten der Prüfung nicht stand. Die Sternbilder sind gegenüber den Tierkreiszeichen um etwa 30 Grad verschoben. Nur ein winziger Teil der Sterne wird überhaupt berücksichtigt. Und statistische Untersuchungen haben die Behauptungen der Astrologen nicht bestätigt.

Warum greifen Menschen zu okkulten Praktiken?

Hinter dem Aberglauben stehen oft Lebensgier und Lebensangst. Man will mehr wissen und erreichen, als die natürlichen Sinne erlauben, und weil man Gott nicht nach Wunsch „ausquetschen“ kann, geht man zum Kartenleger oder Hellseher. So befragte auch König Saul eine Totenbeschwörerin (1. Samuel 28). Doch statt glücklicher zu werden, erleben Menschen oft das Gegenteil: Eine düstere Vorhersage kann Angst auslösen und das ganze Leben negativ prägen (Quelle).

Okkultismus ist kein Spaß

Hinter okkulten Praktiken stehen nach biblischer Sicht reale, zerstörerische, dämonische Mächte. Die Bibel kennt nur zwei Seiten: Gott und Satan. Wer sich nicht auf Gott verlässt, sondern auf Glücksbringer, Tarotkarten oder Horoskope, vertraut unsichtbaren Kräften, die nicht Gott sind. Auch was sich hell und harmlos gibt, ist nicht automatisch gut; die Bibel sagt, dass sich Satan als „Engel des Lichts“ verstellen kann. Der Artikel berichtet von Menschen, die nur etwas ausprobieren wollten und danach in Albträume, Zwänge, Süchte und Depressionen gerieten. Gott warnt deshalb ausdrücklich vor jeder Form von Wahrsagerei, Zauberei und Totenbefragung: „Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel“ (5. Mose 18,9–13; „Warnung vor Hexerei bei der Walpurgisnacht“).

Häufige Anschlussfragen

Ich habe mich schon darauf eingelassen. Was kann ich tun?

Der Weg heraus hat einen Namen: Jesus Christus. „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Der Artikel rät: Mit allen okkulten Dingen Schluss machen, sie vor Gott als Sünde bekennen, sich bewusst davon lossagen, Jesus um Vergebung bitten und ihn ins eigene Leben einladen (Quelle).

Ist ein bisschen Aberglaube nicht harmlos?

Auch wer sich „nur“ auf Hufeisen oder Glücksbringer verlässt, verlässt sich nicht auf Gott. Aberglaube ist das Gegenteil von Gottvertrauen (Quelle). Luther sagt sinngemäß: Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott (Quelle).

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